Bei Selbständigkeit und Arbeit von zuhause muss der Vermieter da eigentlich genau Bescheid wissen?

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7 Antworten

Nach meiner Kenntnis musst Du das mitteilen, wenn Du Kundenverkehr hast. Wenn Du nur an Deinem Schreibtisch (wie eine Lehrerin oder ein Schriftsteller) arbeitest ist das etwas anderes. Mit dem Finanzamt hat das nichts zu tun.

Zu den Steuern musst Du einen Steuerberater oder beim Finanzamt fragen. Evtl. kannst Du einen kleinen Teil absetzen. Du kannst Dich wie gesagt z. Zt. mit Lehrern, Autoren etc vergleichen. Auch der Vertreter, der abends seine Abrechnungen macht bzw. Telefongespraeche von zuhaus aus fuehrt faellt in Deine Kategorie. Also, bleib ruhig und bring den Vermieter nicht auf ""komische"" Gedanken.

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Wenn du ein Gewerbe angemeldet hast und deine Gewerbeadresse deine Wohnung wäre, dann mußt du den Vermieter informieren.

Da du aber ein Studium machst und von zu Hause aus deinen Papierkram regelst, mußt du das nicht dem Vermieter melden.

Wie kann ich meine Privatwohnung gewerblich nutzen? Muss ich dies dem Vermieter melden?

Für einige Selbständige bietet sich die Ausübung ihrer Tätigkeit in der eigenen Wohnung an. Beachten Sie jedoch, dass Wohnraum - auch der eigene - in der Regel nur mit entsprechender Genehmigung als Gewerberaum genutzt werden darf, um nicht gegen das Zweckentfremdungsverbot von Wohnraum zu verstoßen. Erkundigen Sie sich beim kommunalen Amt für Wohnungswesen oder Bauaufsichtsamt.

Diese Regelung gilt jedoch nicht bei der teilgewerblichen Nutzung einer Wohnung, d.h. wenn höchstens 50 % der gesamten Wohnfläche abzüglich der Verkehrsflächen für die selbständige Arbeit genutzt werden, wie bei der freiberuflichen Nutzung eines Arbeitszimmers. In einem solchen Fall werden in der Regel kein Firmenschild, keine Warenanlieferungen und kein Publikumsverkehr geduldet.

Die notwendige Einwilligung des Vermieters in die teilgewerbliche oder gewerbliche Nutzung führt meist zu einem Gewerbezuschlag.

http://www.unternehmerinfo.de/Gruendung/FAQ/Existenzgruendung_FAQ_Standortkriterien.htm

also ich wollte wirklich nur den reinen Papierkram von zuhause aus erledigen, will ja nicht das Hinz und Kunz in meine Wohnung rennen und so. Ich kenne ja eine, die macht das gleiche und die macht das ganze Papierkram auch von zuhause und fährt halt dann zu den Kunden raus. Dann weiß ich ja Bescheid, das ich dann nichts sagen muss.

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@Bauzer04

Ich glaube auch, so ist es. Erst wenn Du Kunden in Deine Wohnung läßt, muß man sich informieren etc.

Aber nur von zu Hause arbeiten am Schreibtisch ist unbedeutend.

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Wenn kein Publikumsverkehr stattfindet muss der Vermieter nicht informiert werden. Bei der Steuerklärung ist leider nichts von der Wohnung absetzbar, weil ja kein eigenes Büro vorhanden.

Du bist ja noch in der Ausbildung und kannst demnach ja noch gar kein Gewerbe anmelden. Also,nein..Geht Deinem Vermieter nichts an

Habe ich auch mal gehört. Eine Freundin teilte das dem Vermieter mit. Ist aber harmlos. Aber anscheinend gibt es da eine Regelung, die einen dazu verpflichtet, den Vermieter zu informieren.

Ups welche??

Ich bin ja selber selbständig von zu Hause aus!!

also müsste ich es dann doch irgendwie mitteilen? Ich meine ich bin zurzeit noch arbeitslos und auch zuhause ohne Arbeit, aber wenn ich Arbeit habe im nächsten Jahr durch das Fernstudium müsste ich es ja dann mal beizeiten ansprechen, aber ich denke nicht, das er im Prinzip was dagegen haben wird, denn die Arbeit am Computer und Lappi macht ja schließlich keinen Krach. Höchstens der Drucker, aber das stört hier eh keinen im Haus, oder hat das noch andere Bedeutungen?

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@Bauzer04

Du brauchst und sollst zunaechst gar nichts mitteilen. Wenn es naemlich eine Gewerbe-Wohnung wird, wird die Miete erheblich teurer!!. Studier mal erst zuende, und siehe auch meine Antwort.

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Das geht deinen Vermieter nichts an, so lange du keinen Kundenbesuch erhälst, was ja offenbar nicht der Fall ist.

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