Bei Unfall "Rechtsfahrverbot" missachtet?!

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9 Antworten

An Deiner Stelle, wenn Du schon nach der Rechtslage fragst, würde ich in Widerspruch gehen (dieser ist zeitlich begrenzt) und zwar mit der Begründung , dass Du in keiner Weise das Rechtsfahrgebot missachtet hattest, sondern durch etwas zu starkes Bremsen ein Wegrutschen des Hinterrads ausgelöst worden ist. Dieses Wegrutschen des Hinterrads und die daraus resultierende Schrecksekunde, die zum verreissen des Lenkrades beitrug, waren die eigentliche Ursache des Unfallhergangs. Wie die Reaktion sein wird, bleibt abzuwarten. Ansonsten gibt es tatsächlich den Verstoß gegen das Rechtsfahrverbot. Liebe Grüße

Wenn nicht so, dann gibt es was wegen "nicht angepasstem Fahrverhalten". Wer einen Unfall verursacht - und sei es auch ohne Fremdschaden - kann dafür belangt werden. Der Unfallhergang ist mir allerdings auch nicht so schlüssig. Ich nehme mal an, du bist rechts gefahren, dann in eine Rechtskurve, weggerutscht und über die rechte Fahrbahnseite auf einen Parkplatz gerutscht? Wenn du also permanent rechts geblieben bist, verstehe ich den Tatbestand nicht. Wenn man annehmen müsste, es wäre Absicht gewesen oder gar mit Vorsatz, würde dir noch was ganz anderes ins Haus flattern.

Gruß S.

ich versteh schon mal deine ganze beschreibung nicht.

wenn du in einer rechtskurve das hinterrad überbremst, fliegst du nach links ab und müsstest dann über die linke fahrspur auf den parkplatz gerutscht sein.

aber egal, es wird ja nur um ein paar euros gehen, keine punkte. dann zahl die paar kröten und heb dir juristische finten für ernsthafte fälle auf.

hoffentlich hast du jetzt gelernt, dass man niemals mit dem hinterrad bremst, sofern das motorrad keine entsprechende assistenzsysteme besitzt. bremst du mit dem vorderrad, passiert nichts, bzw. du musst schon vollkommen unkontrolliert agieren, um dadurch wegzurutschen. aber ich weiss, in der fahrschule lernt man solch grundlegende dinge nicht.

ausserdem: wegen sowas ins krankenhaus! verlorene zeit und unsinnige kosten.

annokrat

aus deiner schilderung kann man lediglich entnehmen, daß du gegen das rechtsfahrgebot verstoßen hast und man dir unterstellt die linke fahrbahn übermäßig in anspruch genommen zu haben.

kann heißen: man unterstellt dir du hast die rechtskurve (verkehrswidrig) auf der linken fahrbahn in anspruch genommen. bezüglich des unfalls, dürfte das für dich keine probleme bedeuten.

Bei Verkehrsordnungswirdrigkeiten ist Fahrlässigkeit nicht nur strafbar, sie wird sogar generell angenommen. Denn, wenn du z.B. zu schnell fährst, kann man dir ja auch nicht beweisen, dass du dies vorsätzlich gemacht hast. Es kann ja auch versehentlich/fahrlässig passiert sein.

Würde man dir Vorsatz vorwerfen, so würde sich die Strafe sogar verdoppeln.

Das hat alles seine Richtigkeit.

Gruß

Dazu kann ich dir leider nciht helfen, hab grad mal im Bußgeldkatalog getöbert aber ncihts brauchbares gefunden.

Aber viel wichtiger: Was habt Ihr für Bu .. Polizisten bei euch?^^

Naja der Tatbestand ist der selbe ob mit Absicht oder nicht. Ich fahre auch nicht mit Absicht über eine rote Ampel :D

Nunja ...musst du so sehen ,du hast gelernt nicht nur mit dem Hinterrad zu bremsen

Wieviel ist es denn ?

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