Bei Todesfall in der Familie wie vie Tage frei?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

schau doch mal unter: http://www.bild.de/BILD/ratgeber/geld-karriere/2008/02/sonder-urlaub/diese-freien-tage-stehen-ihnen-zu.html

ansonsten: [..]Anspruch auf Sonderurlaub besteht bei einem Todesfall in der Familie aus § 616 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch), denn die Arbeitsleistung ist dem Arbeitnehmer unverschuldet aus einem in seiner Person liegenden Grund unmöglich oder unzumutbar. Bei einem Todesfall in der Familie handelt es sich um einen sogenannten Verhinderungsgrund. Damit bekommt der Mitarbeiter bei einem Todesfall Sonderurlaub, und zwar mit Entgeltfortzahlung (§ 616 Bürgerliches Gesetzbuch).

Wie lange der Sonderurlaub bei einem Todesfall in der Familie dauert, ist gesetzlich nicht geregelt. Nach § 616 BGB besteht der Anspruch auf Freistellung für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit. Die genaue Dauer des Sonderurlaubs ist einzelfallabhängig. Als Grundregel kann festhalten werden, dass bei einer Dauer des Arbeitsverhältnisses

• von bis zu 6 Monaten längstens 3 Tage, • von 6 bis 12 Monaten längstens 1 Woche und • ab 1 Jahr längstens 2 Wochen aufgrund einer persönlichen Behinderung Fehltage zumutbar sind.

Nun ist natürlich eine Geburt, ein Umzug, ein Todesfall oder auch eine Hochzeit kein Ereignis, welches berechtigt, 2 Wochen zu fehlen. Hier kann man davon ausgehen, dass 1 bis 2 Tage Sonderurlaub beansprucht werden können.

Tarifvertragliche Regelung. Dieser Vertrag ist nur verbindlich, wenn der AG Tarifpartner ist. Wenn ja, muss der Tarifvertzrag im Betrieb ausgehängt dein(aushangpflichtiges Gesetz/Vertrag). In Deinem Fall kannst Du aber die menschliche Einstellung Deines AG kennen lernen. Und wie man in den Wald reinruft, so klingt es auch wieder heraus!

Die Antwort von Chianti ist korrekt. Dieser Link zur Vertiefung der Fragestellung http://www.ulmato.de/urlaubsanspruch.asp Üblicherweise ist das Thema bezahlte Freistellung arbeitsvertraglich, tariflich oder per Betriebsvereinbarung geregelt. Haben Sie keine der oben genannten Regelungen, sollten Sie mit Ihrem Meister sprechen und auf §616 BGB verweisen. Realistisches Verhandlungsziel Ihrerseits sollte sein zumindest 1 Tag bezahlte Freistellung zu bekommen. Tarifliche oder betriebliche Regelungen sehen für den Tod naher Angehöriger in der Regel 2 Tage vor. Peter Kleinsorge

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