Bei Suizid helfen

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zu 1.

Nein, Du könntest es auch nicht erzwingen, in die Psychiatrie einweisen können nur Ärzte ( im Normalfall , es soll aber auch schon Zwangseinweisungen auf Drängen der Polizei gebeben haben ). Da Du aber wie gesagt die Einweisung niemals anordnen kannst, bist Du auch zu nichts gewzungen.

Einzig, wenn sich der gute Freund tatsächlich etwas antäte und Du zufällig zu gegen wärest, könnte man dich wegen unterlassener Hilfeleistung an A... kriegen. Wobei ich glaube - bin mir da aber nicht sicher - es einer Anzeige des Tatbestandes durch Hinterbliebene des Opfers bedarf. Kann sein, dass, wenn z.B. die Familie auf eine soche Anzeige verzichtet die Staatsanwaltschaft auch nichts unternehmen kann. Das aber ohne Gewähr.

Zu 2.

Nein, in Deutschland gibt es da leider noch keine andere Möglichkeit. Du hast sicher die Tage das Thema mit Belgien gelesen, die soetwas jetzt auch bei Kindern anbieten. Deutschland ist da eben noch etwas stur und kratzt eben lieber die Leute von der Lok ab und zahlt dem - zurecht - traumatisierten Lokführer 34 Jahre Psychotherapie.

Es kann doch einfach nicht sein, dass ein logischer Entschluss, den jeder nur für sich treffen dürfen sollte, dazu führt, dass man in der Gesellschaft zu einem psychisch Kranken gemacht wird, dem man sogar alle Entscheidungsgewalt abnimmt.

Soviel Daumen hoch wie ich für so eine Aussage geben würde, gibt es garnicht.

Vielen Dank für diese Antwort.

Schön, dass es noch Menschen gibt, die dieses Problem verstehen können.

Die Antwort zu 2) ist natürlich ernüchternd. Wer möchte schon, dass sein Freund gezwungen ist, so etwas brutales zu durchleben. Noch dazu alleine in der großen Angst, dass der Tod bevorsteht.

In anderen Ländern kann man sich auch nur dann beim Sterben helfen lassen, wenn nachweislich eine schlimme Krankheit vorliegt. Mein Freund steckt also in einem Dilemma, aus dem er sich nur selbst befreien kann. Allein und brutal. Armes Deutschland.

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In Österreich machst du dich strafbar, wenn du jemandem bein Selbstmord 'hilfst'.

Dein Freund benötigt Hilfe von Fachleuten und zwar AUGENBLICKLICH.

Schmerztabletten helfen bei Schmerzen. Bei dem heutigen Stand der Medizin ist es unglaubwürdig, das für die degenerierte Gesundheit deines Freundes kein Grund gefunden werden kann. Außerdem ist Beihilfe zum Mord strafbar.

Danke für die Antwort. Ich stelle die Frage aber nicht einfach so. Er war bei mehreren Hausärzten, die ihn jeweils von Facharzt zu Facharzt geschickt haben. Leider ohne Erfolg.Auch psychologisch wurde von einer Psychotherapie uber den Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik alles unternommen. Die Schmerzmittel helfen erst, wenn sie richtig stark sind und er hat sich entschieden, nicht für immer mit diesen Nebenwirkungen leben zu wollen. Alle, die dafür jetzt überhaupt kein Verständnis aufbringen, oder die Entscheidung gar ins Lächerliche ziehen, können sich gerne raushalten. Über eine ernst gemeinte Antwort würde ich mich freuen.

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