Bei mir wurde ein Gutachten wegen Prüfun gder Erwerbsunfähigkeit gestellt, dabei wurde eine wichtige Jahresangabe falsch erwähnt, wie geht es jetzt weite?

4 Antworten

Warum steht in deiner Ablehnung als Begründung, du wärest erwerbstätig gewesen. Das ist kein "üblicher" Ablehnungsgrund. Lies den Bescheid doch bitte mal weiter. Wurden medizinische Ablehnungsgründe genannt, oder hast du eventuell mit deinem jetzigen Antrag die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen nicht mehr erfüllt? Lies den Bescheid nochmal genau!

Das habe ich definitiv getan, als Ablehnungsgrund stehen aufgrund falscher Jahresangaben, dass ich seit 2007 nicht erwerbsunfähig sei, weil ich im selben Jahr sowohl einen Angehörigen pflegen konnte und auchberwerbstätig  gewesen sei. Die beiden medizinischen Gutachter haben mich von 2007 an für voll erwerbsunfähig bis heute eingestuft. Und somit wären meine 36 Monate als Voraussetzung für den Antrag voll erfüllt.

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@Annvi

Woher weist du, dass dich die Gutachter als voll erwerbsgemindert eingestuft haben? Steht das so im Bescheid? Eine Erwerbsminderung steht nicht im Widerspruch zu einer Erwerbstätigkeit. Und ich kenne keinen einzigen Ablehnungsbescheid, der so formuliert werden würde. Schade, dass wir den Bescheid nicht lesen können, sonst könnte man dir vielleicht weiter helfen.

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@turnmami

So steht es in der Akte, das wurde mir von einem Sachbearbeiter (Vertreter der eigentlichen Sachbearbeiterin) der DRV mitgeteilt, der die Entscheidung auch nicht versteht, die seine Kollegin bzw. der medizinische Berater getroffen hat. Er riet mir sogar bis zum Sozialgericht zu gehen, er meinte, ich hätte beste Aussichten auf Erfolg.

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@Annvi

hmm, glaub ich nicht, da solche Daten dem Datenschutz unterliegen. So etwas würde ich niemanden am Telefon mitteilen. Hier wird dir nur ein Widerspruch gegen den Bescheid weiterhelfen.

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@turnmami

Das ist wahr! Mich hat es auch sehr gewundert, er hat fast eine Stunde mit mir telefoniert und währenddessen auch das Gutachten in Augenschein genommen. Mich wunderte die "Redseligkeit" auch sehr. Aber deswegen lasse ich mir hier nicht unterstellen, ich würde lügen....

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@Annvi

Das habe ich nicht behauptet Annvi! Ich habe mich nur über die Auskunft gewundert. Ich bin selber Sachbearbeiter in der DRV und solche Auskünfte werden nicht über das Telefon mitgeteilt. Entweder du gehst in die nächste Auskunft- und Beratungsstelle der DRV und redest dort mit den Beratern, oder du musst einen Widerspruch stellen. Sofern du in die A u B Stelle gehen möchtest, mache vorab einen Termin aus, damit diese deine Akte zur Hand haben!

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@turnmami

Okay, hatte es aber so verstanden, weil Du schriebst,das  würdest Du nicht glauben.

Ich weiß  ja selbst, dass es sich recht befremdlich anhört, es ist aber so. Der Sachbearbeiter hat die Sachlage halt völlig anders als seine Kollegin bewertet und war wirklich mehr als erstaunt, dass es zu so einem Ergebnis kam. Ich habe definitiv im relevanten Zeitraum weder gearbeitet noch eine Person gepflegt. Da müssen jetzt Jahreszahlen korrigiert bzw. berichtugt werden. Mich würde interessieren, ob ich deshalb wohl erneut zum Gutachter muss?!

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@Annvi

Das kommt darauf an, welche Gutachten bereits vorliegen und was der medizinische Dienst tatsächlich entschieden hat. Das kann ich dir so ohne Akte auch nicht beantworten. Sofern  der medizin. Dienst einen Leistungsfall festgelegt hat, wird kein zusätzliches Gutachen mehr benötigt. Zur Fristwahrung würde ich aber auf jeden Fall zu einem Widerspruch raten, da mir die Ablehnungsgründe echt nicht einleuchten. Entweder eine medizinische Ablehnung oder aus versicherungsrechtlichen Gründen, aber nicht aus den von dir geschilderten Gründen. Stelle einen Widerspruch und warte das Ergebnis ab...

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@turnmami

Das werde ich machen. Es ging um die 36 Monate Pflichtbeitragszeit, diese wären in den letzten 5 Jahren nicht erfüllt, jedoch bei Anerkennung der Erkrankung von 2007 an. Da man fälschlicherweise  annahm, dass ich angeblich dort nochbgearbeitet und einen Familienangehörigen gepflegt habe, hat man 1.1. 2007 nicht anerkennen wollen. Da ich, wie bereits geschrieben aber im  Januar 2007 erkrankt bin und auch nach 18 monaten ausgesteuert wurde und immer noch an derselben Krankheit leide und behandelt werde, wollte man diesen Zeitraum der dann 36 Monate erfüllen würde, anerkennen, hat es aber abgelehnt weil falsche Zahlen zugrunde lagen.

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Hallo Annvi,

Sie schreiben:

Bei mir wurde ein Gutachten wegen Prüfun gder Erwerbsunfähigkeit gestellt, dabei wurde eine wichtige Jahresangabe falsch erwähnt, wie geht es jetzt weite?

