Bei einer Erweiterung der Bemessungsgrundlage könnte c.p. der Beitragssatz in der GKV gesenkt werden.?

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2 Antworten

Nach meinem Verständnis würde der Betragssatz steigen,weil nach
Erweiterung der Bemessungsgrundlagen weniger Angestellte Beitrag
bezahlen brauchen,die eigentlich nach den alten Bemessungsgrundlagen
Beitrag bezahlen sollen.

Erklär mal!

Aber warum könnte Beitragssatz sogar gesenkt werden?

Die Beitragsbemessungsgrenze beträgt aktuell 50.850,- € pro Jahr.

Verdiene ich mehr, wird darauf kein Beitrag mehr erhoben. Verdiene ich als Angestellter sogar 56.250,- € kann ich mich ganz aus der GKV verabschieden.

Nimmst du diese Obergrenzen jetzt weg. Was passiert dann?

dennfs 20.06.2016, 12:12

Danke für deine Antwort.Beitragsbemessungsgrenze verstehe ich schon.Nur die Beziehung zwischen Bemessunggrundlagen und Beitragssatz,warum wird der Beitragssatz sogar gesenkt werden?

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kevin1905 20.06.2016, 12:23
@dennfs

Ganz einfach.

Zahlen mehr Leute vor allem mit hohem Einkommen ebenfalls ein, heißt das nicht automatisch, dass Kosten äquivalent ansteigen.

Dadurch könnte der Beitragssatz gesenkt werden.

Das bringt aber auch Nachteile mit sich, überleg nur mal welches Krankengeld einem Bundesligaprofi gezahlt werden müsste.

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Die Beitragsbemessungsgrenze deckelt die Beiträge. Man zahlt z.B. nur bis 50850 € Krankenkassenbeiträge. Wenn man z.B. bis 60.000 € zahlen muss, nehmen die Kassen mehr Geld ein und die allgemeinen Sätze könnten sinken.

dennfs 20.06.2016, 12:14

Beitragsbemessungsgrenze verstehe ich schon.Nur die Beziehung zwischen Bemessunggrundlagen und Beitragssatz,warum wird der Beitragssatz sogar gesenkt werden?

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Norina78 21.06.2016, 08:54
@dennfs

Würde die Bemessungsgrenze angehoben (und/oder müssten sogar alle einzahlen), hätten die Krankenkassen mehr Gelder zur Verfügung und könnten die Sätze senken

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