Bei der Meditation belästigen mich ständig Gedanken- wie bekomme ich die weg?

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11 Antworten

Die Gedanken kannst du nicht krampfhaft vertreiben,das stimmt. Aber du kannst bevor du meditierst dich erst mal in eine positive Grundstellung ( Einstellung )bringen. Höre zu Beginn erst eine gute Musik, dann denke bewußt an etwas Schönes,aus der Natur zum Beispiel oder schau dir ein Bild an, eine Naturphotografie. Die Natur ist Gott. Dann gehe in die Stille, konzentriere Dich auf deine Körpermitte (Herzgegend) laß die Gedanken kommen und gehen,egal. Konzentriere dich einfach weiter darauf, du wirst dann ein komisches Gefühl bekommen. Dann werden auch die Gedanken verschwinden und du wirst dich ausgesprochen wohl fühlen. Du wirst merken wie die Energie durch deinen Körper fließt.

Betrachte einfach die Gedanken, wie sie kommen und gehen, wenn du sie nicht verkrampft bekämpfst, dann werden sie immer langsamer und möglicherweise einmal aufhören. Und wenn du die Möglichkeit hast Sahaja-Yogis zu treffen, helfen die dir, dein Sahasrara zu öffnen und es wird ganz leicht für dich den Samadhi-Zustand zu erleben und das Höchste Bewußtsein in dein Wesen einfließen zu lassen.

Die "Transzendentale Meditation" nach Maharishi Mahesh Yogi, kurz TM genannt, die ich seit bald dreißig Jahren betreibe, ist die wissenschaftlich einfachste und effektivste Methode wahrscheinlich der Welt. Auch die BEATLES hatten sie bei ihm erlernt, und zumindest George Harrison und John Lennon haben ihr Leben dadurch schon in jungen Jahren enorm zum Wahren und Wirklichen verändert. Es ist gerade die LEICHTIGKEIT, MÜHELOSIGKEIT, die daran so faszinierend ist. Gedanken kommen einmal mehr, einmal weniger, man kehrt einfach immer wieder zu seinem Mantra zurück. Rein körperlich ist sie (wissenschaftlich untersucht) entspannender als Autogenes Training, und es kommt schon mal vor, daß man dabei einschläft, wenn man vorher schon sehr abgeschlafft war. Das Erlernen ist die einfachste Sache der Welt, allerdings gibt es bereits TM-Lehrer, die sich von der Organisation getrennt haben und die Methode frei weitergeben, da die Gesellschaft vor allem für Fortgeschrittenen-Techniken sehr viel Geld verlangt. Ich könnte dazu eine Kontaktadresse geben.

Ansonsten: http://www.transzendentale-meditation.de und einige andere web-adressen.

Alles Gute!!

Zur anderen Frage eines users: Ja, man sollte eine Stunde vor der Meditation zuletzt gegessen haben. Sollte! Mein Gehirn ist auch völlig blutleer und dumm, wenn ich einen vollen Bauch habe. Da lege ich mich lieber für ein Stündchen hin!

Es kommt, wie bei allen Dingen im Leben, auf die richtige Methode, die richtige Techhnik an. Ich hatte 1976, im Alter von 13 Jahren, das grosse Glück, die Transzendentale Meditation empfohlen zu bekommen - und das hat mich davor bewahrt, in Deine Situation zu kommen.

Die T.M. ist ganz einfach zu erlernen, man lernt sie von einem speziell dazu ausgebildeten Lehrer, und man macht von der ersten Meditation an die Erfahrungen, die man sich von einer Meditation wünscht: der Atem wird flacher, das Herz bekommt eine Verschnaufpause, die Muskeln gehen in die Tiefenentspannung, eine innere Weite und subtile Heiterkeit breitet sich aus, etc..

Die Transzendentale Meditation ist so einfach, dass sie sogar von Kindern gerne regelmäßig praktiziert wird. Man übt sie in einer bequemen Sitzhaltung zweimal täglich für ca. 20 Minuten aus.

Wo und wie man die originale, authentische Transzendentale Meditation nach Maharishi Mahesh Yogi lernen kann erfährst Du hier: www.Meditation.de oder kostenlos am Telefon: 0800 - Maharishi

Vor der sogenannten "Freien Transzendentalen Meditation" möchte ich Dich an dieser Stelle warnen. Das sind Trittbrettfahrer, die den (guten) Namen benutzen, um Geld zu schneiden.

Viel Spaß auf der Erkundung der inneren Welt ;-) !

Versuche nicht, die Gedanken krampfhaft zu vertreiben, sondern lasse sie wie Wolken vorüberziehen. Lass sie kommen und gehen. Konzentriere dich dabei ganz bewusst auf dich und deinen Körper und nicht auf deine Umwelt.

Einfach gesagt, viele haben einfach Probleme, abzuschalten. Alternativ kannst du es mit autogenem Training versuchen, dabei geht es bewusst ums Abschalten und Entspannen. Es gibt hierzu einige gute CDs.

Genau, wie bsensual sagt: Wolken vorüberziehen lassen.

Es dauert einige Wochen/Male, bis diese Gedanken nicht mehr ablenken.

Das ist ganz normal, lass sie kommen, schau sie an, und lass sie wieder ziehen.... Hauptsache, Du ärgerst Dich nicht darüber und bist geduldig mir Dir.

Warum willst Du die Gedanken wegkriegen?

Die Frage ist ernst gemeint und fordert eine gut überlegte Antwort.

Störende Gedanken zeigen Dir Deine innere Zersplitterung. Meditation kann dafür da sein, die Zersplitterung zu beenden.

Anders ausgedrückt: Meditation kann dazu führen, dass Du Eins bist mit Deiner Umgebung, mit Deiner ganzen Welt, dass es keine Trennung gibt zwischen der Welt und Dir.

Glaub mir, wenn Du Momente dieser Qualität der Einheit erlebst, dann wünscht Du Dir niemals mehr, irgend etwas aus Deinem Leben zu verscheuchen.

In diesem Sinne sind die Gedanken Dein bester Lehrmeister. Nimm sie ganz an, wende Dich ihnen ganz zu. Wenn Du sie als Steine auf Deinem Weg zu was auch immer ansiehst, dann nimm Stein für Stein und baue Dir eine Treppe daraus.

Das ist die hohe Kunst der Medidation. Nur durch stetiges meditieren wirst du es schaffen. Das ist beim autogenen Training ganz genau so. Man kann nicht bewußt nicht denken.

Verscheuche die Gedanken nicht, denn dann beschäftigst Du Dich intensiv mit ihnen und sie drängen sich noch mehr in den Vordergrund.

Lass sie einfach los!

Verscheuche deine Gedanken nicht, sondern beobachte sie.

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