Antwort:

Werden Sie Mitglied beim größten DeutschenSozialverband VDK, vereinbaren Sie mit dem VDK einen Termin in einer Geschäftsstelle in Wohnortnähe, nehmen Sie zu diesem Termin alle Ihre Unterlagen mit und lassen Sie vom VDK das Widerspruchsverfahren gegen die DRV durchführen!

Beachten Sie hierbei die 30-tägige Widerspruchsfrist!

google>>

vdk.de/deutschland/pages/mitgliedschaft/64026/rechtsberatung

google>>

deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232616/publicationFile/49858/erwerbsminderungsrente_das_netz_fuer_alle_faelle.pdf

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Du solltest den Fall einem Anwalt schildern! Du bist die aber sicher, dass das Jahr der Pflege, wenn es korrekt angegeben wäre, aus dem relevanten Zeitraum rausfallend würde?

Ja, ich bin ganz sicher. Der Zeitpunkt meiner Erst-Erkrankung ist der Januar 2007 und genau der Zeitpunkt der relevant ist, ist von 1.1.2007 bis dato. Meinen Mann habe ich aber im Januar 2006 bis Februar 2006 gepflegt. Es wurde für die Pflege meinerseits auch kein Pflegegeld beantragt, weil die Fflege eher gering war, das heißt ich habe ihn nicht umbetten oder waschen müssen etc.

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Dann solltest du dir schon mal entsprechende Nachweise besorgen, dass für den relevanten Zeitraum (also 3 Jahren in den 5 Jahren vor Eintritt der erwerbsminderung) Pflichtbeiträge entrichtet wurden. Denn diese Daten werden in der Regel von der Rentenversicherung übermittelt und wenn der versicherungsverlauf dort falsch gespeichert ist, muss er berichtigt werden

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Muss ich mich an das berufpsychologische Gutachten halten?

Ich hatte am Mittwoch den Termin beim berufspsychologischen Dienst der Arbeitsagentur und am Donnerstag den Termin beim Arbeitsvermittler des Jobcenter. Die Sache von Mittwoch hat mich echt aus den Latschen gehauen. Wirklich neu war die Erkenntnis für mich nicht. Denn ich weis welche Probleme ich auf dem Arbeitsmarkt habe und wie schlecht es mir psychisch geht. Das war nicht wirklich was neues für mich. Fürs Jobcenter ist dieses gutachten bindend. Sie können aktuell nichts für mich tun.

Ich dagegen merke das mir gewisse Dinge nicht gefallen und frage mich: Muss ich mich an das Gutachten halten? Bzw. mich danach richten?

Ich würde es dennoch weiterhin versuchen in Arbeit zu kommen und auch weiterhin alleine leben wollen, auch wenn es aktuell es beschissen ist. Das BeWo was ich hatte war eigentlich eine gute Hilfe für mich. Ins Wohnheim will ich nicht wirklich. Zu gern bin ich in meinen eigenen vier Wänden. Zu gern lebe ich alleine. Ich lebe nachdem Motto: my home my castle.

Für mich wäre es ein Rückschritt diese Wohnung oder allgemein eine Wohnung aufzugeben.

Danke für Antworten

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Unterschied zwischen Gutachten und Beweissicherungsverfahren beim Sozialgericht bei EU-Rente?

Hallo

weiß jemand den Unterschied. Hier den Sachverhalt um was es geht:

REHA Antrag gestellt - Abgelehnt durch DRV Gutachten weil mit REHA Gesundheitszustand nicht gehalten werden kann

EU-Rente Beantragt - Abgelehnt mit Hinweis leichte Arbeit mit mehr als 6 Std möglich

Einspruch eingelegt - Abgelehnt mit Hinweis "leichte Arbeit in einem wohltemperiertem Raum möglich"

Klage beim Sozialgericht eingelegt und die DRV wurde vom Sozialgericht aufgefordert eine neue Bewertung zu machen, Rente wieder abgelehnt mit Hinweis das meine physischen Probleme nicht ausreichen (wurde nie erwähnt, habe massive Orthopädische- und Herzprobleme).

Jetzt muss ich zu einem Orthopäden der ein Gutachten als Beweissicherungsverfahren machen soll, gibt es da einen Unterschied zu einem reinem Gutachten ?

Gruß Rolf

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BG Rentenanspruch endet vor Gutachten?

Moin Leute.

Ich hatte am 09.11.2016 einen Arbeitsunfall (Sprunggelenk mehrfach gebrochen) und ab dem 01.04.2017 wieder voll gearbeitet.

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Am 22.05.2017 war der Heilungsprozess offiziell abgeschlossen und bis heute hat sich nichts verbessert, was ich der Gutachterin auch so mitgeteilt habe.

Jetzt habe ich das Schreiben von der BG bekommen, dass ich für den Zeitraum

01.04.2017 - 30.09.2017 20% MdE hatte.

Auszug aus dem Schreiben: "Nach diesem Zeitpunkt sind Sie auf Grund der ärztlichen Feststellungen wegen der Folgen des Arbeitsunfalls nicht mehr in rentenberechtigendem Grad in Ihrer Erwerbsfähigkeit gemindert. Die Vorraussetzungen zur Zahlung einer Rente sind deshalb entfallen."

Meine Frage jetzt...

Wie kann die BG wissen wann meine MdE unter 20% gefallen ist, wenn das Gutachten erst gut 2 Monate später erstellt wurde?

Gibt es da eine Grundlage irgendwie gegenan zu gehen oder ist das so rechtens?

MfG Jan

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Was würdet ihr mir raten???

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