Bei der Feuerwehr eine 72 stundenübung. Was kann man alles machen?

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3 Antworten

meinst du Fallbeispiele für einen "Berufsfeuerwehrtag" ? Da gibt es doch viele Möglichkeiten !

  • Kleinfeuer (Alte Eisentonne mit Holz auffüllen o.ä.)
  • Großfeuer wird schwierig, wenn denn wahrscheinlich trocken und mit Nebelmaschine
  • Verkehrsunfall ( mit den älteren, einfach mal mit dem Schrotthändler vor Ort reden)
  • Ölspur (zum Beispiel Kakao)
  • Personensuche (Wald, Strand usw.)
  • Tierrettung ( Stofftier in einen Schacht o.ä. werfen)
  • Fehlalarmierungen...

wie gesagt, es gibt viele Möglichkeiten, ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen ;)

danke für die hilfreichste Antwort ! :) Die hast du ja gleich 2mal bekommen :P

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Hallo,also 72-Stundenübungen kenne ich eigentlich nur vom Bund... Oder ist das so eine Aktion "Verschönere deinen Ort"? Irgendwie wären mehr Infos zu eurer Wehr nicht verkehrt. Wie groß ist eure Wehr bzw. wieviele Teilnehmer für die Übung? Soll das eine Übung sein, bei der verschiedene Szenarien geprobt werden sollen oder eine "Katastrophenübung"? Soll auch ein ELW zum Einsatz kommen? Soll mit anderen HiOrgs (Nachbarwehren, BF, RK, THW) zusammengearbeitet werden? Wann beginnt die Übung (Wochenende oder unter der Woche)? Habt ihr einen FR? Soll auch die JF teilnehmen? Also wenn es eine große Wochenendübung werden soll, bei der nur eure Wehr teilnehmen soll, würde ich verschiedene Szenarien aus THL und Brandbekämpfung vornehmen. Also bspw. einen Unfall mit verschiedenen (ineinander verkeilten) PKWs - wenn möglich vielleicht auch LKW - inkl. Brandbekämpfung und evtl. auch Gefahrgut. Dann würde ich noch einen Gebäudebrand mit verletzten Personen simulieren (und wenn möglich auch mal den Notfall des Angriffstrupps im IA), vielleicht als Schmankerl einen Brand in einem Betrieb, in dem es bspw. Gas- oder Acetylenflaschen gibt. Als Übungen könnt ihr ja bspw. Defekte in den Geräten für die AGT, CSA, Maschinisten oder normale Brandbekämpfung einbauen, die gefunden werden müssen. Oder den Aufbau einer Löschwasserversorgung über große Entfernungen wäre auch was feines. Allerdings daran denken, dass das ganze Material nach der Übung auch wieder gereinigt und aufgeräumt und die Fahrzeuge neu bestückt werden müssen.

also fahrzeuge haben wir tlf 16/25, RW1, MZF

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Bei einer solch langen Übung kann man sich durch alle Gebiete der Feuerwehrausbildung hindurcharbeiten.Beginnen würde ich mit Kartenkunde; die Einheiten fahren Zielpunkte im Gelände an, die zuvor über Funk übermittelt wurden. (UTM) Hier ist sowohl der Fahrer als auch der Funker gefordert. Der Gruppenführer der jeweiligen Einheit würde einen Erkundungsauftrag bekommen. (Erkundung Wasserentnahmemöglichkeiten, Bereitstellungsraum...) Das alles spielt sich über Sprechfunk ab. Dann würde ich Einheiten zu Zügen zusammenfassen, damit auch die Zugführer etwas zu tun haben. z.B. bei einer Waldbrandübung. Das kann man dann noch ausweiten und Einheiten (Züge) zur Verstärkung heranführen; jetzt sind wir schon im Bereich der Verbandsführung. Einsatz eines ELW II, Führungskomponente...Wichtig bei der ganzen Geschichte ist aber, dass alle Beteiligten, entsprechend ihrer Qualifikation gefordert werden.

Wir machen solche Übungen jährlich im Rahmen eines Mot-Marsches.

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