Beginnende Psychose oder doch nicht?

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7 Antworten

Liebe LunaNightingale,

die Angst vor der Dunkelheit kennen viele Menschen. Du bist damit nicht alleine.

Manchmal ist es so, wenn wir in der Dunkelheit einschlafen, wir trotzdem noch ein Weilchen wach sind. Manche werden sich dann das Zimmer betrachten und gefühlvolle Menschen können dann Angst bekommen.

Du könntest statt im Dunkeln zu schlafen, ein Nachtlicht auf Deinen Nachttisch stellen, oder einen Leuchtstecker in die Steckdose stecken, falls Dir das Nachtlicht zu hell ist.

Du könntest auch, wenn Du nicht gleich einschlafen kannst, ein schönes Buch lesen, bis Du müde wirst.

Es kommt manchmal vor, dass wenn wir im Dunkeln einschlafen, allmögliche Geräusche im Haus, oder von den Nachbarn intensiver  wahrgenommen werden. Das nehmen wir dann mit in unsere Träume. Dafür empfehle ich Dir Ohropax (gibt es in der Apotheke). Nimm aber die mit Wachs und Watte, die passen sich besser dem Ohr an, als diese dummen Gummistöpsel.

Nein, ich glaube nicht, dass Du psychisch krank bist oder eine beginnende Psychose hast.

Im Dunkeln scheint vieles anders als am Tage, dabei sind alle  Dinge gleich, egal ob es dunkel oder hell ist.

Und: Ja. Ich habe diese Angst früher auch einmal gehabt.

Schlafe gut.

Mondkind

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Kommentar von LunaNightingale
24.09.2016, 02:52

Danke für die Tipps aber die Angst im Dunkeln ist eig. nicht das Problem. Ich hab sie schon lange und schlafe ohnehin immer mit Nachtlicht und aktuell auch mit TV. Diese Halluzinationen werden nur in letzter Zeit wieder schlimmer. So habe ich auch trotz Licht diese Ängste und Halluzinationen.

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Kommentar von LunaNightingale
24.09.2016, 03:21

Manchmal sind es schnelle, kleine "Dinge". Zu schnell, als dass ich eine Form erkennen könnte. Ansonsten dunkle/graue "Gestalten" in verschiedenen Formen (Menschen oder nur Teile davon). Meistens habe ich das Gefühl, dass jemand hinter mir steht und mich beobachtet, wenn ich im Bett liege. Während der Panikattacke vor einigen Jahren, begann es wie üblich mit dunklen/grauen "Gestalten". Bei einer habe ich die Gestalt einer Frau erkennen können, bei einer anderen nur eine Hand, die auf mich zu kam. Dann kamen auch akustische Halluz. dazu. Es war wie, wenn jemand neben mir atmet. Außerdem klang es noch so, als würde einer mit flipflops durch den raum laufen. Ja und zuletzt kamen die taktilen dazu. Wassertropfen beim Duschen auf dem Rücken fühlten sich an wie Finger die mich "begrabbeln". Das war mit am schlimmsten.

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Kommentar von LunaNightingale
25.09.2016, 11:59

Danke für deinen Rat :)

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Es kann bei Depressionen zu solchen Halluzinationen kommen.

Überdenke nochmal, ob du nicht doch für eine Diagnose zum Psychiater gehen willst.
Danach kannst du immer noch entscheiden, wie du weiter machen möchtest

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Kommentar von LunaNightingale
24.09.2016, 02:06

Mir wird wohl auf Dauer sowieso nichts anderes übrig bleiben, wenn es noch schlimmer wird. Danke dir für die Antwort.

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Um eine genaue Diagnose zu bekommen solltest du dich bei einem Facharzt (Psychiater) vorstellen.

Lange Wartezeiten wie beim Psychologen wirds da nicht geben. Unter akutem Leiden kann man auch ohne Termin in die Sprechstunde.

Ein Arzt wird am ehesten wissen was zu tun ist.

Solltest du zu stark unter diesen Symptomen leiden, würde es unter Umständen auch Sinn machen, sich zur Stabilisierung in eine Fachklinik einweisen zu lassen. Zumal man so auch die Wartezeit eines Psychologen überbrückt.

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Es kommt drauf an, ob du in diesen Zeiten noch ein normales und geregeltes Leben führen kannst. Kannst du schlafen. Kannst du für dich Sorgen?
Gehst du zur Schule oder arbeiten? Kannst du Freunde treffen?
Kannst du dich konzentrieren?

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Kommentar von LunaNightingale
24.09.2016, 01:54

Momentan funktioniert es noch einigermaßen, denn an die Angst hab ich mich inzwischen in all den Jahren gewöhnt und mir ein paar Hilfen angeeignet, zudem ist mein Mann für mich da, wenn ich mich fürchte. Schlafprobleme und Alpträume gehören sowieso schon die ganze Zeit dazu. Das Blöde ist eben nur, dass es schlimmer wird. Weiterhin kommen dazu: zunehmende isolation, innere Leere, unglaubliche Müdigkeit, Antriebslosigkeit, starke Konzentrationsproblene, vermehrte Angst (wie gesagt). Außerdem bin ich wegen Kleinigkeiten oft total aggressiv. Letzteres und vor Allem die Müdigkeit wirken sich leider stark auf die Arbeit aus. Natürlich lass ichs dort nicht so raushängen :/ Freunde hab ich leider keine.. bzw. nur eine aber sie hat seit Monaten keine Zeit mehr. Manchmal find ichs schon traurig aber ich hab ja noch meinen Mann.

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Lass dir aufjedenfall helfen... Das was du beschreibst kann zu panikattacken oder angststörungen führen... Gehe in eine Verhaltenstherapie LG

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Kommentar von LunaNightingale
24.09.2016, 02:05

Ja, die Panikattacke hatte ich damals schon, deshalb mach ich mir diese Sorgen. Danke für die Antwort.

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Kommentar von Einselfzehn
24.09.2016, 02:06

Weiß wovon ich spreche leide selber an panikattacken und angstzustände es schränkt dein Leben ein ... Ist es das wert ?? Beim Psychologe wartet man klar aber umso früher man es behandelt umso besser.. Ich wünsche dir viel Glück

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Kommentar von LunaNightingale
24.09.2016, 02:26

Aktuell hab ich ja keine. Wenn es schlimmer wird, muss ich aber doch mal was tun. vielen dank

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Das ist bestimmt ganz normal, du kannst ja mal einen Arzt fragen, aber Psychiater und Psychologen sind gefährlich, die überteiben oft total, weißt du

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Du kannst hierbei keine Allgemeinen Tipps wie tue dies oder tue jenes erwarten, du musst den Ursachen für deine Angstpsychosen auf den Grund gehen. 

Da es vermutlich schwer wird, dich mit anderen über dieses Thema auszutauschen, würde ich dir in diesen falle einen "Psychotherapeuten" empfehlen. 

Solange du bis zur Aufnahme einer Therapie mit dem Problem umgehen kannst, kann dir ein Psychiater erst mal auch nicht helfen, zumindest nicht solange dich die Auswirkungen nicht Akut einschränken. 

Versuche dich in der Zwischenzeit mit dem Ursachen selbst zu befassen, wann haben die Probleme angefangen, was könnten die Auslöser sein.

Eventuell hilft dir ein schon ein Gespräch mit jemanden dem du dich anvertrauen kannst. Um aber langfristig damit umzugehen, oder deinen Lebensstandard zu erhalten, wirst du an einer Therapie nicht vorbeikommen.  

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