Bei ATU den Autoservice machen?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo!

Prinzipiell ist das machbar aber nicht ratsam -----> bei ATU sind die Filialen Umsatzbeteiligt & daher kann es gut sein, dass da hinterher lauter lustige angebliche Mängel genannt werden die unbedingt sofort beseitigt werden müssten, damit die Rechnung in die Höhe getrieben werden kann. Das hat den Effekt, dass am Ende sogar mehr fällig sein kann wie bei Mercedes!

Ich würde bevor ATU zur Debatte steht eine passable freie Werkstätte (aber kein "1a Autoservice", die sind auch arg teuer und keine Kette) aufsuchen ... aber zur Sicherheit und aus Prinzip vorher auch bei Mercedes anfragen, was der Kundendienst dort kostet ------> ein W203 von 2006 fällt unter die Baureihen, die von der Service-Vorteilskarte erfasst werden & damit 20 Prozent Nachlass auf alle Dienste bekommen. Das merkt man durchaus und so kann man auch hier sparen. 

Ich bin mit meiner C-Klasse (Bj. 1997) absoluter Vertragswerkstättenkunde und habe bisher dort immer Preise erzielt, mit denen ich leben konnte bzw. die woanders nach Vergleichen nicht viel günstiger oder genauso teuer gewesen wären -----> denn die freien Werkstätten zogen preislich teils massiv an und ruhen sich lediglich auf dem "Billig-Image" aus, während Vertragsbetriebe günstiger wurden bzw. Aktionen gerade für ältere Baureihen einführten. 

Ich mache um ATU einen ganz großen Bogen. Meine Erfahrungen mit ATU sind sehr schlecht. Den Wagen meiner Mutter - einen Audi 80 TDI, Modell B4 - habe ich dort nach neuem TÜV und bestandener Abgasuntersuchung zu einem Kundendienst abgegeben. Resultat: Das Auto rußte unwahrscheinlich stark, nahm erst gar kein Gas an, und stürmte ab etwa 2.500 Umdrehungen los wie ein Berserker. Es war praktisch unfahrbar. Ich reklamierte, bekam die Empfehlung für ein teures Kraftstoff-Additiv, und den
regulären Zustand wieder zurück. Das ist nicht nur "Amateure Treiben Unfug", sondern ein klarer Betrugsversuch! Die Herrschaften haben die neuen Plaketten am Auto wohl übersehen. Einem Bekannten meiner Eltern ging es noch schlechter: Da wurde wohl ohne Not mehrmals die Kupplung an seinem Passat gewechselt (insgesamt in wenigen Wochen 4 mal); sooft kann der gute Mann seine Kupplung gar nicht ruiniert haben. Ich weiß, dass er Autofahren kann!

220 CDI --Batterie leer, zu ATU, Batterie wurde gewechselt, Lichtmaschine nicht geprüft, auf meinen Einwand"der ADAC Engel hat die Lichtmaschine in Verdacht" wurde sinngemäss geantwortet "der hat keine Ahnung. Auto angebl. fertig--über 200,-€ gelöhnt, eingestiegen, gestartet, Batteriekontrolle blieb an. "Meister" geholt, oh--eh wohl doch die Lichtmaschine. Gewechselt, noch mal gut 400€. Gut 4 Wochen und 1300 km später Flattern des Vielzahnriemens. Diagnose ATU "Riemenspanner"

Den hab ich selber gewechselt. 4Wochen und ca 1300km später Vielkeilriemen flattert, Internet, Autoforen durchsucht, festsitzenden Freilauf der Lichtmaschinen -Riemen scheibe ausgemacht. Zu ATU,reklamiert, Lichtmaschine getauscht--Garantie--, vier Wochen und 1300km später das Ganze noch mal. Die Wirkliche Ursache wurde wieder 4 Wochen und 1300km später nur endgültig beseitigt weil ich inzwischen durch meine Recherchen schlau geworden war: Die Riemenscheibe die an den Lichtmaschinen verbaut waren waren ungeeignet, frassen sich immer wieder fest. Bei 4. Besuch wurde eine andere--teurere --Riemenscheibe verbaut und danach wars gut. Noch Fragen zu ATU?!

LG Opa

Was möchtest Du wissen?