Befürworten Muslime in Deutschland auch eine Glaubensfreiheit?

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14 Antworten

Das könnte jeder einzelne Muslim anders sehen. Der sunnitische Islam indes ist diesbezüglich nicht sonderlich tolerant. Wenn sich ein Muslim also buchstäblich an den Quran hält und ihn nicht als Sammlung von Metaphern versteht, dann darf er gar nicht für die Glaubensfreiheit sein.

Immerhin ist es unstrittig unter den Sunniten, dass eine Abkehr vom Islam eine Todsünde ist. Glaubensfreiheit heisst für mich etwas anderes.

Ebenso zweifelhaft ist die Verhaftung der Sunniten in 1001 islamische Regeln, die unbedingt eingehalten werden müssen. Wenn man bedenkt, dass man prima an Allah glauben kann, ohne eine einzige dieser sunnitischen Regeln zu befolgen, ist auch das nicht sonderlich frei im Glauben.

Im alevitischen Islam gibt es diese Regeln nicht. Hier hat "Es gibt keinen Zwang im Glauben" noch eine Bedeutung.

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Hey,

Bin muslimin und lebe hier in der BRD! Ja für mich kann jeder seine Religion frei wählen! Soll doch jeder an das glauben was er will! Jeder lebt seine Religion für sich und nicht für andere! Daher akzeptiere und toleriere ich jeden ob er einer Religion angehört oder nicht!

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Kommentar von Delveng
05.06.2016, 16:54

Das finde ich toll.

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Kommentar von caya2014
05.06.2016, 16:56

Danke aber denke so sollte es auch sein ! egal ob man Christ, Jude oder sonst was ist! Man kommt denke mal mit Respekt & Toleranz weiter im leben als mit einer anti Haltung!

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Die meisten Muslime leben nach der Scharia und neben den Islam gibt es keine andere Religion. Beispiel: ca 3000 junge Frauen werden in Deutschland verfolgt, mit dem Tode bedroht ,von ihren Familien verdammt und müssen sich verstecken alles unter unseren Grundgesetz. Viele Christen werden getötet oder vertrieben und das fast täglich in den unter dem Islam herrschenden Staaten. Wer deren geheucheltes glaubt der Islam wäre tolerant ist seehr naiv. Dabei werden nicht alle Muslime das persönlich so wollen und das möchte ich auch nicht unterstellen. Ihre Glaubensführer sind Heuchler und Intolerant.

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Deine Frage ist nicht relevant, da Muslime diesbezüglich kein Stimmrecht in Deutschland haben.

Aber wenn du sie frägst, werden sie sicher für die Glaubensfreiheit hin zum Islam stimmen. Wie sollte anders das Weltkalifat, das erklärte Ziel des Islam verwirklicht werden können? 

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Im Koran steht sogar das jeder das glauben kann was er will. Man darf niemand zwingen den Islam anzunehmen. Nur allah leitet die Menschen rechtleiten.

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Muslime sind so unterschiedlich wie Christen eben auch, daher kann man unmöglich verallgemeinern.

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Hallo ,
natürlich .
Jeder darf an  das glauben woran er will solange er seinen Mitmenschen nicht damit schadet .

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Kommentar von Zicke52
05.06.2016, 20:47

Na ja, so natürlich ist das auch wieder nicht. Hat sich nämlich noch nicht bis zu den islamischen Ländern herumgesprochen.

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Natürlich , was wäre das denn wenn jemand gezwungen wird an etwas zu glauben . Jeder glaubt sollte an das glauben ,was er will. Ich kenne auch keinen der dagegen ist .

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Kommentar von Zicke52
05.06.2016, 20:49

Was das wäre? Guck in die islamischen Länder, dann weisst du es.

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Kommentar von weekndxo
05.06.2016, 21:34

Welches ?

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was den Zentralrat der Muslime anbetrifft, so befürwortet er sein Recht auf freie Religionsausübung.

Allerdings tut er das, weil sich die Muslime (noch) in einer Minderheitsposition befinden. Tatsächlich aber gibt es im Sunnitenislam, theologisch gesprochen, weder Freiheit im Glauben noch allgemeine Menschenrechte. Siehe die Situation der Nicht-Moslems in Ländern mit islamischer Mehrheit:

Fatwa zur Frage der Religionsfreiheit: "Es gibt keinen Zwang im Glauben" (Sure 2, 256)



Der Islam verkündet keine Glaubensfreiheit, da die Menschen von Allah zum Dienst für ihn geschaffen wurden



Von dem Rechtsgutachter Scheich Saleh al-Fawsan, Mitglied des Vorstands der muslimischen Gelehrten Saudi-Arabiens


(Institut für Islamfragen, dh, 27.07.2011)


Frage: "Wir hören neuerdings öfter die
Aussage: 'Der Islam garantiert Glaubensfreiheit'. Diejenigen, die das
behaupten, beziehen sich dabei auf den Koranvers 'Es gibt keinen Zwang
im Glauben' (Sure 2, 256). Nun, stimmt diese Behauptung?"

