Begründung der Staatsnotwendigkeit...

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Bei Thomas Hobbes, Leviathan (besonders 134 – 135/2. Teil, Kapitel 17) steht die Begründung In Büchern stehen dazu Hinweise, z. B.:

Bernard Willms, Thomas Hobbes. Das Reich des Leviathan. München : Zürich : Piper, 1987. S.125 – 152

Herfried Münkler, Thomas Hobbes. Frankfurt/Main; New York : Campus Verlag, 1993 (Campus Einführungen ; Band 1968), S. 121 – 137

In der Staatsphilosophie von Thomas Hobbes spielen die Selbsterhaltung und das Eigeninteresse eine grundlegende Rolle.

Das grundsätzliche natürliche Gesetz ist nach Thomas Hobbes, nicht sich selbst Schädigendes zu tun. Zur Überwindung des Kriegs aller gegen alle in einem fiktiven und abstrakten Naturzustand (auf der Ebene der Individuen; auf der Ebene der Staaten gibt es ihn) werden 2 oberste natürliche Gesetze aufgestellt:

1) Frieden suchen und, wenn keiner kommt, nach anderen Mitteln der Selbsterhaltung suchen

2) auf das Recht auf alles verzichten, sofern dies auch die anderen tun, und so viele Freiheiten einräumen, wie sie haben wollen (um mit dem Abgeben von Rechten andere Vorteile zu bekommen).

Ohne staatliche Ordnung befinden sich Menschen in einem Naturzustand. Konkurrenz, Misstrauen und Ruhmsucht prägen das Verhalten. Leidenschaften, Gier und rationale Vorsorge lassen dabei aggressives Verhalten nach der Überzeugung vom Thomas Hobbes (vgl. sein Menschenbild) erforderlich werden. Die Menschen müssen um ihr Leben fürchten, wünschen aber persönliche Sicherheit. Um aus dem Naturzustand herauszukommen und Frieden herzustellen, ist ein Staat notwendig. In einem Gesellschaftsvertrag aufgrund rationaler Kalkulation wird der Staat gegründet und ein Souverän übernimmt die Aufgabe, die Konflikte einzudämmen, die Wolfsnatur durch Furcht niederzuhalten und Schutz zu bieten.

Lothar Kuntz, Staatliche Souveränität aus individueller Freiheit : die Legitimation staatlicher Herrschaft in Thomas Hobbes’ Leviatan http://www.staatswissenschaft.de/pdf/IFSNachrichten3.pdf S. 6: „Zusammenfassung:

Hobbes gelingt in seinem kontraktualistischen Gesellschaftsmodell die rein rationale Deduktion der Notwendigkeit des Staates. Er hat endgültig die Bahnen traditionellen Ordnungsdenkens verlassen und sich von jeder anthropologischen Voraussetzung souveräner Herrschaftslegitimation befreit. Die Herausbildung des Staates stellt sich in seinem Konzept als denknotwendige Folge der absoluten Freiheit des Individuums im Naturzustand dar. Die Erkenntnis, daß diese absolute Freiheit in letzter Konsequenz die individuelle Selbsterhaltung und damit die Existenz des Subjekts der Freiheit negiert, führt zur Herausbildung von Regeln - Hobbes bezeichnet sie als Naturgesetze -, die die individuelle Existenzsicherung nicht auf Kosten der anderen, sondern in Gemeinschaft mit diesen ermöglichen soll. Für Hobbes ist Sicherheit und damit Freiheit nur im Rahmen staatlich verfaßter Ordnung möglich, da nur innerhalb des Staates die Garantie von Rechten überhaupt denkbar ist.“

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