Begriffserläuterung zu Pegida

8 Antworten

PEGIDA, Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes

Aushängeschild der ursprünglichen Pegida ist Lutz Bachmann in Dresden. Da der aber im Unterschied zu anderen Wortführern keine rechtspopulistische Vorgeschichte hat, ist zu vermuten, dass da noch ein Organisation hinter steht, wer auch immer. Ich würde sie im rechten Spektrum vermuten, da die Begrifflichkeiten "Abendland", "Patrioten" und "Islamisierung" vor allem da benutzt werden. Lies mal das hier:

http://www.migazin.de/2014/12/16/wo-waren-wir-denn-als-afd-und-npd-zusammen-auf-115-prozent-kamen/

wer die sind..... die Leute die mit Nazis gemeinsam schreien..sind Leute die sich selber in ihrer Gruppe nur aufwerten können, wenn sie andere abwerten :(

die Leute haben ein sehr einfaches, starres Weltbild :( Schuld ist immer jemand anderes..

die Leute schieben, die Verantwortung für ihre pers. Probleme anderen in die Schuhe :(

die Leute sind auf Grund ihrer Persönlichkeitseigenschaften nicht in der Lage ihren meist unteren sozialen Status zu verbessern und haben deswegen Angst vor den vielen arbeitswilligen & lernfähigen Zuwandern, den sehr gut ausgebildeten Flüchtlingen:) , da ja die Pegida Leute /Fan's interlektuell mit den meisten Neubürgern nicht mithalten können.. :(

für die einfachsten Leute der Einfachen, ist der Sammelbegriff Pegida identitätsstiftend

Kennzeichen eines rechtsextremes Weltbild sind u.a....

Ausländerfeindlichkeit ..... Abwertung von Flüchtlingen
Abwertung von Roma, Sinti
Abwertung von Muslimen Islamfeindlichkeit

Ablehnung andere Hautfarben/Menschen, Gläubige bis hin zur Gewalt gegen Gruppen, einzelnen Personen

Intoleranz ist das Lebenselixier der Pegida .. derer Führer und derer Mitläufer :(

Intoleranz ist das Lebenselixier der Pegida .. derer Führer und derer Mitläufer :(

Ist es nicht. Nicht gezwungenermaßen.

Ausländerfeindlichkeit ..... Abwertung von Flüchtlingen Abwertung von Roma, Sinti Abwertung von Muslimen Islamfeindlichkeit

Bei PEGIDA geht es eigentlich eher gegen den IS.

die Leute schieben, die Verantwortung für ihre pers. Probleme anderen in die Schuhe :(

Gewisse Nazis, die da leider auch mitmachen, ja.

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Wer genau wissen möchte was da mit Islamisierung gemeint ist sollte sich mal mit einen Serben unterhalten oder sich über die Geschichte des Kosovo zu informieren. Der Begriff Abend oder Morgenland ist etwas antiquiert und stammt aus den Jahrhunderten vor uns.

Im Fernsehen sah man auch israelische Fahnen auf der Kundgebung von Pegida in Dresden. Wie soll das zusammenpassen ?

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@Modem1
Im Fernsehen sah man auch israelische Fahnen auf der Kundgebung von Pegida in Dresden. Wie soll das zusammenpassen ?

PEGIDA wollen damit zeigen, dass sie nicht gegen Israel oder Muslime sind, sondern gegen IS.

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@Antidevil95

Warum haben sie dann nicht die Fahne eines Landes gezeigt, das gegen IS kämpft, z.B. Irak?

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@helmutwk

Weil man Rechte sofort mit Judenhass in Verbindung bringt und Pegida sofort klar war, dass man sie mit den Forderungen in die Rechte Ecke stellt. Um sofort klarzumachen, dass man nichts gegen Juden hat, hisst man die Fahne Israels.

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@Modrian

Äußerungen wie diese:

Däbritz outet sich gar als Israelfreund - aber "nicht, weil mich das schlechte Gewissen aufgrund des Schuldkultes bezogen auf die Jahre 1933-1945 plagt", sondern weil Israel "dem weltweiten heiligen Krieg der Mohammedaner entgegentritt".