Antwort:
"Das ist eine Lüge, die Allah zugeschrieben wird. Der Islam hat nicht
die Glaubensfreiheit verkündigt. Der Islam verkündigte das Verbot des
Polytheismus und Unglaubens und schrieb den Kampf gegen die Polytheisten
vor. Falls der Islam die Glaubensfreiheit verkündigt hätte, hätte die
Menschheit weder die Sendung der Gesandten, noch die Herabsendung der
Bücher [der Offenbarungen] benötigt. Die Menschheit hätte weder [die
Anweisung zum] Djihad noch zum Kampf nach Allahs Willen benötigt. Wenn
dem so wäre, könnte jeder leben wie er wollte, jeder wäre frei. Nein,
ganz im Gegenteil sagt Allah: 'Und Ich habe die Dschinn und die Menschen
nur darum erschaffen, damit sie Mir dienen' (Sure 51, 56). Allah sagte
nicht, dass jeder nach seinem [eigenen] Willen leben dürfe, sondern '...
nur, damit sie Mir dienen.'

Allah sagte auch: ' Und kämpft
gegen sie, bis es keine Verwirrung [mehr] gibt und die Religion Allah
gehört' (Sure 2, 192). Derjenige, der sich weigert, Allah anzubeten,
wird bekämpft. Er darf nicht sich selbst überlassen werden, sondern muss
solange bekämpft werden, bis er entweder zur Religion [des Islam]
zurückkehrt oder getötet wird.

Der Islam hat nicht die
Glaubensfreiheit der falschen [wörtlich: ungläubigen] Religionen
verkündigt. Dies ist eine Lüge, die Allah zugeschrieben wird. Allah
sendet die Bücher herab, sendet die Gesandten, schreibt den Djihad vor
und schreibt die Bestrafungsmethoden und die Strafen vor, um die
Menschen vor dem falschen Glauben und dem korrupten Denken zu schützen.
Allah möchte die Menschen auf diese Weise schützen, weil sie Allahs
Knechte sind. Deshalb müssen die Menschen lediglich Allah allein
anbeten, ohne ihm etwas beizugesellen [etwas anderes neben ihm zu
verehren]. Andernfalls müssen die abschreckenden Strafen vollzogen
werden; also die Strafen, die Allah vorgeschrieben hat.


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Kommentar von saidJ
05.06.2016, 18:00

Ich muss echt sagen ich respektiere es das du mit normaler Kritik kritisierst .
Endlich mal jemand der sich Gedanken macht anstatt diese dummen Kommentare zu posten .
Es stimmt das dieser Vers alleine nicht ausreicht um sagen zu können das Meinungsfreiheit besteht .
Und darauf bezieht sich auch der sheikh .
In einem anderen Koran Vers wird es aber deutlich das es Meinungsfreiheit gibt .
Der Vers lautet :
And say: ‘The truth is from your Lord.’ Then whosoever wills, let him believe, and whosoever wills, let him disbelieve” [al-Kahf 18:29
Was aber nicht tolleriert wird ist das verbreiten von Chaos im Land , das verbreiten von zerstrittenheit .
Diese Regel würde für viele Nutzer hier auf GF gelten die anstatt sich mit dem Islam zu befassen lieber mal ein " Der Islam verbreitet Terror [ copy paste nen Text von ner Anti Islam Seite ] "
So etwas wäre verboten .
Wer daran interessiert ist über den Islam normal und objektiv zu diskutieren darf dies tun ohne Frage .
Aber her zu kommen und zu sagen " Der Islam ist falsch denn ich will Sex haben , ich will Alkohol trinken " ist nicht gestattet .
Oder : "Muhammed hat eine 9 Jährige geheiratet "
Und da hörts auf , das ist meist alles was er über den Islam weiß und das genügt ihm dann um über die Religion zu Urteilen und Unwahrheiten zu verbreiten .
Und sowas würde man in einem islamischen Staat zurecht nicht zulassen .

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Es gibt nicht "die Muslime", wie es auch nicht "die Deutschen" gibt - das sind alles einzelne Menschen mit ganz unterschiedlichen Meinungen. Ich denke aber, dass die Mehrheit der Muslime in Deutschland die Glaubensfreiheit befürwortet, wie wahrscheinlich auch in vielen anderen (auch muslimischen) Ländern der Welt auch.

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Das ist eine interessante Frage. Die Antwort würde mich auch interessieren.

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Haben die doch worauf willst du mit deiner Frage hinaus?

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Ja im Koran steht dass es keinen Zwang im Glauben gibt. Somit kann jeder seinen Glauben praktizieren.

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Kommentar von earnest
06.06.2016, 18:11

Das ist graue Theorie.

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Alle Gruppen des Islam auf der ganzen Welt lehnen eine Glaubensfreiheit in unserem Sinn ab. In vielen Ländern wird der Glaubenswechsel eines Muslims mit dem Tod bestraft, bei uns wird er von Muslimen auch abgelehnt und die Person (wenn sie Glück hat) geächtet.

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