Bei Vermietung an Gemeinde zur Umsatzsteuer optieren?

3 Antworten

In der Wohnung werden ja keine Umsatzsteuerpflichtigen Umsätze getätigt

Dann kannst Du auch nicht optieren.

Ich erinnere mich ganz dunkel, dass bei Vermietungen an die Gemeinde generell nicht optiert werden darf.

... wo bitte im Gesetz steht, daß ein Vermieter nicht darf, wenn keine Umsätze erfolgen? .... natürlich darf der Vermieter, so jedenfalls die steuerlichen Spielregeln.

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@schleudermaxe

wie wäre es mit § 9 Abs. 2 UStG? Der Vermieter kann nicht optieren, wenn der Mieter keine Umsatzsteuerpflichtigen Umsätze erbringt.

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... das bestimmt aber nun zum Glück nicht der Mieter, sondern der Vermieter allein, so jedenfalls die steuerlichen Spielregeln.

Deine Antwort geht völlig an der Frage vorbei. Der Fragesteller möchte an die Gemeinde vermieten und fragt, ob er eine Umsatzsteueroption hat. Laut § 9 Abs. 2 UStG kann er nicht optieren, da die Gemeinde keine Umsatzsteuerpflichtigen Umsätze erbringt.

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@ChristianLE

...oh ein Kenner? Quatsch mit Sauce, denn der Vermieter allein bestimmt es, so jedenfalls die gesetzlichen Vorgaben hier bei uns und meine persönlichen Erlebnisse (Vermietung Ärztehaus).

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@schleudermaxe

Ist es so schwer, sich den Paragraphen durchzulesen? Was ist daran so missverständlich?

Kann es vielleicht sein, dass bei Dir schlicht und einfach nur die Übergangsregelungen nach §  27 UStG greifen? Oder gibt es bei Euch ein anderes Umsatzsteuergesetz?

Es wäre vielleicht hilfreich, sich mit den Gesetzesgrundlagen auseinander zu setzen, bevor man etwas als Quatsch oder Unsinn bezeichnet.

Im Übrigen bist Du die Nennung deiner Rechtsgrundlage schuldig geblieben.

Wo steht denn geschrieben, dass optiert werden darf, wenn der Gewerbemieter keine Umsatzsteuerpflichtigen Umsätze erbringt? Da bin ich mal gespannt...

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@ChristianLE

Bei Gebäuden, mit deren Errichtung vor dem 11.11.93 begonnen wurde und die vor dem 1.1.98 fertig gestellt worden sind, kann der Vermieter trotz Überlassung an einen Unternehmer mit steuerfreien Umsätzen auch weiterhin zur Umsatzsteuerpflicht optieren. Diese Übergangsregelung ist von Dauer und kann selbst dann genutzt werden, wenn eine Immobilie erst in 2003 oder 2004 umfassend modernisiert wird. Das heißt: Wird ein Gebäude renoviert, das an einen Arzt oder Versicherungskaufmann überlassen wird und das noch unter die Altfallregelung fällt, kann der Vorsteuerabzug aus den entsprechenden Renovierungskosten auch heute noch geltend gemacht werden - und zwar selbst dann, wenn zwischenzeitlich der Eigentümer gewechselt hat. Dadurch ergibt sich ein - selten genutztes - Gestaltungspotenzial.

... unsere Hütten sind eben alt und da läuft es eben noch so, merke: Ich bin lernfähig!

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