Behindertenausweis wegen Wirbelbruch?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Adalte,

Du solltest auf jeden Fall einen Verschlimmerungsantrag stellen! Zwar weiß ich nicht, wie es bei Dir konkret aussieht, aber es könnten sehr wohl bleibende Schäden zurück bleiben. Mehr als ablehnen können die den Antrag nicht. Sofern Du die Reha erst noch antrittst, würde ich tatsächlich noch diese abwarten, jedoch können auch diese Therapeuten keine Wunder vollbringen.

Ich selbst habe ebenfalls einen GdB 50 durch einen Unfall und durch Verschleiß der Wirbelsäule erhalten. Ebenfalls habe ich mir vor knapp 2 Jahren auch den 2. Lendenwirbel gebrochen. Musste allerdings noch mit Arzt und BG hin- und herkämpfen wegen Anerkennung. Den Verscjhlimmerungsantrag stelle ich aber auf jeden Fall noch. So habe ich z.B. massive Probleme beim Socken und Schuhe anziehen, uisw., weil ich durch den Wirbelbruch nicht mehr so richtig nach unten komme.

Auch solltest Du nicht unbedingt zu "offen" sein, was Schmerzen und Bewegungseinschränkung betrifft!!! Das kann Dir dann später beim Versorgungsamt zugute kommen.

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas behilflich sein.

Gute Besserung

LG Tom

Vielen Dank Adalte für das Sternchen. Hast Du Deine Reha schon angetreten?

Weiter gute Besserung :-)

LG Tom

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Du kannst nur mehr bekommen wenn sich die Einschränkungen im Alltag verstärken. Das kann man aber erst nach der Reha wirklich sagen.

Nein, so etwas verheilt eigentlich ganz gut. Eine Erhöhung höchstens, wenn Du dadurch "gehbehindert" bist.

Wie Schwerbehindertenausweis verlängern?

Hallo,

aufgrund einer Autoimmunerkrankung (Kleingefäßvaskulitis) und einen Herzschrittmacher (AV-Block III. Grad) habe ich Anfang 2015 einen Schwerbehindertenausweis (GdB 50) ausgestellt bekommen - befristet bis 01/2019. Meine Autoimmunerkrankung war damals sehr aktiv und ich hatte damals noch keine Diagnose.

Ich habe folgende hauptsächliche Einschränkung: Durch die Autoimmunerkrankung habe ich eine subglottische Schwellung unterhalb der Stimmbänder, die je nach Krankheitsaktivität mal mehr mal weniger ausgeprägt ist. Wenn sie stärker ausgeprägt ist, bekomme ich weniger Luft und meine Stimme klingt kratzig. Grundsätzlich klingt meine Stimme ohnehin schon heißer durch eine Stimmband OP 2009. Beruflich hat sich das immer so ausgewirkt, dass ich immer nach Jobs gesucht habe, wo man nicht so viel reden muss. Glücklicherweise habe ich jetzt auch einen Job, der meiner Stimme gerecht wird.

Meine Autoimmunkrankheit habe ich jetzt in sofern im Griff, als dass ich alle 9 Monate eine Infusion mit einem Medikament (Immunsuppresivum) bekomme und die Schwellung im Hals (im übrigen auch die Rundherde auf meiner Lunge, die ich ja auch noch habe) zurückgeht. Mein Zustand ist also derzeit stabil, aber die Krankheit ist noch aktiv.

Das Versorgungsamt hat letztens meinen Krankheitsstatus überprüft und möchte mir einen GdB 30 zuweisen. Ich habe noch keinen endgültigen Bescheid bekommen, denn ich kann mich noch innerhalb eines Monats (bis Anfang August) dazu äußern.

Gerne möchte ich meinen GdB 50 behalten in Hinblick darauf, dass die Krankheit ja noch nicht geheilt ist. Mir hat einmal ein Reha-Berater empfohlen, dass man am besten zum Arzt geht, der einem bescheinigt, dass die Krankheit noch aktiv ist.

Oder soll ich die Entscheidung zunächst hinnehmen und wenn ich voraussichtlich im Herbst/Winter wieder eine Infusion bekomme (weil es sich wieder verschlechtert hat), einen Änderungsantrag stellen?

Wie sind Eure Erfahrungen?

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