Bei einem Krieg, wie wird es in DE regelt wer eingezogen wird in die Bundeswehr ( in der USA findet ne Lotterie statt habe ich gestern in der Doku gesehen )?

15 Antworten

Um mit einem Mißverständnis aufzuräumen - die Wehrpflicht wurde in Deutschland keineswegs abgeschafft, sondern nur suspendiert. Zur Reaktivierung reicht ein Kabinettsbeschluß.

Richtig ist natürlich, daß die Zahl der Reservisten sehr begrenzt ist. Nämlich nur die ehemaligen, in den letzten etwa 10 Jahren entlassenen Soldaten.

Ob man in einem Kriegsfall die Wehrpflicht wieder reaktivieren würde ist unsicher. Tatsache ist nun mal, daß sogar eine reduzierte Grundausbildung wenigstens 1 Monat dauern würde und bis dahin ist ein Krieg längst vorbei.

Ich vermute trotzdem, daß man die Wehrpflicht wieder reaktivieren würde. Auch ohne militärische Ausbildung kann man nämlich eine Menge der Wehrpflichtigen gebrauchen - in ihren erlernten Berufen: technisches und logistisches Personal, Sanitäter, Ärzte, Verwaltungsangestellte, etc. In diesen Bereichen tun derzeit nämlich Soldaten Dienst - die eine militärische Ausbildung haben, also zumindestens als Reserven einsetzbar wären. Und alle, die dort nicht gebraucht werden, können als Hilfspersonal zum Zivilschutz herangezogen werden - oder in allen durch die Eingezogenen freigewordenen Stellen.

Wenn du meinst, daß D. im Kriegsfall 5 Mio Soldaten benötigen würde liegst du falsch. Oder planst du eine Großoffensive gegen China? Rußland hat derzeit unter 800.000 Soldaten - plus Reservisten kämen sie etwa auf das doppelte.

Du sprichst von einem Krieg ohne Bündnispartner. Sorry, aber das gab es in der Geschichte höchst selten. Den Krieg gegen Frankreich (1870) hat Preußen auch nicht alleine geführt, sondern mit seinen Verbündeten des Deutschen Bundes. Dito der 1.Weltkrieg, in dem D. mit Österreich-Ungarn und dem Osmanischen Reich verbündet war. Auch im 2.Weltkrieg hat D. sich nicht alleine "betätigt".

Da du von einem Krieg gegen Rußland sprichst wäre in deinem Szenario auf jeden Fall Polen ein Zwangsverbündeter und ebenso Tschechien, die Slowakei und die Baltischen Staaten. Ein weiterer wohl Frankreich, die es garnicht lustig fänden, wenn sich russische Soldaten am Rhein breitmachen würden - dort wohnen übrigens auch die Niederländer - die Dänen sind auch Nachbarn und würden sich ebenfalls bedroht fühlen. Und die Briten fanden es noch nie witzig, wenn irgendeine kontinentale Macht ihren geliebten Ärmelkanal belagert.

Außerdem - ohne Atomwaffen??

Jeder Staat, der in seiner Existenz bedroht ist, setzt alle Waffen ein, über die er verfügt.

Somit führt dein Szenario in jedem Fall in einen Atomkrieg und der ist nicht gewinnbar, jedenfalls nicht für die Kriegführenden und deren Nachbarn und das bedeutet, die gesamte Nordhalbkugel und Teile der Südhalbkugel werden zerstört/verwüstet/vergiftet.

Ein Angriff Rußlands auf die NATO wäre deshalb genauso Selbstmord wie umgekehrt !!

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So sieht es aus, und dabei sind noch nicht einmal die Chinesen erwaehnt, bzw. Indien.

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@zetra

Dann hätte ich noch 2 Seiten dranhängen müssen...

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@nax11

Das war ja kein Tadel, das ist Nachbarschaftshilfe.

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@zetra

Hab' ich nicht anders aufgefaßt...

Apropos Nachbarschaft - machst du hier einen Kurzurlaub? :)

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Du lebst wahrscheinlich in deiner Scheinwelt am Computer?

Der Russe greift niemals die Nato an, denn er ist kein Selbstmoerder. Punkt.

Umgekehrt rennt er auch nicht durch Europa, um den Atlantik zu sehen, wie die Variante es beinahe gewesen waere, im Zweiten Weltkrieg.

Europa ist dann verseucht, da braucht er keinen Mann die naechste Zeit hinschicken.

