Bei Sodbrennen Placebo-Effekt?

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1 Antwort

Die Geschmacksnerven selber sind ja nur mit dem Gehirn verbunden und beide nicht mit den Magenrezeptoren welche die Säure ansteigen lassen. Liege ich da richtig?

vielleicht werden unten deine fragen beantwortet?


auszug aus:

http://www.medizinfo.de/gastro/anatomie/physiologie_magen.shtml


Die Drüsen des Magens produzieren täglich etwa 2 Liter Magensaft. Seine Produktion beginnt, sobald die Nahrung mit der Schleimhaut in Kontakt getreten ist und der Magen sich ausdehnt.

  • Aber auch, wenn der Magen nur mit der Möglichkeit der Nahrungsaufnahme "rechnet", wird die Produktion von Magensaft angeregt. Die Bildung von Magensaft vollzieht sich in drei Phasen:

In der nervalen oder kephale Phase herrschen Steuerungsprozesse des Gehirn vor. In dieser Phase bereitet sich der Magen auf die Nahrungsaufnahme vor.

  • Schon vor dem Essen können Reize die Magensaftsekretion anregen. Nase, Auge und Ohr stimulieren den Nervus Vagus.

Diese Stimulation kann auch durch erlernte Verhaltensweisen erfolgen, z. B. das Händewaschen vor dem Essen. Stress und Ärger führen ebenfalls zu einer Stimulation. Durch die Erregung des Vagusnervs wird einerseits die Produktion von Magensäure, als auch von Gastrin aus den G-Zellen angeregt.

Die Magenphase oder gastrische Phase beginnt, wenn Nahrung den Magen erreicht. Dehnreflexe am Antrum und vor allem angedaute Eiweiße im Bereich von Antrum und Pylorus führen zu einer verstärkten Freisetzung von Gastrin, das seinerseits die Produktion von Magensäure anregt.

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