Bei Wildtieren, beispielsweise der Wildkatze oder dem Wolf, rennt kein Besitzer mit der Wurmkur hinter ihnen her. Sind sie daher also verwurmt total verwurmt?

5 Antworten

Nein - die fressen doch natürliches Futter und wenn sie tatsächlich mal mehr Würmer haben als sie das vertragen, dann können sie sich Kräuter und Rinden selber finden und fressen.

Natürliche Ernährung ohne Kohlenhydrate ist Wurmabweisend. Es ist bekannt, das Wölfe und andere wildlebenden Tiere ihre eigenen Methoden haben um evtl. überpopulation von Würmern los zu werden. Wenn sie es nicht können, dann verenden sie an dieser Wurmlast (was aber selten ist).

Das witzige an allem ist das eine gewisse Wurmmenge sogar gut ist für das Immunsystem. Bei Pferden z.B. ist die Wurmlast geringer je älter sie werden - desto besser ist deren Immunsystem die Würmer in Schach zu halten.

Befall bedeutet nicht gleichzeitig Behandlungsnotwendigkeit. Geringe Mengen an Würmern machen den Tieren nichts aus.

Meine Tiere bekommen keine Wurmkuren - der Hund ist jetzt fast 4 Jahre alt und hatte eine WK beim Züchter als sie 7 Wochen alt war, seither nicht mehr.

Die Katze ist jetzt zwar erst 6 Monate alt hatte aber auch noch keine WK bei uns - beim Vorbesitzer hab ich keine Ahnung. Zumindest hatte sie dann in den letzen 4 Monaten keine und ich hab auch absolut keinen Anhaltspunkt, das da was irgendwie ein unnatürlicher Wurmbefall vorhanden wäre.

Bei meinen Tieren mach ich bei verdacht einen Wurmtest im Kot beim TA und dann kann bei Befall gleich das richtige Mittel eingesetzt werden. Aber ich glaube nicht das das mal notwendig wird.

Reviertreue Tiere haben verschiedene Strategien um sich nicht dauernd wiederzuinfizieren. die einen verbuddeln ihren Kot (Wölfe, Katzen) andere wie Wildschweine, Waschbären legen Klos an, wo sie nur zum Kot absetzen hingehen und nicht zum Fressen.

Andere wie die meisten Herdentiere (Schafe, Kühe, Pferde) ziehen über eine so große Fläche, dass sie ihrem überall fallengelassenem Kot nicht wieder begegnenwürden, bis er verrottet ist. deswegen sind diese Tiere in Weidehaltung besonders anfällig für Parasiten.

generell sind Parasiten ein Instrument zur Bestandsregulation, schwache Tiere erkranken stark an Parasiten. z.B. verendeten tollwutkranke Füchse am fuchsbandwurm. Nach der Tollwutimpfung überlebt sie jetzt den für Menschenhochgefährlichen und unheilbaren wurm, wodurch er sich munter verbreitet. das ist aber wieder nicht so gefährlich, weil Füchse ihren Kot verbuddeln im Gegensatz zu Hunden.

Wildtiere haben eine sehr viel kürzere Lebenszeit als Tiere in Gefangenschaft, weil sie mit allen Krankheiten selbst fertig werden müssen. Und das klappt meist nicht.

Die werden mit ganz vielen Krankheiten selber fertig, weil sie sich selber Heilmittel suchen können unseren Haushunden ist das meist vollkommen verwehrt. Bei Wildpferden hat man die Aufnahme verschiedener Kräuter dokumentiert, auch Rinden und Salzlecken werden aufgesucht um sich selbst zu Therapieren.

Die Lebenszeit der Wildtiere ist zwar kürzer, das heist aber nicht, das die alle durch Würmer dahingeraft würden. Das Leben in der Wildniss ist einfach viel gefählicher mit Raubtieren und Artgenossen. Natürlich überlebet ein Tier einen Beinbruch höchstwarscheinlich nicht in der Natur - während es bei uns zum TA gebracht werden kann.

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