Bei Minijob RV-AN Abzüge zurückverlangen?

1 Antwort

Es ist möglich, bei Minijobs eine Rentenaufstockung durchzuführen. Der AN stockt die Pauschalabgabe auf, so dass er Ansprüche aus der RV erwirbt. Auf diese Rentenaufstockungsmöglichkeit muss der AG bei Vertragsabschluss hinweisen und der AN muss sich dafür oder dagegen entscheiden. Hat er sich einmal dafür entschieden, ist ein Widerruf nicht möglich. Man kann sich aber auch erst zu einem späteren Zeitpunkt für die Rentenaufstockung entscheiden.

Du hast bestimmt bei Vertragsabschluss eine entspr. Klausel unterschrieben...schau mal in deinen Arbeitsvertrag.

Ah, ich verstehe. D.h., es ist inklusive in meinem Arbeitsvertrag, darin enthalten? Ich komme nicht so gut mit meinem Chef klar, deshalb spreche ich ihn auch nie auf so etwas an.

Es ist also nicht möglich, das Geld zurück zu beanstanden?

Weißt du, wie es evtl. damit aussieht, wenn man als Schüler Teilzeit arbeitet (3 Monate etwa, und der monatl. Abzugbetrag lautete etwa 140,-)? Kann man diese Steuerabzüge rückwirkend wieder erstattet bekommen?

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@blauquerde

Ob du da was beanstanden kannst, musst du in deinem Vertrag nachlesen. Hast du dich per Unterschrift für die Aufstockung entschieden, ist das auch für die Zukunft bindend. Wenn dein AG nichts von dir in der Hand hat, kannst du zurückverlangen.

Man kann, z.B. in den Ferien, kurzfristig beschäftigt werden, für eine Dauer von 2 Monaten. Oder aber ständig immer 1 Tag pro Woche (insgesamt nicht mehr als 50 Tage pro Jahr). Dann fallen keine Sozialabgaben an, aber evtl . Lohnsteuer, je nach Verdienst.

3 Monate am Stück sprengt allerdings diese Grenzen.

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