Begleitung zur Beerdigung?

13 Antworten

Wie seht ihr das ?

Ich würde mir darüber nicht halb so viele Gedanken wie du machen. Es gibt Familien die wollen eine Beerdigung nur in einem kleinen, intimen Rahmen halten, mit Menschen die dem Verstorbenen nahe standen. Andere machen aus einer Beerdigung ein halbes Volksfest. Also wenn zu dieser Beerdigung nicht das halbe Dorf geladen wird oder die Stammtischkumpels etc. dann wäre ich deswegen nicht beleidigt sondern würde den Wunsch der Familie respektieren.

Mein Freund ist nach einem Gespräch mit seinen Eltern total dagegen.

Wenn er nicht will, dass du mitkommst, ist es ziemlich egal, ob seine Eltern dahinterstecken oder nicht. Dass du ihm emotional bestehen willst, ehrt dich, allerdings kannst du es ihm nicht aufdrängen.

Das ist die Meinung der Eltern. Welche hat denn dein Freund dazu? Schon merkwürdig wenn man solange zusammen ist und bei solch einem Ereignis ausgeschlossen sein soll. So etwas wäre in meiner Beziehung vollkommen unvorstellbar.

Was für ein Verhältnis hast du zu seinen Eltern? Offensichtlich nicht gerade ein sehr inniges wie mir scheint sonst würden sie das nicht verwehren.

Mein Tipp bespricht das zuerst mal mit deinem Freund, eventuell ist ihm das auch nicht so wichtig. Ansonsten könnt ihr auch beide mal mit seinen Eltern sprechen.

Ich kann dich verstehen und finde das auch wirklich super das du deinem Partner zur Seite stehen willst, aber du solltest auch die Meinung der Eltern akzeptieren.

Ein Trauerfall ist etwas sehr Privates. Die Eltern möchten lieber nur im Kreise der Familie abschied nehmen und das solltest du Respektieren

du kannst nach der Beerdigung für deinen Freund da sein

Und wenn sie jetzt verheiratet wären würde ja ein familiärer Aspekt in den Vordergrund rücken. Einfach dem Papier nach und dies macht deine Erklärung in meinen Augen nichtig.

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@JMJreboot

Ich habe lediglich versucht die Gedanken der Eltern nachzuvollziehen. Sie sind eben noch nicht verheiratet und sie kennt den Verstorbenen nicht. Irgendwo kann ich das schon verstehen

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@Tsukino38

Ja schon klar aber lässt du das heiraten weg macht es keinen Unterschied.

Ansonsten habe ich etwas in meiner Antwort dazu geschrieben.

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@JMJreboot

Jeder Mensch trauert einfach anders. Genauso ist es möglich, dass sie selbst bei einer Heirat sagen sie möchten nicht das sie dabei ist. Das kann daran liegen, dass es ihnen wichtig ist das wirklich nur die Blutsverwandte Familie da ist oder aber sie mögen sie einfach nicht, so etwas soll es ja auch geben

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@JMJreboot

Eine Ehe ist aber eben nicht zur eine Zugehörigkeit nach dem Papier sondern ein Versprechen, zusammen zu bleiben und zwar nicht nur solange man Lust hat sondern ein Leben lang - das ist etwas ganz anderes als nur die Freundin zu sein.

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@dandy100

Das mag bei Katholiken gedanklich nachhängen ist jedoch in der heutigen Zeit schlicht Blödsinn.

Es gibt Ehen die halten keine 5, geschweige denn 2 Jahre.

Genau deswegen erscheint mir dies als Argument einfach unnütz.

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@JMJreboot

Das Eheversprechen gibt man auch Standesamt ab, das hat mit Religion überhaupt nichts zu tun!

Und wie lange eine Ehe letztendlich hält, hat nichts damit tun, dass man aber zumindest vorhat, ein Leben lang zusammenzubleiben und eben nicht nur solange es eben dauert - das ist ein fundamentaler Unterschied!

Im Übrigen gilt in Europa für die meisten Menschen immer noch der christlich ethische Grundwerte der Treue, auch wenn Du das für "unütz" hältst - Du bist da ganz sicher nicht der Maßstab für den Rest der Gesellschaft.

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@dandy100

Dann nenn es halt konservativ. Trotzdem und das zeigt nicht meine Meinung sondern die Zahl an Scheidungen und nicht bekannten unglücklichen Ehen ist dieses Zusammensein nichts weiter als ein per Staat verbindliches Konstrukt.

Und in welcher jahrelangen Beziehung geht man davon aus das es halt nur so lange hält bis man sich halt wider trennt.

Löse dich mal von deinen überholten konservativen Ansichten und erkenne das ob Ehe, Beziehung oder eheähnliche, so nennt es der Staat bei Alg2 Empfängern was interessant ist, deine Meinung dazu würde mich interessieren, auf den gleichen Gründen existiert.

Weil man einen Menschen liebt und bereit ist mit ihm sein Leben zu verbringen. Das gilt in jeder Beziehung. Obgleich du das gerne unterscheiden möchtest.

Was glaubst du wie viele Menschen ohne Trauschein seit Jahrzehnten zusammenleben? Auch ohne deine veraltete, verkrustete und naive sowie unfundamentierte Vorstellung das dies darauf basiert es nur so zu leben bis es nicht mehr funktioniert.

Also ganz ehrlich deine Vorstellung von Ehe ist leider nicht nur der Zeit unangepasst sondern zudem klar erzkonservativ.

Das zeigt auch dein Verweis auf christlich ethische Werten.

Für mich gelten ethisch und moralische Werte sowie Menschen und Grundrechte basierend auf unserer Gesetzeslage.

Da hat Christus oder der Glaube keinen Platz.

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@JMJreboot

Mit keinen Platz meine ich keinerlei Relevanz.

Oder stellst du dies als Grundpfeiler unseres Zusammenlebens über andere Religionen oder Menschen ohne Glauben?

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Sie finden es nicht angebracht das ich dabei bin.

Ich auch nicht - sorry, aber Du hast den Onkel nicht gekannt und Du gehörst auch nicht zur Familie, auch wenn Du seit 5 Jahren die Freundin bist.

Dein Freund ist nicht ja alleine sondern im Kreise der Menschen, die zu seinem Onkel gehört haben, zum Händchenhalten braucht er Dich also nicht.

Man gehört nun mal nicht nicht immer und überall dazu und das ist nicht beleidigend sondern liegt in der Natur der Sache und das solltest Du einfach akzeptieren anstatt Dich mit Gewalt aufdrängen zu wollen, sowas ist peinlich

Na mit Gewalt dränge ich mich sicher nicht auf. Das Thema ist aufgrund der Entscheidung der Eltern natürlich durch. Aber dennoch empfinde ich es als seltsam mich von vornherein auszuschließen. Ich Danke dir für deine offene Meinung ! :-)

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