Beifahrer bei Minderjährigem strafbar?

7 Antworten

Hallo,

auch wenn es für dich rechtlich ohne Folgen bleibt, bist du dann auch nicht wirklich verantwortungsbewusster als er.

Und du wirst sicher sowohl von der Polizei als auch von den Eltern des anderen einige unangenehme Fragen gestellt bekommen.

Wenn ihr Kumpels / Freunde seid, dann weißt du, wie alt er ist und dass er nur den BF17 hat.

Warum bist du dann überhaupt mitgefahren und warum hast du ihn nicht von diesem unsinnigen Vorhaben abgehalten?

Also lasst es beide sein - das kann nur schief gehen!

Das erwartet den Fahrer, wenn ihr ohne eingetragene Begleitperson fahrt:

  • 70 Euro Bußgeld zzgl. Gebühren und 1 Punkt in Flensburg (Tatbestandsnummer 248612).
  • Die Fahrerlaubnis wird widerrufen.
  • Die Prüfbescheinigung wird eingezogen.
  • Die Probezeit verlängert sich um 2 Jahre.
  • Es muss zwingend ein Aufbauseminar absolviert werden, ohne das eine Wiedererteilung nicht möglich ist.

Gruß Michael

Es wurden ja bisher einige gute Anworten gegeben. Dennoch hier ein Nachtrag zum Thema "Du bist ja nur Beifahrer".

Bei anderen Themen gibt es bereits Rechtssprechungen, die besagen, dass ein Beifahrer dazu verpflichtet ist, sich über die Fahrtüchtigkeit des Fahrers zu informieren (siehe Links).

https://anwaltauskunft.de/magazin/mobilitaet/verkehr/604/betrunken-fahren-beifahrer-mithaftung-bei-unfall/

Kann ein Beifahrer erkennen, dass der Fahrer in seiner Fahrtüchtigkeit eingeschränkt ist, etwa durch Alkohol, sollte er nicht in dessen Fahrzeug einsteigen.

und

Übrigens: Wer wissentlich neben einem alkoholisierten Fahrer sitzt und es zu einem Unfall kommt, beträgt das Mitverschulden des Beifahrers mindestens 25 Prozent, wie das Oberlandesgericht Frankfurt entschied (Urteil vom 18. August 2006; AZ.: 19 U 242/05).

Meine persönliche Meinung ist, dass bei gewissen Ereignissen auch der Beifahrer eine gewisse Mithaftung hat, vor allem, wenn er gewußt hat, dass der Fahrer keinen Führerschein bzw. in dieser Konstelation (ohne Begleitung) nicht fahren darf. Das ist aber nur meine persönliche Meinung, die ich auch nicht mit irgendwelchen Quellen belegen kann.

Nabend,

diese Frage ist insofern interessant, als hier der §21 StVG (Fahren ohne Fahrerlaubnis) NICHT einschlägig ist.

Gemäß §48a FeV (Fahrerlaubnisverordnung) wird die FE (Fahrerlaubnis) unter der Auflage erteilt, dass der Fahrerlaubnisinhaber während des Führens des Kfz von mindestens einer namentlich benannten Person (auf der Prüfungsbescheinigung ausgewiesen) begleitet wird.

Der von dir genannte Fahrer handelt also ordnungswidrig gemäß §48a (2) FeV i.V.m. §75 FeV i.V.m. §24 StVG. Dieser Verstoß wird mit 70€ und einem Punkt geahndet, es ist ein schwerwiegender Verstoß. Es handelt sich hierbei jedoch, was der Begriff "ordnungswidrig" bereits sagt, nicht um eine Straftat.

Daher machst du dich in keinem Fall strafbar, jedoch musst du damit rechnen, dass im Falle einer Kontrolle deine Personalien aufgenommen werden, da du  als Zeuge dieser Ordnungswidrigkeit herhältst.

Außerdem muss der Fahrer damit rechnen, dass ihm gem. §6e (2) StVG die Fahrerlaubnis entzogen wird. Nach einem Aufbauseminar wird die Fahrerlaubnisbehörde ihm meines Wissens die FE wieder erteilen.

Gruß

Yaffe

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Ich wollte also vor ein paar Tagen das gelernte anwenden und Stand erstmal bestimmt ne Minute an ner Kreuzung und hab den Wagen ein paar mal hintereinander kläglich abgewürgt, bis ich vom Fleck kam... Nicht nur, dass diese Situation ziemlich doof für mich war, da andere Verkehrsteilnehmer nur wegen mir warten mussten, deshalb anfingen zu hupen und ich immer nervöser wurde, ich hätte auch wirklich jemanden in Gefahr bringen können, da mir nie das richtige Anfahren beigebracht wurde.

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Schreibt mir mal eure Meinungen dazu.

~Kadse72

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