Begriff Umwandlung von Mietwohnung in Eigentumswohnung

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Eine Wohnung in einem Haus wo jede Wohnung einen anderen Eigentümer hat ist eine Eigentumswohnung und wird von einer Verwaltung verwaltet, nicht von der Eigentümergemeinschaft.

Jede dieser Wohnungen kann natürlich auch eine Mietwohnung sein, wenn vom Eigentümer vermietet. Eine Eigentumswohnung bleibt es trotzdem.

Dann gibt es auch noch Wohnungen in Häusern die alle einem Eigentümer gehören. Besser gesagt das ganze Haus gehört einem Eigentümer.

Die Kündigungsperrfrist, wohlgemerkt nur für Eigenbedarf, gilt nur wenn Wohnungen eines Hauses während der Mietzeit einzeln verkauft werden, sprich in ETWs umgewandelt werden.

Beispiel:

Du hast im Haus von VM XYZ eine von seinen Wohnungen gemietet. Nun verkauft VM XYZ die Wohnungen einzeln, dann gilt die Kündigungssperrfrist. Mindestens 3 Jahre.

Hast Du aber eine Wohnung gemietet die schon eine ETW ist, dann gilt diese Sperrfrist nicht.

Hm, jetzt ist das ein Mischfall: Angenommen, es ist ein Wohnhaus mit fünf Wohnungen, aus vier Eigentümern bestehend. Ein Eigentümer hat zwei Wohnungen, die er vermietet, die restliche Wohnungen sind nicht vermietet sondern werden von den jew. Eigentümern bewohnt. Diese zwei vermieteten Wohnungen werden nun (voneinander unabhängig) verkauft. Sind diese zwei Wohnungen nun Mietwohnungen? Falls ja, findet im Zuge des Verkaufs also eine Umwandlung statt? Heißt das, das für die Mieter dieser beiden Wohnung bei Verkauf eine Kündigungssperrfrist besteht und sie ein Vorkaufsrecht erhalten?

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@werwiesowarum

Sind diese zwei Wohnungen nun Mietwohnungen?

Sie sind Eigentumswohnungen. Das sie zufällig einen Eigentümer haben spielt keine Rolle.

Evtl. habe ich mich zu kompliziert ausgedrückt, Umwandlung in ETWs ist wenn vorher alle Wohnungen eines Hauses einem Eigentümer gehört haben und dann einzeln verkauft werden. Das ein Eigentümer etvtl. mehr als eine Wohung gekauft hat ist irrelevant.

Zum Vorkaufsrecht, wenn ein solches bestehen sollte heißt das lediglich das dem Vorkaufsberechtigen die Sache zuerst zum Kauf angeboten werden muß. Nicht das sie ihm verkauft werden muß.

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Eigentümer im Grundbuch des Wohngrundstückes eingetragen können sowohl Einzelpersonen als auch Eigentümergemeinschaften, GbR, AG, GmbH etc. sein. Der/die Eigentümer tritt/treten in der Regel als Vermieter auf, wenn das Wohngrundstück aufgeteilt in mehrere vermietungsfähige Wohnungen vermietet wird. Es werden also Mietwohnungen von einem Vermieter vermietet. Durch Vollmachtsurkunde können auch Verwalter oder Wohnungsverwaltungen mit der Vermietung der Mietwohnungen beauftragt sein. Durch einen notariellen Rechtsakt können Mietwohngrundstücke in geteiltes Wohneigentum umgewandelt werden. Dazu bedarf es einer Abgeschlossenheitsbescheinigung und einer Teilungserklärung. Es wird für jede Wohneinheit ein Grundbuch angelegt. Der Eigentümer einer Eigentumswohnung kann auch in Personenmehrheit auftreten. Er kann seine ETW vermieten.

Danke! Angenommen, es ist ein Wohnhaus mit fünf Wohnungen in Eigentümergemeinschaft (aus vier Eigentümern bestehend). Ein Eigentümer hat zwei Wohnungen, die er vermietet, die restliche Wohnungen sind nicht vermietet sondern werden von den jew. Eigentümern bewohnt. Diese zwei vermieteten Wohnungen werden nun (voneinander unabhängig) verkauft. Sind diese zwei Wohnungen nun Mietwohnungen? Falls ja, findet im Zuge des Verkaufs also eine Umwandlung statt? Heißt das, das für die Mieter dieser beiden Wohnung bei Verkauf eine Kündigungssperrfrist besteht und sie ein Vorkaufsrecht erhalten?

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@werwiesowarum

Die Umwandlung in ETW hat bereits stattgefunden. Die ETW sind vermietet. Kündigungssperrfrist entfällt, Mieter hat kein Vorkaufsrecht.

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Einer Eigentümergemeinschaft gehört das ganze Haus. Bei einer Eigentumswohnung besitzt der Eigentümer nur die Wohnung und einen Anteil vom Gemeischaftseigentum.

Eventuell noch ein Sondernutzungsrecht(e).

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