bei bezug von grunsicherung muß da meine schwiegertochter auch für mich bezahlen

2 Antworten

Üblicherweise wird eine solche Auskunft bei der Grundsicherung nur dann eingeholt, wenn das Sozialamt Grund zu der Vermutung hat, dass dein Sohn ein Einkommen von über 100000 € richtig:( Einunderttausend €) pro Jahr hat. Einkommen pro Jar, nicht etwa Vermögen! Hier kann auch das Einkommen der Schwiegertochter eine Rolle spielen. Sie muss zwar nicht für Dich bezahlen, Ihr Einkommen hätte aber Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Sohnes. Ich würde doch beim Sozialamt nachfragen, wie sie zu der Vermutung kommen, dass dein Sohn so viel Geld verdient. Unser Sohn bekommt ebenfalls Grundsicherung, wir mussten keine Auskunft über unser Einkommen abgeben.

Der Sinn des Ganzen bei der Einführung der Grundsicherung war ja, dass Angehörige in der Regel eben nicht zu Unterhaltszahlungen herangezogen werden sollen.

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Angaben muss und sollte er machen,weil erst der Unterhalt der eigenen Familie vorrangig ist !

Wenn nämlich seine Frau kein eigenes Einkommen hat und evtl.noch unterhaltspflichtige Kinder im Haushalt leben,erhöht das den Selbstbehalt deines Sohnes.

Er dürfte für sich alleine ein bereinigtes Nettoeinkommen von 1600 € haben.

Bereinigtes Einkommen bedeutet,das er von seinem Bruttoeinkommen 5 % für die Altersvorsorge abziehen kann,diese Summe wird dann von seinem Nettoeinkommen abgezogen und das ergibt dann das bereinigte Nettoeinkommen.

Hat die Schwiegertochter kein eigenes Einkommen,darf er zusätzlich noch einmal 1280 € Netto dazu addieren und für jedes unterhaltspflichtige Kind noch einmal ca.650 € dazu.

Würde die Schwiegertochter ein eigenes Einkommen haben,das nicht so hoch ist,könnte sie auch erst einmal diese 5 % vom Bruttoeinkommen abziehen und diese Summe dann vom Nettoeinkommen abziehen,das ergibt dann ihr bereinigtes Einkommen.

Läge das dann unter diesen 1280 €,könnte dein Sohn die Differenz noch zu seinem bereinigten Nettoeinkommen dazu addieren,so das sie dann insgesamt auf diese 2880 € bereinigtes Nettoeinkommen kämen.

Dazu dann noch die Summe / Summen,für die unterhaltspflichtigen Kinder !

Diese Auskunft ist nicht korrekt. Die obigen Selbstbehalte gelten, wenn das Sozialam z. B. bei einer Heimunterbringung nicht nur Grundsicherung, sondern auch Hilfe zum Lebensunterhalt sowie Hilfe zur Pflege bezahlt. Solange nur Grundsicherung bezahlt wird, gelten für die unterhaltspflichtigen Kinder ausschließlich die 100 000 € pro jahr Gesamtbetrag der Einkünfte.

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@altgenug60

Danke dir für den Hinweis,so weit hatte ich gar nicht gelesen !

isomatte

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