Bei welcher Lebensversicherung bekommt man das eingezahlte Geld hinterher zurück?

4 Antworten

Bei einer kapitalbildenden.

Der Sinn der kapitalbildenden Lebensversicherung war

  1. Beiträge gewinnbringend anzulegen und diese dann mit Ertrag zum Zeitpunkt x zurückfließen zu lassen.
  2. Während der Laufzeit für den Fall des Todes der versicherten Person die Todesfallsumme y auszuzahlen.

Warum schreib ich "war"?

Weil es

  • keine nennenswerten Zinsen mehr gibt (Höchstrechnungszins 0,9%), man also fondsgebunden anlegen muss.
  • Die Todesfallleistung einen hohen Beitragsanteil kostet, daher wäre statt einer Lebens- eine Rentenversicherung schon sinnvoller, da ist der Sparanteil höher.
  • Die Steuerfreiheit der Erträge 2005 abgeschafft wurde. Wer also keinen Vertrag vor dem 01.01.2005 abgeschlossen und den Erstbeitrag gezahlt hat, muss den Ertrag der Versicherung versteuern.
  • Wer nur das Risiko Todesfall absichern möchte, mit einer günstigen Risikolebensversicherung besser fährt.
  • Wer Altersvorsorge oder Vermögensaufbau betreiben will und wie du offenbar nur geringe Ahnung hat, eine möglichst unabhängig Beratung in Anspruch nehmen sollte.
Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Ich habe mit meiner Kapital Lebensversicherung nicht viel plus gemacht. Logo. Der Verkäufer der Versicherung bekommt eine Fette Provision. Die muss man natürlich bezahlen. Wenn du Angehörige zu versorgen hast im Todesfall dann reicht eine Risiko Lebensversicherung. Ist nicht so teuer. In Check 24 oder Verivox einfach vergleichen.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
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Der Verkäufer der Versicherung bekommt eine Fette Provision.

Bis zu 2,5% (früher bis zu 4%) der Bruttobeitragssumme und dafür haftet er 5 oder mehr Jahre lang.

Jeder Autoverkäufer verdient höhere Sätze und ist nach 6 Monaten, bzw. 2 Jahren aus der Gewährleistung raus. Das intererssiert nur keinen.

Nur die Versicherungsvermittler sind die Bösen, denn die Materie ist ja so einfach und wie unverschämt, dass jemand mit seiner Arbeit Geld verdienen will.

Wenn du Angehörige zu versorgen hast im Todesfall dann reicht eine Risiko Lebensversicherung.

Korrekt.

Aber da du scheinbar niemandem seine Abschlussprovision gönnst, kannst du sicher auch benennen, wie die Konstellation mit

  • Versicherungsnehmer,
  • versicherter Person und
  • Begünstigtem aussehen muss.

Selbstverständlich unter voller Haftungsübernahme für deine gemachte Aussage.

In Check 24 oder Verivox einfach vergleichen.

Dir ist schon klar, dass Verivox (Registernummer D-ZKI3-LKSUN-93) und Check24 (zahlreiche Registernummern) Versicherungsmakler sind, genau wie ich auch und wenn du dort einen Vertrag abschließt, eine Provision erhalten. Halt stop. Bei uns Maklern heißt es ja Courtage ;-)

Der Unterschied: Ich berate und stehe persönlich zur Verfügung für Fragen, Änderungen und Schäden. Ich betreue auch Bestände von Verträgen, die ich nicht vermittelt habe. =)

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@kevin1905

Meine Versicherungssumme 40000 €. Also ,1600€ Abschluss. Da arbeiten viele einen ganzen Monat. Daher rate ich zur Risiko Versicherung. Da ist das marginal.

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@UnterhaltungNRW

Nicht Versicherungssumme!

Bruttobeitragssumme!

Und die müssen nicht identisch sein.

Bei gleicher Versicherungssumme einer Riskolebensversicherung wäre z.B. die Bruttobeitragssumme höher bei einem Raucher vs Nichtrauchertarif, da der Raucher ein höheres Risiko hat und daher mehr kostet.

Bruttobeitragssumme = Monatsbeitrag x 12 x Laufzeit in Jahren.

Da arbeiten viele einen ganzen Monat.

Quatsch. Das Argument zieht nicht. Du kannst keinen Angestellten mit einem Selbständigen vergleichen.

Dieses Geld ist ein Umsatz. Um diesen Umsatz überhaupt erzielen zu können habe ich Kosten, die gedeckt werden müssen

  • Vermögensschadenhaftpflichtversicherung
  • Büromiete und Nebenkosten (als Vertreter bezuschusst mein Auftraggeber diese vielleicht, als Makler ehr nicht so).
  • ggf. Lohnkosten für Angestellte
  • Software und Hardware (Beratungs- und Vergleichssoftware kostet gerne drei-stellig im Monat)
  • Fahrtkosten inkl. Kfz-Steuern, Versicherung, Inspektion, Betriebsmittel, Tanken, Parken, Reparaturen.
  • kostenpflichtige Weiterbildungen - 15 - 30 Stunden gibt der Gesetzgeber pro Jahr vor sonst erfolgt ein Berufsverbot seitens der IHK, die übrigens auch noch eine kostenpflichtige Pflichtmitgliedschaft bedeutet.

Und von dem was einem dann an Gewinn bleibt muss man noch die eigene Krankenversicherung zahlen, da gibt es keinen Arbeitgeber, der die Hälfte übernimmt.

Altersvorsorge muss man auch betreiben, also behaupte bitte nicht 1.600,- € Umsatz seien viel oder nicht angemessen.

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Bei einer Kapitallebensversicherung wird am Ende ausgezahlt . Die lohnen sich aber z.Z. nicht. Will man nur Angehörige absichern, tut es eine günstige Risikolebensversicherung. Für Altersvorsorge gibt es wiederum bessere Wege.

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