Behandlung Nervenzusammenbruch

2 Antworten

Hallo Sharlien! Du hast das Problem von deinem Freund sehr gut beschrieben.Nach deiner Beschreibung denke ich auch, dass dein Freund alleine damit nicht klar kommt .Er braucht unbedingt professionelle Hilfe.Du kannst ihm helfen indem du ihn motivierst eine Beratungsstelle auf zu suchen. Du kannt ihm das Angebot machen ihn dabei zu begleiten.Es geht aber auch um dich,du solltest seine Vorwürfe nicht ignorieren aber auch nicht zu sehr an dich heranlassen. Bleibe ruhig und sage ihm einfach, dass du für ihn da sein willst wenn er es wünscht, aber nicht.grenzenlos.Besprich mit ihm was er sich vorstellt und was du bereit bist für ihn zu tun.Setze für dich Grenzen und halte sie konsequent ein.Menschen in einer psychischen Notlage können manchmal sehr schwer abschätzen was sie dem Freund oder der Freundin abverlangen. Seine Sturheit wirst du nur mit viel Geduld und Verständnis überwinden können. Denke. daran wir können Menschen nicht ändern ,nur begleiten. Es wäre gut wenn du dich einer Vertrauensperson anvertraust,damit du auch eine Rückenstärkung hast. Alles Gute Jakobhans

Also: Zu aller erst. Die Depressionen des Vaters haben absolut nichts mit dem Jungen zu tun. Das ist definitiv eine Krankheit und gut, dass es behandelt wird. Menschen die depressiv sind, sind oft auch aggressiv. Der Grad zwischen beiden Zuständen ist sehr sehr schmal und deswegen kann man das aggressive Verhalten des Vaters seinem Sohn gegenüber schon beinahe als normal für ihn bezeichnen.

Ich denke, deinem Freund kann nur ein klärendes Gespräch mit dem Arzt seines Vaters helfen, zu verstehen, warum der Vater mal so und mal so ist. Der Arzt kann ihn womöglich davon überzeugen, dass er eben nicht Schuld an der Krankheit seines Vaters ist.

Außerdem kann der Arzt feststellen, ob der Sohn ebenfalls depressiv ist.

Du kannst nur für ihn da sein, ihm zu hören und ihn versuchen zu überzeugen, zu diesem Arzt zu gehen. Für Psychologen ist das Gespräch mit Angehörigen oft sehr wichtig.

Der Nervenzusammenbruch ist eigentlich nichts anderes, als dass dein Freund tatsächlich nicht weiß, wie er eine Situation bewältigen soll. Sowas kann sich in Heulattacken, Zittern bis hin zu totaler Abwesenheit äußern. Also bleib am Ball und versuche behutsam herauszufinden, welche psychische Belastung er nicht mehr ausgehalten hat. Womöglich findet ihr gemeinsam eine Lösung.

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