Bei Reperatur am Auto wurde zugleich der große Kundendienst gemacht muss ich dafür zahlen?

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6 Antworten

Du musst selbstverständlich nicht für Arbeiten zahlen, die du nicht beauftragt hast. Das lernt eigentlich jeder Azubi im ersten Lehrjahr - unverständlich, dass eine Vertragswerkstatt so einen Blödsinn versucht. Die wissen genau, dass sie im Zweifelsfall auf den Kosten sitzenbleiben.

Allein schon aus Prinzip würde ich sowas maximal eskalieren lassen.

Die Frage ist, was das Anzeigen der Motorkontrolle ausgelößt hat...? Servicestau? Wenn mit dem Kundendienst das notwendige gemacht wurde, daß die Motorkontrolle wieder aus bleibt, .... So kann die Werkstatt argumentieren.

Grundsätzlich müssen Arbeiten, die nicht in Auftrag gegeben werden, auch nicht bezahlt werden. Vorsicht bei der Formulierung! 

Sagt man in der Werkstatt, "richtet das Auto für den TÜV!", ist das Freigabe hoch 3. Da können neue Bremsen rein, Traggelenke, Auspuff, Scheinwerfer..... eben alles, was der TÜV bemängeln würde.

Wenn man allerdings sagt, man möchte eine TÜV-Vorüberprüfung und dann eine Aufstellung (Angebot / Kostenvoranschlag) für die nötigen Reparaturen, kann die Werkstatt nichts machen ohne gesonderte Freigabe.

Ist der Kundendienst tatsächlich nicht nötig gewesen, und wurde ohne Auftrag gemacht, sieht es im Regelfall so aus, daß man die Arbeit nicht bezahlen muß. Ggf aber die verbauten Ersatzteile. Ölfilter, Luftfilter, Zündkerzen, Öl......

Einbehalten darf die Werkstatt das Auto auf keinen Fall! Das ist Nötigung.....

du musst da nur zahlen was du auch in auftrag gegeben hast. teile der werkstatt das auch schriftlich so mit. geben sie das auto dann nicht heraus bevor alles bezahlt ist, zahle den gesamtbetrag nur unter vorbehalt. das muss auf der rechnung oder quittung dann auch so drauf stehen

Wenn die Werkstatt mein Auto einbehalten sollte, würde ich mit meinem Anwalt dort auftauchen. Egal ob die Arbeiten gemacht haben, die sie gerne bezahlt haben wollen. Das geht gar nicht.

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@schmiddihb

Sie werden das Auto auf jeden Fall einbehalten und mit ihrem Pfandrecht argumentieren. Wer zu sowas fähig ist, scheut auch vor Einschüchterung des Kunden nicht zurück.

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@migebuff

Das Pfandrecht darf man aber nur bei legitimen Forderungen ausnutzen. Das sollte ein fitter Anwalt schnell aushebeln, Nutzungsausfall fordern und die Rückgabe ggf. per Erwirkung einer einstweiligen Verfügung durchsetzen können.

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Ich würde mich ziemlich darüber ärgern. Man kann zumindest einen Anruf erwarten. Wenn die sich quer stellen oder unfreundlich sind, sollen die dir mal den schriftlichen Auftrag zeigen. Man könnte sich auch einigen, und du bezahlst nur die Hälfte. Wenn du denn die Inspektion sowieso gemacht hättest? Lass dich nicht unterkriegen, Meiner Meinung nach geht das nicht.

Nein, musst du natürlich nicht bezahlen. Eine Kopie der Auftragserteilung hast du ja sicher.

sie zahlen nur für das bestellte , die auftragsdurchschrift haben sie ja .

rest spar ich mir lieber.

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