Bei einer Rechtsschutzversicherung zahlt man ja nichts für den Anwalt oder?

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11 Antworten

Hallo leelee9090,

Schließt du eine Rechtsschutzversicherung ab, beginnt sie in der Regel mit einer Wartezeit von 3 Monaten. Bei uns beträgt die Wartezeit einen Monat ab Versicherungsbeginn. Du siehst, es gibt unterschiedliche Regelungen auf dem Markt.

Schadenfälle sind erst versichert, wenn diese nach Ablauf der Wartezeit eintreten. Ergo besteht kein Versicherungsschutz für bereits vorher bekannte, eingetretene Schäden.

Schließt du einen Vertrag mit Selbstbeteiligung im Schadenfall ab, wird diese beim Anwalt fällig.

Damit du im Schadenfall weißt, ob deine anfallenden Kosten von der Versicherung übernommen werden, würde ich mir im Vorfeld immer eine Deckungszusage von der Versicherungsgesellschaft einholen. So bist du auf der sicheren Seite.

Schöne Grüße

Sandra vom Social Media-Team

Ich möchte jemanden verklagen muss ich dann schon zu diesem Zeitpunkt als das passiert ist versichert gewesen sein?

Ja.

Oder wenn ich zb jetzt eine Versicherung abschließen würde und erst dann klagen würde würde das auch geh'n?

Nein, nicht wenn der ursächliche Grund für die Klage vor Abschluss entstanden ist. Dazu gibt es beim Arbeits- und Wohnrechtsschutz i.d.R. Wartezeiten von 3 Monaten.

Die meisten Rechtsschutzversicherung werden mit Selbsbeteiligung vereinbart.

Das Ereignis muss schon eingetreten sein, manchmal gibt es sogar eine Schutzfrist von drei Monaten. Im Nachhinein versichern geht nicht.

Ohne genaue Angaben, worum es geht, kann man dir nicht mal sagen, ob eine Rechtsschutzversicherung die Anwaltskosten überhaupt übernehmen würde.

RVs sind nicht dazu da, dass man munter allerlei Leute "verklagen" kann.

Man hat meist eine sog. "Sperrfrist". Du musst einen bestimmten Zeitraum versichert gewesen sein, ehe du Leistungen erhältst.

Ob sie dann alles voll bezahlen ist wohl auch unterschiedlich. Ähnlich wie bei der Selbstbeteiligung fürs Auto.

Das geht nicht, brennende Häuser kann man nicht versichern. Dazu kommt noch eine Wartezeit von 3 Monaten nach Vertragsschluß um genau das auszuschließen.

Sonst würden die Leute gleich eine Rechtsschutzversicherung abschließen, bevor sie Jemanden verklagen wollen. Was meinst du wie dann die Prämien hoch gehen würden.

Man darf bei Abschluß der RSV noch nichs von dem Fall ahnen, praktisch ist man durch die Wartezeit erst 3 Monate später richtig versichert.

Aber tu es. Dieser Fall ist dann halt noch nicht versichert, jedoch die, welche folgen werden. Man weiß ja nie!

Oftmals hast Du bei Rechtsschutzversicherungen eine Wartezeit von zum Beispiel 3 Monaten. Die Versicherung muss also schon vorher bestanden haben, bevor das Ereignis eintritt, aufgrund dessen Du die Versicherung in Anspruch nimmst.

Nein, du musst bereits bei eintritt des Rechtschutzfalls versichert gewesen sein. Rückversichern geht nicht.

Ggf. Hast du auch einen Selbstbehalt, je nach Vertrag so 150€

Mein Mann hatte zu diesem Zeitpunkt schon eine RV Versicherung bin ich als Frau da automatisch mitversichert?

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@leelee9090

Ist dem Vertrag deines Mannes zu entnehmen. Oftmals sind Haushalts- und Familíenangehörige mitversichert. Erkundigt euch bei der Versicherung

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@leelee9090

Nur wenn er diesen auf Familientarif umgestellt hat, welcher dich inkludiert.

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wenn man eine RS-Versicherung abschließt hat man in der Regel 3-Monate

Wartezeit bis man einen Fall melden kann. Dann kannst du jemanden

verklagen. Genaueres erfährst du wenn du im Netz mal RS-Vers. vergleichst.

"Ein brennendes Haus kann man nicht versichern...."

Du musst schon die Versicherung abschließen, bevor der "Schadenfall" eintritt

Das mit der Gebäudefeuerversicherung passt nicht, das es sich hier um eine Elementarversicherung handelt, die der Versicherte aufgrund gesetzlicher Bestimmung abschließen muss!

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@agentharibo

Feuer ist kein Elementarschaden.

Es gibt keine Pflicht eine VGV bzw. eine Feuerversicherung abzuschließen.

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Es besteht keine gesetzliche Pflicht eine Gebäudefeuerversicherung abzuschließen. Wie kommst du denn darauf?

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wie kommst Du denn da drauf?

Erst einmal muss ein Anwalt die Erfolgsaussichten Prüfen, bevor es zu einer klage kommt.

Wird dies negativ beschieden, musst Du die Kosten einer Klage selbst tragen!

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