Beglaubigung von Musikstücken

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3 Antworten

Dabei handelt es sich um Siegel- und Beglaubigungsrecht der Kirche. Ein solches wird zunächst mal nur zurückhaltend und nur für kirchliche Angelegenheiten oder in Sonderfällen angewendet, vgl. http://www.kirchenrecht-evlka.de/showdocument/id/20999. Außerdem handelt es sich dabei nicht um eine Hinterlegung.

Welche kirchlichen Stellen sind denn "siegelführend"?

Jedes Pfarramt, zumindest katholisches Pfarramt.

Aber beglaubigt werden Kopien. Das heißt, es wird amtlich bestätigt, dass es sich um eine Kopie des Originals handelt. Das war es aber auch schon.

Wenn du deine Urheberrechte gewahrt wissen willst, gibt es dafür die Verwertungsgesellschaft Musikedition (VG Musikedition). Das ist für den Druck etwa das, was für die gespielte Musik und die Tonträger die GEMA ist.

Normalerweise sind Kirchen nicht für diese Zwecke zuständig, aber du kannst ja mal deinen Pfarrer fragen, vielleicht beglaubigt er es ja trotzdem. Hinterlegt wird es aber wohl nicht.

Ein sehr einfacher Weg mit dem du dein natürliches Urheberrecht beweisen kannst: Sende dir selbst einen Brief mit den Noten. Wenn du ihn bekommst lass ihn ungeöffnet. Der Poststempel zeigt, das du zu diesem Datum die Sinfonie schon komponiert hattest. Ich habe von anderen gehört, die ähnliches getan haben, wie sehr dies als Beweis gilt (man könnte dies ja auch fälschen) weiß ich allerdings nicht.

Danke dir, das mi dem Brief kann ich ja schon mal machen. Ansonsten gehe ich auch mal zum Pfarrer.

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