Behaviorismus oder Tiefenpsychologie?

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2 Antworten

ACHTUNG: Es handelt sich hier NICHT um Methoden!

Behaviorusmus ist ein Paradigma der wissenschaftlichen Psychologie, welches vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis ca. in die 1950er Jahre bedeutend war (neben anderen Paradigmen, wie v.a. der (deutschen) Gestalttheorie, die erst durch den Kahlschlag der Nazis gegenüber dem us-amerikanischen Behaviorismuns an Bedeutung einbüßte).

Tiefenpsychologie ist eine Bezeichnung für die theoretischen Grundlagen der Psychoanalyse, also für die Psychologie des Unbewuissten und dessen Prozessen /aus psychoanalytischer Sicht). Sie ist nahezu losgelöst von der akademischen Psychologie und es gibt nur wenig Berührungspunkte.

Sollte die Frage hinsichtlich des Unterschiedes zwischen Verhaltenstherapie(n) und der Tiefenpsychologisch-fundierten Psychotherapie (eine deutsche Variante unter den psychoanalytisch begründeten psychotherapeutischen Verfahren als psychodynamische Kurztherapie) gestellt worden sei, so wäre die Frage entsprechend zu präzisieren.

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Diese Frage ist so überhaupt nicht beantwortbar. Es ist ja nicht wie "Schoko oder Vanille" eine Frage des Geschmacks, sondern eine Frage der Wirkweise und Effektivität. Somit steht die Wahl zwischen beiden Ansätzen in zwingendem Zusammenhang zum Krankheitsbild UND zur Persönlichkeitsstruktur des Patienten und kann ohne diesbezügliche Informationen niemals getroffen werden.

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