Befristeter Mietvertrag wegen Eigenbedarf für Sohn, Vermieter erbt Wohnung seines verstorbenen Bruders, Begründung Eigenbedarf hinfällig?

3 Antworten

Warum soll hier der Eigenbedarf entfallen? Du weist doch gar nicht, was dein Vermieter mit dem Rest des Zweifamilienhauses machen wird! Du warst mit den Bedingungen der Miete bis zum 31.12.2016 einverstanden.

Daher verstehe ich dein Problem nicht. Du kannst den Vermieter mal vorsichtig fragen, ob er dir einen neuen Mietvertrag gibt, aber ansonsten hast du kein Recht auf einen unbefristeten Mietvertrag!

Es ist ein befristeter Mietvertrag und sofern ein wirksamer Grund der Befristung im Mietvertrag steht, bleibt der befristete Mietvertrag wirksam auch wenn jetzt eine andere Wohnung im Haus frei geworden ist.

Kann sein dass noch ein Familieangehöriger des Vermieters jetzt einzieht.

Das Beste ist, Du fragst einfach ob Du Ende des Jahres ausziehen musst oder ob Du bleiben kannst, weil ja jetzt noch eine Wohnung frei geworden ist.

Ein neuer Mietvertrag ist nicht notwendig, ebenso brauchst Du den Mietvertrag nicht anfechten. Wenn der Befristungsgrund nicht mehr besteht, wandelt sich der befristete Mietvertrag in einen unbefristeten Mietvertrag um.

http://www.bmgev.de/mieterecho/archiv/2011/me-single/article/kein-mieterschutz.html

Aber auch bei einem unbefristeten Mietvertrag kann durchaus vom jetzigen Vermieter oder bei einem Verkauf vom neuen Eigentümer eine Kündigung wegen Eigenbedarf ausgesprochen werden.

Wobei der neue Vermieter auch in die freie Wohnung im 2 Familienhaus einziehen könnte und dann von seinem erleichterten Kündigungsrecht gem. § 573a BGB Dir gegenüber Gebrauch machen könnte.

https://dejure.org/gesetze/BGB/573a.html

Kündigung wg Eigenbedarf - Fristen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben am 09.12.2017 eine Kündigung wegen Eigenbedarf erhalten mit der Begründung, dass die Tochter im Februar ein Kind erwartet und anschließend in unsere Wohnung einzieht. Die Kündigung wird auf den 31.05.2018 wirksam. Die mündliche Begründung des Vermieters war, dass wir mehr Zeit haben, eine Wohnung zu finden.

Bei uns ist der Wohnungsmarkt extrem schlecht und in unseren Ort (inkl. Teilorten) gibt es seit 4 Monaten keine ausgeschriebene Wohnung.

Nun haben wir über Kontakte eine Wohnung erhalten in die wir zum 01.03.2018 einziehen können. Ich habe am 21.01.2018 den Vermieter schriftlich darüber informiert, dass wir nun eine Wohnung gefunden habe und zum 01.03.2018 ausziehen werden.

Unser Vermieter besteht nun drauf, dass wir bis Ende Mai in der Wohnung bleiben und auch Miete zahlen weil seine Tochter den Nachwuchs erst im Februar bekommt. 

Dazu mussten wir leider auch erfahren, dass alle anderen Vermieter über unsere Kündigung informiert wurden die Wiederrum diese Thematik in dem Ort verbreitet haben, was ebenfalls nicht wirklich unsere Intension war. 

Haben wir nun eine Möglichkeit, zum 01.03 die Wohnung zu verlassen oder müssen wir 3 Monate doppelt miete zahlen?

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Kündigung wegen Eigenbedarf zurückziehen?

Hallowir erhielten am 29 Mai eine Kündigung von unserem Vermieter das er Eigenbedarf ankündigt weil sie Rentner sind und sich hier niederlassen wollen sein Sohn wohnt neben uns seit kurzem unsere Kündigungsfrist geht bis Ende Februar 2018 und es ist ein sofortiges auszugsrecht vereinbart wir wussten schon das er nur hier her zieht wegen seinem Sohn nun erfuhren wir das sein Sohn auszieht und gestern schrieb er uns eine email er nimmt die Eigenbedarfs Kündigung zurück weil sie nicht mehr nötig ist und der Mietvertrag wie normal weiter läuft das Einschreiben liegt noch auf der Post so jetzt meine Frage darf er das einfach ? Wir haben eine neue Wohnung gefunden und ziehen definitiv aus wir müssen aber die Wohnung noch komplett renovieren und wir wissen nicht wielange wir dafür brauchen hoffe ihr könnt uns weiter helfen

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§577a BGB bei Mietkündigung für Eigenbedarf?