Klingen aber nicht nach dem, was du sagst. "Schuldkult" ist ein Wort in Kreisen, die am liebsten den Holocaust leugnen würden, aber zu ehrlich (oder zu feige?) dazu sind.

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@helmutwk

Du hast meine Aussage und die von Däbritz. Und automatisch schließt du, dass Däbritz recht hat?

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@Modrian
Du hast meine Aussage und die von Däbritz

Also die Aussage eines GF-Diskutanten und die Aussage eines der Mitglieder des Pegida-Vorstands, genauer: einer Person, die schon als Nachfolger von Bachmann gehandelt wurde, nachdem dieser Rücktrittsgedanken angedeutet haben.

Was soll ich da für relevanter halten?

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@helmutwk

Däbritz Aussage betrifft seine persönliche Ansicht. Er kann nicht stellvertretend für die Pegidas sprechen.

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@helmutwk
Warum haben sie dann nicht die Fahne eines Landes gezeigt, das gegen IS kämpft, z.B. Irak?

Vielleicht aus den Gründen, dass die PEGIDA nichts mit dem Irak zu tun hat?

Und weil es Spinner gibt, die gleich meine, sie wären Judenhasser?

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@helmutwk
Klingen aber nicht nach dem, was du sagst. "Schuldkult" ist ein Wort in Kreisen, die am liebsten den Holocaust leugnen würden, aber zu ehrlich (oder zu feige?) dazu sind.

Nein, es sind Worte von Menschen, die keinen Bock haben, zu büßen für das, was irgendwelche Pfosten vor ihnen getan haben. Ganz ehrlich: Ich will auch nicht dafür büßen und jedes Mal wimmernd in der Ecke sitzen, weil ich pitterpöser Mensch nicht sagen darf, mein Heimatland zu lieben. Damit bin ich dann gleich wieder in die rechte Ecke gestopft, obwohl ich bekennender Anarchist bin...

Und da ist es einfach ein Fakt, dass dieses Bereuen zu einem Schuldkult ausartet. Leute! Wir sind nicht mehr im 3. Reich und der Shit ist auch schon wieder eine ganze Weile her...

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@Modrian
Däbritz Aussage betrifft seine persönliche Ansicht. Er kann nicht stellvertretend für die Pegidas sprechen.

Du aber noch weniger.

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@Antidevil95
Ich will auch nicht dafür büßen und jedes Mal wimmernd in der Ecke sitzen, weil ich pitterpöser Mensch nicht sagen darf, mein Heimatland zu lieben.

Ich auch nicht.

Und da ist es einfach ein Fakt, dass dieses Bereuen zu einem Schuldkult ausartet. Leute! Wir sind nicht mehr im 3. Reich und der Shit ist auch schon wieder eine ganze Weile her...

Nicht lang genug, um ihn ad acta zu legen. Es gibt noch Leute, die das erlebt haben. Und noch mehr, die jahrelang davon aufgewacht sind, dass ihre Eltern nachts in Alpträumen schrieen.

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@Antidevil95
Vielleicht aus den Gründen, dass die PEGIDA nichts mit dem Irak zu tun hat?

Mit Israel aber auch nichts.

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@helmutwk

Aber ich kann Vermutungen anstellen, dass nicht alle denken wie Däbritz. Und die Vermutung halte ich für realistisch. Allein deswegen zu sagen meine Behauptung sei unrealistisch, weil Däbritz etwas anderes sagt, ist Blödsinn.

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In welchen Bereichen können wir von der Kultur der Flüchtlinge profitieren, wo unsere Kultur versagt oder ausbaufähig ist?

Unsere Kultur ist, auch wenn es gerne viele Flüchtlingsgegner behaupten, nicht perfekt. Schon die Tatsache, dass man anderen Menschen in Not Asyl verweigern will, ist ein Zeichen dafür.
Natürlich ist die Kultur der Flüchtlinge auch nicht perfekt und unserer unterlegen, wenn man bedenkt, dass z.B. Homosexualität eine Straftat ist und manchmal sogar die Todesstrafe dafür droht, aber es müssen doch auch positive Aspekte geben, die unsere Kultur bereichern würden.

