Beidseitig unterschriebener Ausbildungsvertrag darf geändert werden vom Chef?

4 Antworten

Ich denke die Kammer hat ihn geändert ?

Wie auch immer ... es gilt die sogenannte "salvatorische Klausel". Wenn einige Punkte eines Vertrages gegen geltendes Recht verstossen, sind diese ungültig. Betreffen diese Punkte wesentliche Bestandteile des Vertrages, kann dieser seine Gesamtwirkung verlieren. Somit existiert er nicht.

Eine Vertragsänderung kann nur durch die Parteien erfolgen, die diesen abgeschlossen haben. Also hat die Kammer vermutlich einen Vorschlag gemacht. Dein Chef den geändert. Somit ist dieser eigentlich ohne deine Unterschrift und in der Form ungültig.

Aber da dein Chef dich Informiert hat, Du das Verhältnis eingegangen bist und bestimmt schon mindestens einmal entlohnt wurdest, hast Du einen mündlichen Arbeitsvertrag. Der zählt auch.

Die andere Frage ist ... möchtest Du nicht unterschreiben ? Die Änderungen ...mehr Geld und Urlaub bei weniger Stunden ist doch nur zu deinem Vorteil.

es gibt halt den tariflohn, den darf dein arbeitgeber NICHT unterschreiten.

sprich wenn er dir pro stunde 1€ einträgt und du sogar zustimmst, aber der lohntarif bei 10€ liegt, MUSS es geändert werden.

normalerweise wird halt ein neuer vertrag aufgesetzt, aber so wie ich das verstehe, hat die handwerkskammer was geändert?

Genau, die haben es abgeändert.

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@Timurthtr21

in der theorie sollte das nicht erlaubt sein ( ich bin kein jurist ). also ohne deine zustimmung bin ich mir ziemlich sicher, dass niemand deinen arbeitsvertrag ändern darf. ABER ich sehe hier eher gnade seitens handwerkskammer. wenn wir mit verträgen probleme haben ( oder was falsch ausfüllen ) wird alles abgelehnt und es fängt von neuem an. also sehe ich das hier eher positiv.

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