Bei Hausdurchsuchung 100g mariuhana und 7g Amphetamin sichergestellt

5 Antworten

Er muss damit rechnen, dass er zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wird. Ob hier Jugendstrafrecht oder Erwachsenenstrafrecht angewandt wird, dürfte dabei relativ egal sein. Bei 18jährigen ist Jugendstrafrecht aber extremst wahrscheinlich.

Daneben werden wohl noch ein paar Bewährungsauflagen auf ihn zukommen. Das können der Besuch einer Drogenberatungsstelle, Pinkeltests und ne Menge Sozialstunden oder ne Geldauflage sein - je nachdem, ob er eigenes Einkommen hat.

Der Besuch bei einer Drogenberatungsstelle, den man dann auch noch mit Bescheinigung nachweisen kann, macht immer einen extrem guten Eindruck beim Gericht. Außerdem freiwillige Drogentests VOR der Verhandlung, um zu zeigen, dass man von dem Zeug weg ist.

Naja, als Drogenhändler, was er offensichtlich ist, wird er ein Problem bekommen, da dass schon eine andere Kategorie ist als als Konsument.

Es gibt Menschen, die hart arbeiten und Steuern bezahlen. Es gibt auch Schmarotzer, die keine Steuern zahlen und stattdessen kriminell aktiv sind. Es stört sie nicht, dass Rauschgift weitere Jugendliche süchtig und krank macht. Im Gegenteil, jeder neue Süchtige ist ein weiterer Kunde. Diese Straftäter verdienen es, von der Gesellschaft getrennt zu werden. Möge man ihnen eine Insel zuweisen (so wurde übrigens Australien von Briten besiedelt) auf der sie Ackerbau etc. betreiben oder verhungern müssten. Es ist im Falle "frühkindlicher Schädigung" Aufgabe des zu "mietenden" Rechtsanwaltes, plastisch darzustellen, dass der Mandant einst zu heiß gebadet wurde oder vom Wickeltisch fiel, etc. . Das hilft ihm vermutlich, doch leider nicht den "verseuchten" Kunden deines Freundes. Ehrensache, dass dein Freund seine Großdealer nicht verrät. Ehre?

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