Bitte keine Rechtsradikalen Kommentare.

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für meine Hausaufgabe in Geschichte soll ich die programmatischen und politisch-praktischen Grundaussagen des Gothaer Programmes herausarbeiten, allerdings ist mir nicht klar, was mit "politisch-praktisch" gemeint ist. Deshalb bräuchte ich eure Hilfe.

Danke schon mal im Voraus!

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Ich weiß nicht ob ich aufklären will mit einer rethorischen Frage, also frage ich mal so: Woher nehmen manche Leute die falsche Behauptung Deutschland hätte "christliche Wurzeln" (Beweis als Bild im Anhang)?

Die Wurzeln des Christentum sind bekanntermaßen in Nazareth, Jerusalem, also im Morgenland, im Nahen Osten mit der reformierten jüdischen Gemeinde von Jesus (ich glaub das weiß wohl jeder, dass Jesus dort geboren ist und gelebt hat).

Die Wurzeln Deutschlands sind die germanische Mythologie, Nibelungensaga vom Rhein, Odin, Wotan, Donar ("Donnerstag"), Freya ("Freitag"), Ostara ("Ostern") = nicht-christliche Mythologien aus einem Kult der noch auf die Eisenzeit (1000 vor Christus) zurückgeht.

Erst die Römer haben 380 nach Christus das Christentum stark verändert und angenommen und erst Karl der Große hat die Deutschen brutal Abgeschlachtet im "Sachsenkrieg" im Sommer 772. Nach Kämpfen in Syburg, Eresburg und Brunsberg (Höxter) wurden 755 im ostsächsischen Raum an der Oker einige Sachsen dem fränkischen König unterworfen. Das zog sich dann Richtung Norden und König von Dänemark Knut I. wurde 934 bei der Schlacht von Haithabu besiegt und musste sich am Ende der Schlacht christlich taufen lassen, um das Leben seiner überlebenden Männer zu retten. Man kann also sagen dass Deutschland erst knapp 1000 Jahre nach Christus dem römischen Doktrinen unterworfen war. Die Römischen Machthaber haben sogar den Deutschen ihre Kultur und Wurzeln verboten und letzendlich durch die römische ersetzt

http://de.wikipedia.org/wiki/Heidenverfolgung

-> Drum schreiben wir ja auch auf Latein (die Schrift unserer gemeinsamen Unterdrücker) und nicht auf deutschen Runen.

Christentum also die Wurzeln des Germanenlandes?

Davon mal abgesehen ist Deutschland garnicht das "Abendland", weil Deutschland (Germanen) seit der Versusschlacht sich 1000 Jahre lang gewehrt haben gegen das Abendland (= Römer = der Westen) und einen anderen Lebensweg beschritten haben. Gerade rechtsradikale Kundgebungen (NPD, Pegida, NSU) behaupten das öfter dass Deutschland das "Abendland" (Römer) wäre. Da ich aus Köln komme, kenne ich den Unterschied und Geschichte zwischen Germanen und Römer sehr genau...

Woher kommt die These dass die Germanen also zu den Römer gehören bzw. Germanen Römer sind?

Deutschland (die Germanen) können doch gerade stolz sein nicht zum Abendland zu gehören, ja, sogar die mächtigen Imperatoren und Legionärsarmeen so sehr eingeschüchtert und verängstigt haben, dass die gegen ein paar "Barbaren" gigantische Befestigungsanlagen wie den Limes-Wall oder den Hadres-Wall errichtet haben, und zeitgleich haben wir Muslime den Römern in den A getreten von der anderen Seite :-)

Davon mal abgesehen finde ich es Kulturschänderei dass in der Türkei auf LATEIN statt osmanisch (Arabisch) und in Deutschland auf LATEIN statt auf germanisch (Runen) geschrieben wird, denn Latein gehört nur zu romanischen Sprachen und sonst nichts.

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