Bei ungeplantem "Kurzkehrt" oben bleiben?

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5 Antworten

Generell oben zu bleiben, egal ob bei Bucklern, durchgehen, Kehrtwenden oder sonstigem, ist eine Frage von Sitz und Reaktionsvermögen. "Knie zu" hat Punkgirl ja schon treffend kommentiert - der Schlüssel ist vielmehr, tief und mit guter Körperspannung im Pferd zu sitzen. Wenn Dein unterer Rücken unter Spannung ist und die Bewegungen des Pferdes aufnimmt, kommt Dein Oberkörper bei Hopsern nicht so schnell aus dem Gleichgewicht und Du fällst nicht so schnell. Wenn Du dann noch eine gewisse Intuition entwickelst hast Du schon so gut wie gewonnen.

du musst an deinem gleichgewicht arbeiten, aufmerksam sein und darfst nicht träumen.

und lernen die reaktion des pferdes vorherzusehen. dann heisst es nur noch entsprechend zu agieren: reaktion abbrechen oder oben bleiben.

kein pferd spackt rum.

als ich mit dem reiten angefangen hab, hab ich bereits 7 jahre voltigiert. einwirkung war anfangs kaum da - aber runterbekommen hat mich kein pferd, egal, was es angestellt hat.

dass du locker bleibst, wenn das pferd buckelt oder scheut, das ist eine reine übungssache. je mehr du dich festklammerst, desto eher fällst du.

Knie zu... zum Üben mal ne Zeitung zwischen die Knie und den Sattel... für meine Schüler hilft es immer wenn ich mit ihnen Wette... "Wenn die Zeitung runter fällt, dann musst du mir einen Ausgeben und wenn sie nicht runter fällt bekommst du ne Tafel Schokolade!" Das kann wunder bewirken! :D
Ansonsten wie gesagt, wenn er das macht braucht er Konsequenzen. Damit meine ich nicht schlagen,treten oder ähnliches, sondern, dass du am besten absteigst und ihn evtl mal 2-3 Runden im Galopp vorwärts schickst!

Punkgirl512 26.12.2015, 20:36

Diese Übung verursacht, dass man anfängt, mit den Knien zu klemmen anstatt ausbalanciert zu sitzen. Klemmt man im Knie, drückt man dem Pferd dauernd hinter der Schulter - Reaktion des Pferdes wird darauf ein erhöhtes Tempo sein und keinerlei Losgelassenheit.

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Reitunterricht nehmen, Ursache abklären, warum das Pferd das macht.

Überforderung, Unterforderung, zu wenig freie Bewegung, unpassende Ausrüstung, zu harte Hand, klemmender Sitz, schiebende Hüfte, unzureichende Ausbildug des Pferdes, nicht ausbalanciert, und, und, und.

Bei solchen Haken kann man nur versuchen sitzen zu bleiben, bitte NICHT mit den Knien anfangen zu klemmen - nur im äußersten Notfall.

Knie ran und notfalls in der Mähne festhalten
Kannst das ja mal ausprobieren, zwischen dein Knie und das sattel Blatt legst du ne Müntefering und du musst dein Knie so ran drücken das diese nicht runter rutscht.
Du musst deinem Pferd aber nach so einer Aktion auch die Lektion erteilen das er nicht glaubt das er damit durch kommt

Punkgirl512 26.12.2015, 20:43

Knie durch solche Übungen ranzudrücken erzeugt einen klemmenden Sitz, nichts anderes. Dadurch drückt man hinter der Schulter - dauernd! - und das Pferd wird darauf mit mehr Tempo reagieren.

Wie sieht denn bei dir "die Lektion erteilen" dann aus? Mit der Gerte eine Überziehen oder was?

Was wäre denn mal mit Ursache des Bockens abklären? 99% der Pferde haben auch einen Grund zu bocken!

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