Begriffserklärung Lohndumping

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3 Antworten

Dumpinglöhne sind die Löhne, die die Arbeiter in China oder Bangladesh oder so bekommen, wenn sie zb Kleidung herstellen. Bzw einfach ausländische Arbeiter, die für ein paar Cent am Tag 14 Stunden in Frabriken schuften. Da man von dem Geld ja nicht überleben kann, ist es "unter dem Tarif".

was heißt denn in dem fall unter dem tarif? wurde nicht ein tarif vor beginn der arbeit ausgehandelt ?

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Ich weiß nicht, ob die in den Ländern überhaupt Tariflöhne haben. Sind wahrscheinlich feste Löhne. Deshalb auch die " "

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Nein, da heißt, das du überhaupt keinen Vertrag zu 7 Euro bekommst, wenn du überhaupt eine bekommst. Wenn der Lohn sonst in der Branche 8,50 beträgt, (Mindestlohn!!!), wäre ein Dumpinglohn zb 6 Euro, oder weniger, also deutlich unter dem üblichen.

Erreicht wird das zB durch Scheinselbstständigkeit oder sonstige Tricksereien...

Der Mindestlohn, der seit Jahresbeginn gilt, reduziert das erfolgreich.. Vorher wurden zB Arbeitnehmer in Polen oder sonstiges Osteuropa beschäftigt und in Deutschland eingesetzt (zB LKW-Fahrer für 5 Euro Hungerlohn.)

Es gab hier in Deutschland (eventuell gbits den noch, keine Ahnung, der wurde aber schon vor Jahren deswegen vor Gericht gestellt!) eine Spediteur. Da war eigentlich eine deutsche Spedition. Er hat im gesamten benachbarten Ausland Scheinniederlassungen gegründet. Dort, wo die LKW-Steuer am niedrigsten war, hat er die LKWs angemeldet, über die Firmensitze in den Ländern, wo der Lohn am geringsten war, hat er Fahrer eingestellt. Die aber dann überwiegend in Deutschland eingesetzt waren, und nicht nur einpendelten oder Deutschland als Transitland nutzten.

Gleiche Arbeit, deutlich weniger Geld. Wen ein deutscher Kollege einer deutschen Spedition mit der gleichen Strecke sagen wir 10 Euro bekam, musste der Fahrer diese Spedition für die Hälfte ackern. (Hab mal bei einem Autozulieferer gearbeitet, und diese Sache war durchaus üblich, da fuhren merher Speditionen zb für Mercedes, und einer daon war diee Spediton...)

Vor dem Mindestlohn ging sowas sogar innerhalb Dtuschlands. Da wurden Arbeitnehmer von einem ostdeutschen Unternehmen beschäftigt, die deutlich nidirgere Löhne zahlten, und in Westdeutschland eingesetzt. Nach wie vor ist da be iZeitarbeit so: dort bekomne zb Elektriker detulich weniger als festangestelle Mitarbeiter.

Lohndumping bzw Niedriglohn wird definiert als ein Arbeitsentgelt eines Vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers, das sich knapp oberhalb oder unter der Armutsgrenze befindet. Durch den niedrigen Lohn ist dem Arbeitnehmer trotz Voll-Erwerbstätigkeit eine angemessene Existenzsicherung nicht gewährleistet.

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