Beginne grade einen Kriminalroman zu schreiben, und hätte diesbezüglich eine Frage an euch!

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Reale Stadt, dass ist wesentlich einfacher. Du kannst durchaus deine Heimatstadt oder die nähere Umgebung als Schauplatz für fröhliches Meuchelmorden benutzen.Aber auch eine andere Stadt wählen, Sir Arthur Conan Doyle hat zum Beispiel sein Werk "Eine Studie in Scharlachrot" (A study in scarlet) veröffentlicht, ehe er in London lebte. Dennoch kann man anhand seiner detaillierten Beschreibung praktisch mit dem Finger über die Karte laufen. Zu Mal da auch, Ach-das-kenn-ich-doch-auch-Erlebnis immer wieder beim Lesen schön ist. ^^

Bei Charakteren und Straßennamen solltest du vorsichtiger zu Werke gehen und lieber eine nicht existierende Person bzw. Straße auswählen. Ähnlich der Bakerstreet 221 B, die es heute und zur Zeit Doyles nie gegeben hat. (Heute ist dort wo die 221 sein müsste ein Haus das mehrere Nummern verbindet).

Hingegen sind Marken, solange du sie nicht durch den Kakau ziehst, relativ unbedenklich.

Als Vermerk kannst du folgendes angeben:

"Dieses Buch ist ein (Kriminal)Roman. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen oder Begebenheiten sind rein zufällig und von mir nicht beabsichtigt."

Darf man eigentlich schon näheres erfahren bzw. wie weit bist du mit deinem Krimi? Handelt es sich bisher nur um die Idee des Schreibens oder liegen schon Charaktere und Fälle in den (Gedanken)Schubladen, die dort darauf warten Druckerpresser zu riechen? ;)

Jedenfalls viel Erfolg und Spaß bei deinem Schreibprozess,

Grüße Felix

Hi. Vielen Dank für deine hilfreiche Antwort. Ich bin erst bei den ersten 5 Seiten und werd´ noch eine Zeit brauchen bis ich fertig bin. Und Ideen zu meinem Krimi hab ich eigentlich genug. Viele Grüße, Koala41

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@Koala41

Nichts zu danken. Ich schreibe selbst, mein Genre ist dasselbige. Mir macht daran sowohl das zwischenmenschliche, als auch das unmenschliche Spaß. ^^ Mal abgesehen davon, dass ich dadurch viele interessante Kenntnisse über meine Heimat und andere Dinge erwerben konnte, die sonst nie in meinen Kenntnis bereich geraten wären.

Viele Ideen sind immer praktisch. Es empfiehlt sich im übrigen auch extern alles über deine Charaktere und die Orte niederschreiben. Nicht nur was der Leser erfahren soll, sondern auch was du selbst über deine Charaktere weißt. Das macht es leichter mit Ihnen zu spielen. :)

Grüße Felix

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@salty1

Er schaute nach einem anstrengenden Tag in seinen Accaount. Schnell stelle er fest, dass ein Stern, über den er sich sehr freut, in seine Sammlung eingekehrt war. Mehr noch, als über das Lob des Autoren, der vor ihm stand, freute er sich, dass er diesem weiterhelfen konnte. Zu großem Dank verpflichtet, verabschiedete er sein Gegenüber und wartete gespannt auf die Fertigstellung des Werks.

Grüße Felix

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Nimm Deine Heimatstadt, da Du Dich dort am besten auskennst, aber gib ihr einen fiktiven Namen, den Straßen, Plätzen, Gebäuden, Kneipen usw. natürlich auch. Und nicht versehentlich Personennamen von echten Rosenheimern in die Handlung einbauen. - Nicht, daß Dir nachher der Rosenheimer Polizeipräsident auf die Pelle rückt, weil Du ihn im Roman verunglimpft hast.....

Danke für diesen Tipp. Werd´ ich beachten.

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@Koala41

Noch ein Tip dazu: falls in der Handlung erforderlich, nimm auch fiktive Straßenbezeichnngen. Für fiktive Bundesstraßen kannst Du Dich an den Straßennummern ehemaliger Reichsstraßen in den Ostgebieten bedienen. Findest Du hier:

http://www.autobahn-online.de/reichsstr/

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Ich denke man kann sich besser in einen Krimi versetzten wenn er an realen Orten spielt.Dies sollte sowohl für die Stadt gelten als auch für die einzelnen Schauplätze.Professionelle Schriftsteller fahren oft Monate in der Gegend rum um geeignete Plätze zu finden und diese realitätsgetreu zu beschreiben.Erfundene Orte gehören zu erfundenen Fantasy-Geschichten. Viel Spaß und Erfolg beim lesen

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