Behauptung: Abschluss eines mündlichen Mietvertrages?

6 Antworten

Viel zu lang und unnötig. Vor allem das Wort Kündigung ist absolut falsch. Damit würdest du einen angeblichen, aber nicht existenten, Vertrag bestätigen. Teile dem Vermieter kurz und bündig per Einwurfeinschreiben mit, das weder ein mündlicher noch schriftlicher Mietvertrag abgeschlossen wurde. Demgemäß ist auch die Forderung nach Zahlung von Miete unrechtmäßig und wird nachdrücklich zurück gewiesen.

Nun will der Vermieter 3 Monatsmeiten da er sich auf einen mündlichen Mietvertrag beruft. Diesen hat es nie gegeben. Da ich selbst Immobilienkaufmann bin, weiß ich sehr wohl das mündliche MV`s gelten, jedoch beideseiteige Willenseinigungen zugrunde liegen müssen.

Wenn Du Immobilienkaufmann bist, dann solltest Du wissen, das kann nicht kündigen muss, wenn gar kein Vertrag besteht.

Na ich dachte, dass ich sie sicherheitshalber mitschicke. Da er sich ja eben auf diesen "mündlichen" Mietvertrag beruft der nie stattgefunden hat.

Dann würden Sie ja zugeben, das ein Mietvertrag mündlich zustande kam.


Das ganze Schreiben würde ich so schreiben, dass Sie ihm klarmachen, dass er gar keine Chance hat bei einer Klage, weil es keinen mündlichen Vertrag gibt und der Vermieter keinen Beweis dafür hat .

Danach hat derjenige, der etwas behauptet, die Tatsachen vorzubringen, die die Behauptung beweisen können. Aus diesem Grunde kann es sich für die Mietparteien im Streitfall günstig auswirken, wenn und soweit man Zeugen, Fotos, Kontoauszüge etc. zu Beweiszwecken vorbringen kann.

Wenn er aber Zeugen hat, die bestätigen können, dass ein mündlicher Vertrag zustande kam, sieht es für Sie schlecht aus.

Heb Dir den Entwurf gut auf, denn er enthält alle Argumente und rechtlichen Aspekte, die Dir vielleicht noch helfen werden, wenn sich der Vermieter stur stellt.

Schicke aber diesen Brief nicht so ab und vor allem vermeide die "vorsorgliche Kündigung", denn damit gestehst Du zu, dass es vielleicht doch sein könnte, dass...

Mach es ganz kurz: Bei der Besichtigung haben wir Ihnen unser generelles Interesse bekundet, jedoch sollte uns Ihrerseits noch ein Muster-Mietvertrag zugestellt werden, der Grundlage für eine endgültige Entscheidung gewesen wäre. Dieser ist uns bisher nicht zu gegangen und ein Mietvertrag kam daher bisher nicht (auch nicht mündlich) zustande.

Bitte verstehen Sie, dass wir deshalb nicht Ihrer Forderung nach Bezahlung von 3 Monatsmieten nachkommen werden.

Fr. Gruß etc.

Das genügt erst mal. Sollte er immer noch auf den 3 MM beharren, musst Du sowieso zum Rechtsanwalt. Spätestens dann, wenn Dir ein Mahnbescheid ins Haus flattert oder eine Klage.

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wir wohnen seit mehr als 10 Jahren in einem Mehrfamilienhaus zur Miete.

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Vor ca. 6 Wochen (zweite Julihälfte) war der Vermieter mit fünf verschiedenen Handwerksfirmen bei uns in der Wohnung zur Visite, Ausmessung und Angebotseinholung.

Von Seiten des Vermieters hieß es dann, er würde sich melden, falls es mit den Handwerksfirmen (Angebote, Preise) klappt und er sich mit einer von denen einig wird. Außerdem erwähnte er beiläufig, dass die Modernisierung dann zeitlich wohl in den September oder Oktober fallen würde. Alles mündliche Aussagen im Hausflur.

Danach war wieder 6 Wochen Funkstille…

Jetzt heute der Anruf, mit der Ankündigung der Modernisierung, die in knapp 3 Wochen starten soll und ca. 2 Wochen dauern soll.

Ist das so rechtens? Ist es nicht so, dass der Vermieter drei Monate vorher schriftlich ankündigen muss wann er die Modernisierungsarbeiten genau vorhat (zumindest bei solchen großen Modernisierungsangelegenheiten)!? Wir fühlen uns etwas überrumpelt, weil eine Ankündigung des Modernisierungstermins drei Wochen im Voraus arg kurzfristig ist. Wir haben ja auch unsere eigenen terminlichen Verpflichtungen & Pläne (Job, Schule, Urlaub etc.). Eigentlich wollten wir in einer der betroffenen Wochen unsere Familie in Österreich für ein paar Tage besuchen. Und arbeiten und zur Schule müssen wir ja auch. Wie soll denn das funktionieren? Früher gemachte mündliche Aussagen a la „wahrscheinlich im September oder Oktober“ sind mir nicht spezifisch genug. Wir können uns ja nicht die gesamten zwei Monate freihalten. Wir brauchen doch auch Planungssicherheit.

Und wie ist das während der Sanierung? Wir müssen ja auch auf Klo und uns duschen. Wir können ja nicht vom Balkon defäkieren / urinieren und uns im nächsten See / Fluss waschen. Haben wir rein rechtlich ein wenig Mitspracherecht bei der terminlichen Gestaltung? Ist eine Wohnung ohne sanitäre Anlagen überhaupt bewohnbar? Wo gehen wir die Zeit über Duschen? Was ist zumutbar? Was sagt die Erfahrung? Was sagt das Recht?

Bin für jeden konstruktiven Tipp dankbar. Vielen Dank, ThomasGerl

Wobei mir nicht ganz klar ist, warum der Vermieter jetzt mit Gewalt das Bad renovieren will, vor allem da wir in etwa einem Jahr ausziehen. Wäre es für den Vermieter nicht sinnvoller das Bad zeitlich zwischen unserem Auszug und dem Einzug nachfolgender Mieter zu modernisieren?

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