beidhändig akkorde spielen

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4 Antworten

Die Jungs kannte ich noch nicht, danke ;-)

Also zunächst würde ich für den Anfang die Akkorde transponieren, dann kommst du mit den weißen Tasten aus, was für den Anfang einfacher ist. Dann sind wir bei C-Dur, G-Dur, a-Moll und F-Dur.

Nun greif mit der linken Hand die Grundtöne als Oktave (z.B. C und C'). Mit der rechten die Akkorde. Wenn du rechts nun Viertel spielst und links einfach auf 1, 2und, 4 begeitest, ist das schon ein Anfang - die Unabhängigkeit der Hände solltest du als Drummer ja drauf haben.

Und dann heisst es ausprobieren - die Grundtöne einzeln, die Akkorde aufgelöst (G, C'+E'), da ist Rumspielen einfacher und zielführender, als es abzugucken - zumindest wenn man eh Musik im Blut hat :-)

Hallo, wie wäre es mal mit Noten lernen, denn ohne Harmonielehre kommst du da nicht weiter und dann immer schön üben üben üben. Zudem fängt man mit einfachen Tonarten wie C und F oder G an und nicht gleich mit 4 oder 5 Kreuzen- Tonarten, die auf dem Piano oder Keyboard für Anfänger unweigerlich zu Fingerknoten führen können. Das geht halt nicht so auf die Schnelle, schliesslich mache ich schon seit meinem 6. Lebensjahr Musik (bin jetzt 61) unterrichte Musik und weiss wovon ich rede. Viel Glück, Gruss Fritz.

Richtig gesagt, Soulbridge, aber auch die von creshbee gewünschten Akkorde sind, zumal wenn man die einfachen (weißen) sowieso nicht kennt, machbar. E-Dur= e,gis,h. A-Dur:= e,a,cis. cis-moll= e,gis,cis H-Dur= d,fis,h. Sonst gilt das Gesagte. Gruß kyxl

Ja, erst Mal kann ich da den Rat von HolgiHi untermauern. Spiele die Töne C-Dur, G-Dur, a-Moll und F-Dur und C,G,A und F als Baß.

80er-Jahre-Typisch wäre dann die Baßtöne mit der linken Hand als Oktave zu greifen und dann immer den tiefen und hohen Ton abwechselnd zu spielen: z.B.: abwechselnd tiefes und hohes C.

Ein weiterer Trick, um die Akkorde etwas anders klingen zu lassen und weniger umgreifen zu müssen, ist die Verwendung von Umkehrungen: Umkehrung bedeuted nichts weiter, als daß Du jeweils entscheidest, welche Töne des Akkordes Oben, in der MItte und unten sind.

Beispiel C-Dur:

Nomal: C, E, G Fingersatz: C mit 1=Daumen, E mit 3=Mittelfinger, G mit 5= kleine Finger (für rechte Hand)

  1. Umkehrung: E, G, C Fingersatz: 1,2,5

  2. Umkehrung: G, C, E Fingersatz: 1,3,5

Eine 4. Umkehrung gibt es nicht, weil es ja dann wieder die erste Grundstellung ist (C,E G) Fingersatz 1,3,5.

Und jetzt schau mal, wie praktisch man sich die Akkorde somit legen kann:

C-Dur: C,E,G (1,3,5)

G-Dur: H,D,G (1,2,5) (H ist tiefer als das C vom Akkord davor)

a-Moll: C,E,A (1,2,5)

F-Dur: C,F,A (1,3,5)

Es sind also die gleichen Akkorde, nur anders gespielt. Die Hand brauch also kaum noch über die Tastatur zu wandern.

Du kannst dabei auch sehr schön einen Akkord so spielen, daß Du abwechselnd den Daumen und dann gleichzeitig die beiden anderen Töne spielst... ;-)

Probier einfach mal aus und laß Dich dadurch inspirieren. ;-) lieben Gruß, Uwe

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