Sollten Truppenbewegungen an Chinas Nordgrenze stattfinden, dann werden sie nicht warten, bis sie zurueck kommen. Sie werden vorher fragen wo es hingehen soll?

Die Wehrpflicht der BW, das wurde schon oft hier erklaert, ist nur ausgesetzt und kann ueber Nacht wieder aktiviert werden.

Das Lottosystem in den USA fand auch im Zweiten Weltkrieg statt. Sie brauchten nicht soviel Soldaten, wie die Armeen in Europa, denn ihr Hauptkampf im Pazifik fand maritim statt.

Ein ausgebrochener Krieg zwischen den Grossmaechten, laesst keine Zeit mehr zu, um Rekruten auszubilden. Jeder muss damit klar kommen, was er gerade zur Verfuegung hat?

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Gehört eigentlich nicht in diese Frage - fällt mir aber gerade ein:

während des Kalten Krieges sahen typische NATO-Manöver so aus, daß die russische (W.P.) Armee durchbrach. Stereotype Reaktion war ein Gegenangriff mit nuklearen Kurzstreckenwaffen und Manöverende. Daß das einen strategischen Schlagabtausch nach sich zöge wollte man der Psyche der Wehrpflichtigen wohl nicht zumuten?

Vor einiger Zeit lief ein halbdokumentarischer Spielfilm, der zeigte, daß das auch anders herum gegangen wäre. Szenario: der Putsch gegen Gorbatschow klappt und ein General übernimmt im Kreml die Macht.

Er will die von Gorbatschow angestoßenen Ereignisse zurückdrehen, es kommt zu einer neuen Berlin-Krise, auf die die Amis mit einer massiven Truppenverstärkung reagieren. Dabei kommt es zu einem Schlagabtausch mitten im Atlantik, den die Amis (verlustreich) gewinnen. Darauf folgt ein russischer Großangriff auf die BRD, der zwar langsam, aber erstmal erfolgreich verläuft. Er bleibt dann aber stecken, weil der Wartungszustand der russischen Systeme zu jener Zeit nicht gerade optimal war.

Die Russen werden zurückgedrängt, aber die Bundeswehr sieht ihre Chance und will überhaupt nicht an der DDR-Grenze stehenbleiben - der Rest der NATO macht mit und überrollt die halbe DDR. Zugleich kommt es zu Zerfallserscheinungen im Warschauer Pakt (Polen revoltiert und einige Sowjetrepubliken) - das ist dann der Punkt, an dem der neue Kreml-Chef die nukleare Karte zieht und das beendet die Welt, wie wir sie kennen...

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@zetra

91 - da bekommt das Wort "Overkill" eine ganz neue Bedeutung.

Ist aber nicht wirklich neu. Schließlich plante die USA (NATO) im Falle konventioneller, sowjetischer Überlegenheit einen Gegenangriff mit nuklearen Kurzstreckenwaffen, die mindestens zum Teil auch in der BRD, der Rest in der DDR explodiert wären.

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@nax11

Aber du kannst es ja selber lesen, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Mit anderen Worten, es wird schon gut gehen? Prost.

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Bei dem Zustand der Bundeswehr muss sich darüber niemand Gedanken machen,kommt der Russe wird das mit einem Kradmelder weitergeleitet da die Bundeswehr über keine funktionierende Kommunikation verfügt,bei Manövern mussten sie sich Funkgeräte leihen und haben wirklich Kradmelder eingesetzt.Die 4 Eurofighter die noch flugfähig sind dürften nicht wirklich was ausrichten,Marinehubschrauber die rosten wenn sie mit Wasser in Kontakt kommen und Panzer die nicht einsatzbereit sind da Ersatzteile fehlen,und die Airbus A400M sind auch nicht einsetzbar da die Vorbereitung für einen Flug mehrere Tage dauert,weil die zahlreichen IT-Systeme zur Einsatzplanung nicht vernetzt seien, müssten vor jedem Flug umfangreiche Datenmengen etwa zum Spritverbrauch von Hand zwischen den einzelnen Anwendungen ausgetauscht werden, heißt es im vertraulichen Teil des Rüstungsberichts, der der Nachrichtenagentur Reuters nach eigenen Angaben vorliegt"Dies kann für einen Hin- und Rückflug bis zu über 50 Mann-Stunden Vorbereitungszeit in Anspruch nehmen, was aus operationeller Sicht nicht akzeptabel ist",so ein Bericht bei der Nachrichtenagentur Reuters,wir würden in solch einem Falls sehr alt aussehen.

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