Beginn einer Themenhausarbeit im Fachbereich Jura?

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4 Antworten

Erstmal eine andere Frage: Wie viele Seiten sind euch als Vorgabe gegeben worden? Erstmal würde ich an deiner Stelle eine konkrete Gliederung anfertigen, die ineinander greift. Die Auslegungsmethode finde ich persönlich nicht verkehrt, da es zumindest dem Aufbau eine Struktur verleiht.

Fallbeispiel ist gut, aber man läuft Gefahr darin auszuufern. Das wirkt dann weniger strukturiert. Du solltest allerdings den Fall, der dir vorgegeben worden ist, in jedem Fall mit einbeziehen. Ich weiss nicht, ob du nur mit Büchern oder auch Fachzeitschriften arbeitest.

Der Vorteil an Fachzeitschriften ist der, dass gerade mehrfach die wichtigsten Probleme diskutiert werden, was gerade bei manchen Fachbüchern zu sehr ausufert. (Zudem gibt das gute Fussnoten ;-)) Gerade bezogen auf die Thematik wird es aber in deiner Hausarbeit wohl eher in die Richtung des materiellen Prüfungsrechtes des BP gehen. Das solltest du in jedem Fall nicht zu knapp diskutieren und das berücksichtigen.

Danke erstmal für deine Antwort, wir sollen 20 Seiten nicht überschreiten und ich hoff mal auf gute 15-17 zu kommen.

Ist die Form denn quasi einfach anhand der Gliederung die Punkte ab zu arbeiten?

Sprich als Überpunkt zb "Argumente für das materielle Prüfungsrecht" und denn darunter wieder einzeln runter zu Gliedern.

Ich glaube mein größtes Problem ist eine Einleitung zu finden ohne das ich mich wohl zu sehr in Unwichtigkeiten vertiefe.

Ja leider dürfen wir nur aus Kommentaren und Büchern zitieren die von Universitätsprofessoren verfasst wurden, wo denn leider Fachzeitschriften rausfallen, trotzdem ein guter Tipp um zu lesen :)

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@se7en91

Es klingt jetzt doof, wenn ich dir mal einen "Tip" geben darf. Schreibe die Einleitung zum Schluss, denn dann hast du schon lange eine Gliederung erarbeitet und umreisst nur kurz auf was sich der Korrektor gefasst machen kann. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man beim tatsächlichen Lesen/Erarbeiten immer wieder auf Thematiken stösst, die man kurz mit einfliessen lässt.

Du bist ein Opimist. Die 20 Seiten sind so konzipiert, dass man froh ist, wenn man nicht mehr schreibt.^^ Manche haben sogar eher Probleme, sich an die Vorgabe zu halten. Damals sagte man 10% mehr an der Seitenzahl ist ok, danach wird nicht mehr weiter korrigiert/gelesen.

Nein. Also wenn ein Professor/Tutor/Dozent sagt, schreibt eine Art Aufsatz, dann bedeutet es nicht, erzählt mal n bisschen was und später setzt du Überschriften als Gliederung, sondern er will defintiv eine Struktur haben. Diese greifen thematisch auch ineinander.

Zum Thema materielles Prüfungsrecht empfehle ich folgendes: DAS ist strittig. Daher gibt es verschiedene Auffassungen und die wollen genannt und miteinander diskutiert werden. Man zählt also die einzelnen Ansichten wie in einem Gutachtenstil auf und wägt diese gegeneinander ab und entscheidet sich für eine Aufassung. Das sollte man auch nicht vermischen, sondern zählt jede Ansicht unter einem untergeordneten Punkt auf.

Man kann den Fall, den ihr bekommen habt heranziehen und es unter einem Extrapunkt unter den Ansichten diskutieren, um dann zu einem Ergebnis zu gelangen. Eine Subsumtion sollte man nicht vermeiden, wenn der Prof. schon eine solch schöne Vorlage konzipert hat.

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Mir haben immer die Alpmann/Schmidt Bücher (hier: Staats-/Staatsverfassungsrecht) geholfen. Da sind auch ziemlich detaillierte Ausführungen zum Prüfungsrecht (formell/materiell) drin. Vielleicht hilft das.

Was ist denn die genaue Fragestellung? Gibt es einen konkreten Sachverhalt oder sollst du allgemein etwas zur Prüfungskompetenz schreiben?

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