Bei Verzicht auf die Reisekostenerstattung durch den Arbeitgeber kann ich dann Werbekosten ansetzten

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Werbungskosten beim Fianzamt sind keine Erstattung der tatsächlichen kosten, sondern sie mindern nur den steuerpflichtigen Betrag. Die Kosten für deine Bahncard musst du angeben und dann brauchst du für diesen Betrag keine Steuern zu bezahlen, bzw bekommst sie zurückerstattet. Besser ist es sich die tatsächlichen Kosten vom Arbeitgeber erstatten zu lassen. Alles andere würde jetzt zu weit führen. Du kannst auch einem Lohnsteuerhilfeverein beitreten. Das kostet nicht viel und die können dann ausführlich und speziell für deinen Fall beraten.

aber kann er dann nicht die 0,30 € Pauschale nehmen, anstatt der Bahn-Tickets?

0

Hast du dir die Bahncard 100 aus "überwiegen privaten Gründen" angeschafft - also zum Pendeln? Dann kannst du sie als Werbungskosten/Fahrtkosten geltend machen aber nicht nochmal extra als Reisekosten! Nur, wenn du sie aus dienstlichen Gründen angeschafft hast (so viele Reisen, dass sie sich lohnt), dann kannst du die Anschaffungskosten für die Bahncard quasi als Reisekosten absetzen.

Du kannst Deine Reisekosten in jedem Fall als Werbungskosten geltend machen. Die Erstattungen durch den Arbeitgeber sind auf der Lohnsteuerkarte ersichtlich u. werden von den Werbungskosten abgezogen, deshalb brauchst Du nicht auf die Erstattung nicht zu verzichten. Sollte die Erstattung durch den Arbeitgeber höher als der Werbungskostenabzug sein, wird der Überschuss den Einnahmen zugerechnet, aber auch in diesem Fall ist die Erstattung durch den Arbeitgeber besser für Dich.

Geldwerter Vorteil Arbeitgeberanteil auf Arbeitnehmer umlegen

Hallo folgende Situation hat sich ergeben. Das Finanzamt stellt fest das für die letzten Jahre der Firmenwagen nicht als Geldwerter Vorteil angegeben wurde(Fahrtenbuch wurde geführt aber nicht abgerechnet). Dieses wurde dann nachträglich für X Jahre nachversteuert.

Geldwerter Vorteil ist Einkommenssteuerpflichtig für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Der Arbeitgeber will sich aber jetzt die abgaben für die Steuer vom Arbeitnehmer zurückholen weil gesagt wird dass die Kosten der Arbeitnehmer verursacht hat. Geht das überhaupt und ist das erlaubt? Es steht weder im Arbeitsvertrag noch wurde je eine mündlich Anweisung getätigt die es verbieten das Auto Privat zu nutzen.

Der Arbeitgeber geht jetzt her und zahlt mir die Überstunden nicht mehr sondern der zieht jeden Monat den Geldbetrag der anfallenden Überstunden von der Summe was er ans Finanzamt gezahlt hat ab. Ist der mit dieser Methode im Vorteil Steuertechnisch betrachtet? Wenn das mit dem Abzug richtig und erlaubt ist soll ich das so weiterhin machen oder soll ich mir die Überstunden auszahlen lassen und den betrag so in raten zurückzahlen. Danke Gruss martin

...zur Frage

Vergütung von Rufbereitschaft, Abrechnung von Dienstreisen

Hallo,

Ich arbeite seit 3 Jahren als DSL Techniker bei einem Privaten DSL-Provider. Als ich vor drei Jahren anfing, waren wir noch sehr klein. Mittlerweile haben wir uns von den Kunden verfünfacht und werden uns bis Jahresende etwa um das dreißigfache vergrößert haben.

  1. Seit Anfang an arbeite ich von Zuhause aus. D.h. die Kunden rufen unsere Servicenummer an, welche in der Zeit von 8 - 19 Uhr (Mo - Fr) auf mich geschaltet ist. Ich berate die Kunden telefonisch und bei Bedarf auch Vor Ort. Desweiteren übernehme ich auch die DSL-Installationen vor Ort (falls der Kunde das wünscht). Diese Termine kann ich nach eigenem ermessen legen und habe keine Vorgaben, nach denen ich mich richten muss (natürlich alles Zeitnah).Auch bin ich der Ansprechparter für Reklamationen (Störungen) bei den Kunden und löse diese entweder telefonisch oder, falls nötig, vor Ort. Diese müssen schnellstmöglich bearbeitet werden. Als Vergütung für die Rufbereitschaft stellt mir mein Arbeitgeber das Internet + Festnetz + Mobiltelefon. Beim Mobiltelefon habe ich auf Wunsch eine SMS-Flat für private Nutzung bekommen. Gegenwert des DSL + Festnetzanschlusses entspricht ca. 45,- Euro, gegenwert Handynutzung entspricht etwa 40 Euro, macht insgesamt 80 Euro.Das finde ich insgesamt nicht ausreichend, da ich in der "leerlaufzeit" zwar z.B. einkaufen gehen kann und kurze Private Termine wahrnehmen, allerdings kann ich z.B. nicht ins Freibad gehen, nicht dinge tun, bei denen ich telefonisch (Handy) nicht erreichbar bin usw. Von dem her ist für mich die Leerlaufzeit nicht gelichzusetzen mit Freizeit. Gibt es irgendwelche gesetzlichen Regelungen hierfür? Oder "übliche" Modelle zur Verrechnung? Oder habe ich einfach Pech und meine "Leerzeit" bleibt nahezu völlig unvergütet?

  2. Meine Fahrten werden momentan wie folgt abgerechnet: 0,30 Euro / km + Fahrtzeit als Arbeitszeit. Dies möchte mein Chef allerdings ändern und mit mir durchsprechen. Da stellt sich für mich die Frage, ob und wie ich meine Fahrten:Wohnort - Kunde,Kunde - Kunde,Wohntort - Büro Arbeitgeber - Kunde, steuerlich geltend machen kann.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?