Bei Untervermietung schriftliches Einverständnis des Vermieters notwendig?

6 Antworten

Ja, der Vermieter muß mit der Untervermietung einverstanden sein und muss dem Mieter in der Regel die Erlaubnis zur Untervermietung eines Teils der Wohnung erteilen, wenn der Mieter ein "berechtigtes Interesse" an der Untervermietung hat. "Der Vermieter kann die Erlaubnis aber trotzdem verweigern, wenn damit die Wohnung überbelegt wäre, er einen wichtigen Grund hat, den konkreten Untermieter abzulehnen oder ihm die Untervermietung aus sonstigen Gründen nicht zugemutet werden kann.

Als "berechtigtes Interesse" gelten alle vernünftigen Gründe wirtschaftlicher oder persönlicher Art - so zum Beispiel, wenn die Wohnung plötzlich zu groß geworden ist, weil sich Partner getrennt haben oder weil für den Mieter wegen plötzlicher Arbeitslosigkeit die Notwendigkeit einer finanziellen Entlastung besteht. Dagegen zählt es nicht als "berechtigtes Interesse", wenn der Mieter untervermieten will, damit jemand in seiner Abwesenheit auf die Wohnung aufpasst (LG Mannheim, Urt. v. 30.4.1997 - 4 S 142/96).

(Quelle: IVD)

ja .... siehe auch hier: http://www.finanztip.de/recht/mietrecht/untervermietung-genehmigung-anspruch.htm

Ja! Steht in jedem Standardmietvertrag drin. Einfach mal nachlesen!

Kann Vermieter eine erlaubte Untervermietung im Nachhinein verbieten?

Ich miete eine Wohnung und wollte ein Zimmer untervermieten. Meine Vermieterin genehmigte dies, ich ließ ihr den Untermietvertrag etc. zukommen. Leider wechselte mein Untermieter zwischenzeitlich. Am 15.07.15 zog die neue Untermieterin ein und ich ließ meiner Vermmieterin den neuen Untermietvertrag zukommen.

Gestern schrieb sie mir dann, dass sie der ständigen Untervermietung nicht mehr zustimme.

Kann sie eine bereits genehmigte Untervermietung im Nachhinein untersagen und einen Auszug der Untermieterin verlangen??

MfG 

...zur Frage

Mündliche Zustimmung zur Untervermietung ....

Ich habe vor drei Wochen eine mündliche Zusage für eine 3-Zimmer-Wohnung erhalten. Habe dieser aber nur zugestimmt unter der Bedingung, die Wohnung unterzuvermieten bzw. mit zwei anderen Mitbewohnern zu bewohnen. Eine Untervermietung wäre kein Problem hieß es. Als ich heute noch mal angerufen hab, um nachzufragen, ob ich denn eine schriftliche Zustimmung vermieterseits benötige, hieß aufeinmal, dass eine Untervermietung erst in dem Unternehmen abgesprochen und zugestimmt werden muss und es wohlmöglich zu einer Mieterhöhung kommen kann, damit ich keinen Gewinn durch die Untervermietung erzielen kann. Was tun, falls die Untervermietung jetzt doch abgelehnt wird? Wäre dies rechtens, trotz mündlicher Zusage vor drei Wochen? Ist natürlich alles jetzt sehr kurzfristig, der Umzug wäre schon nächste Woche und die beiden jetzigen Wohnungen sind bereits gekündigt. Vielen Dank im voraus!!!

...zur Frage

Melde ich mich bei einer Untervermietung meiner Wohnung ab?

Ich möchte für 6 Monate die Stadt verlassen und meine Wohnung untervermieten – muss ich mich dann bei der Stadt abmelden oder geht das gar nicht weil ich ja Hauptmieter bleibe?

...zur Frage

Realistischer Stromverbrauch elektrische Fußbodenheizung

Hallo zusammen, wir interessieren uns aktuell für eine 110m² Wohnung. Die Wohnung wird komplett mit einer elektrischen Fußbodenheizung betrieben. Laut Vermieter sollen sich die Kosten für die Heizung auf 150-180€ pro Monat belaufen. In diesen Kosten soll sowohl der Heizstrom als auch der Haushaltstrom enthalten sein. Das kann ich mir leider nicht wirklich vorstellen.

Ein paar Details: 2 Personenhaushalt (aktueller Haushaltsstrom ca. 90€) Wohnung Maisonette über 2 Etagen.

Kann mir jemand sagen, ob man wirklich mit diesen 150-180€ im Monat auskommt? Ich finde es etwas unrealistisch. Wie viel Watt die Fußbodenheizung verbrauch weiß ich leider nicht. Im Internet habe ich gelesen, dass man mit 150W rechnen soll. Über Erfahrungen oder über eine Formel wie man es errechnen kann wäre ich sehr dankbar.

Folgende Formel habe ich bereits gefunden: Verbrauch x Betriebsdauer x Quadratmeter x Strompreis 150W x 2.000 x 110 x 0,25 = 8250€ / 12 = 687,50€ im Monat

Ich bin mir auch nicht sicher ob ich damit richtig liege. Bitte um HILFE!!!

Danke

...zur Frage

Zweitwohnungssteuer bei Untervermietung vermeiden?

Ich habe eine Frage zur Untervermietung: ich ziehe mit meinem Freund zusammen, er steht alleine im neuen Mietvertrag. Meine alte Wohnung möchte ich halten und möbliert untervermieten. Um die Zweitwohnungssteuer zu umgehen möchte ich meinen Hauptwohnsitz in der alten Wohnung behalten und mich in der neuen Wohnung gar nicht erst melden. Was kann mir da im schlimmsten Falle dieser Ordnungswidrigkeit passieren?

Vielen Dank im Voraus!

...zur Frage

Zimmer untervermieten nur mit Zustimmung, Vermieter reagiert nicht

Hallo zusammen :)

Seit dem 1.1. habe ich ein Zimmer an eine Freundin untervermietet, wir teilen uns die Wohnung (3 Zimmer, Küche, Bad) nun.

In meinem Mietvertrag steht ich darf die Mieträume nur mit Zustimmung des Vermieters untervermieten, dieser kann jedoch die Zustimmung nur aus berechtigten Gründen die in der Person des Untermieters oder wegen Überbelegung der Wohnung verweigern.

Nun habe ich schriftlich (per E-Mail an die Geschäftsadresse die auch im Mietvertrag steht, da Briefe schon in der Vergangenheit angeblich nicht angekommen sind) diese Genehmigung erbeten und auch versucht meinen Vermieter anzurufen. Leider keine Reaktion des Vermieters. Zwischenzeitlich

Ich fühle mich nicht wohl mit dieser Situation. Kann ich das Einverständnis des Vermieters nun voraussetzen, da ich belegen kann (genügt als Beleg ein Ausdruck der E-Mail?), dass ich Ihn informiert habe und er sich nicht gemeldet hat?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?