Behinderungsgrad 40%

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5 Antworten

Das wäre das Schlimmste, was Du tun könntest. Stelle Dir einmal vor, Du bekommst im Laufe der Jahre noch mehr Erkrankungen, die eine Erhöhung des Schwerbehindertengrades rechtfertigen würden. Dann würde man Dich ablehnen, weil Du das nicht zu würdigen weißt. Abgesehen davon ist ein Arbeitgeber dazu verpflichtet, auch schwerbehinderte Arbeiter anzustellen, sofern sie in der Lage sind, diese Arbeit auch gleichwertig auszuführen. Man darf nicht aufgrund seiner Schwerbehinderung schlechter bewertet werden als andere ... im Gegenteil. Die meisten Firmen nehmen Schwerbehinderte mit Kusshand auf, weil sie gesetzlich verpflichtet sind und dadurch auch mehr Zuschüsse bekommen.

Weise Deinen Chef in Spe darauf hin, dass er nicht dazu berechtigt ist, Schwerbehinderte schlechter zu behandeln als gesunde Menschen.

Im Zweifelsfall melde das bei der Arge. Die kümmern sich dann darum und reden mit der Firma.

Viel Glück!!!

Du brauchst Dir Deine Behinderung nicht aberkennen lassen. Würde ich auch nicht tun. Du mußt es aber auch keinem Arbeitgeber unter die Nase reiben. Du bist nicht verpflichtet die Behinderung bekannt zu machen. Wenn Du das zurückgibst, hast später Probleme bei Verschlimmerung Deiner Krankheit wieder einzusteigen.

Wenn du sie dir aberkennen lässt wird es viel schwiriger sein es wieder zubekommen, weil das Amt auch eine entsprechende Meldung bekommt und du dann eh unten dran stehst.

Versuch dich auf normalen Weg zubewerben bei der Stadt oder so die haben viele Schwerbehindete mit Ausweiß

Wenn Du die aberkennen lassen willst musst Du ein ärztliches Attest vorlegen, daß die Behinderung nicht mehr zutrifft und dann wirst Du wieder auf 0 % gestuft. Wenn Du dann später wieder einen Antrag stellst wird es fraglich sein, ob Du die 40% überhaupt wieder bekommst. Denn die Gesetzeslage ist eher erschwert als erleichtert worden. MEIN RAT: Die 40 % würde ich nicht aufs Spiel setzen ! PS: Auch Zeitarbeitsfirmen müssen Behinderte aufnehmen und wenn nicht müssen sie das schriftlich begründen und dagegen kannst Du Widerspruch einlegen nitfalls beim Arbeitsgericht !

Bei einem behinderungsgrad von 40 gilt man nicht als schwerbehindert und hat auch keinen Schwerbehindertenausweis. Wer das trotzdem beim Arbeitgeber angibt, hat warscheinlich keine Lust zu arbeiten. Für 40% bekommen auch die Arbeitgeber keine Zuschüsse und die Quote wird auch nicht verbessert. Warum sollte ein Arbeitgeber wohl so einen Arbeitnehmer einstellen?

Anton96 23.11.2011, 15:25

" Wer das trotzdem beim Arbeitgeber angibt, hat warscheinlich keine Lust zu arbeiten."

Das ist aber eine böse Unterstellung, was ist den wenn man eine GdB ab 50 angibt, hat man dann auch keine Lust zu arbeiten weil man ja davon ausgehen kann das der Arbeitgeber keine Lust einen anzustellen.

Vorurteile hat Herr uvisser aber keine :-(

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