Hallo :) ich würde mir gerne einen juristischen Rat holen. Und wollte mal vielleicht aus Erfahrung fragen ob es sich lohnt in meinem Fall eine Rechtsberatung bzw. einen Prozess durchzuführen. Mein Mann, mein Sohn und ich wohnen seit fast 20 Jahren in einer gemieteten Wohnung. Vor einem Jahr wurden diese Wohnungen von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt. Nun hat unser Nachbar, der jedoch selbst in Miete wohnt, unsere Wohnung erworben. Nur mein Mann steht im Mietvertrag, obwohl wir seit einigen Jahren getrennt leben und er nicht mehr hier wohnt. Sich jedoch noch sehr oft bei uns aufhält, da das Verhältnis sehr gut und familiär ist. Dies ist unserem Vermieter beim Kauf bekannt gewesen. Zunächst versprach er uns, keinen Eigenbedarf an der Wohnung in Anspruch nehmen zu wollen und erklärte sich damit einverstanden uns die nächsten paar Jahre als Mieter zu behalten, zumindest bis mein Sohn in 3-4 Jahren ausgezogen ist. Nun aber nach einem Jahr finden wir ein Kündigungsschreiben im Briefkasten, der unser Mietverhältnis nach §573 Abs. 2 Nr. 2 BGB aufgrund von Eigenbedarf kündigt. Als Grund ist angegeben, dass sich unser Vermieter die Wohnung altersgerecht und barrierefrei einrichten möchte. Dazu ist zu sagen, dass unser Vermieter noch nicht sehr alt (um die 60) ist und objektiv nicht krank erscheint und noch jeden Tag im Garten arbeitet. Dies sei aber dahin zu stellen. Nun ist meine Frage, ob mir trotz seinem Recht auf Eigenbedarf nicht eine Kündigungssperrfrist von mindestens 3 Jahren nach §577a Abs. 1 BGB zusteht, da er uns als Mieter übernommen hat und die Wohnungen umgewandelt wurden. Außerdem wohnen wir in einer größeren Stadt, in der wir sogar eine Kündigungssperrfrist von 5 Jahren hätten. Kann der Vermieter mit Begründung einer Krankheit die Sperrfrist umgehen und lohnt es sich überhaupt was zu unternehmen. Problematisch ist außerdem, dass mein Mann keine Rechtsschutzversicherung hat. Über jeden Rat bin ich dankbar. LG

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Darf mein Vermieter nach auslaufendem Mietvertrag neu vermieten (Eigenbedarf)?

Guten Morgen,

Ich hatte für meine jetzige Mietwohnung einen Zeitmietvertrag auf 3 Jahre (mit Eigenbedarfsklausel als Begründung). Meine Vermieterin hatte diesen auf Nachfrage von mir für maximal ein weiteres Jahr verlängert und mir eingeräumt im diesem Jahr eine neue Wohnung zu suchen und dann die 3 Monate Kündigungsfrist zu nutzen. Erst mal alles rechtens. Nun habe ich eine neue Wohnung gefunden und meine Vermieterin inseriert die Wohnung wieder für 3 Jahre auf einem Internetportal und informiert mich über Besichtigungstermine. Darf sie das? Sie befristet meinen Vertrag wegen Eigenbedarf und vermietet dann erneut!?

Ich bin zwar froh, da raus zu sein Ende Mai. Aber ich muss jetzt meine selbst eingebaute Küche loswerden, Umziehen und aufgrund der tollen Mietspiegel hier auch noch mehr Miete zahlen.

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Fingierte Eigenbedarfskündigung

Hallo,

meinem Sohn wurde von seinem Vermieter eine Eigenbedarfskündigung angekündigt. Angeblich will die Mutter seiner Frau in die Wohnung meines Sohnes ziehen - Begründung steht noch aus. Die Wohnung liegt im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses, die Eigentümer wohnen in der Nachbarwohnung neben meinem Sohn. Sie haben die Wohnung kürzlich gekauft und etwa 2 Monate nach Kauf eine Mieterhöhung gefordert. Da das Erhöhungsverlangen nicht den gesetzlichen Bestimmungen entsprach und für den baulichen Zustand der Wohnung unangemessen hoch war, haben wir dem widersprochen. Daraufhin fing der Vermieter an, meinem Sohn zu drohen, er würde ihm kündigen, wenn er die neue Miete nicht zahlt. Das zog aber nicht, worauf der Vermieter in einem Streitgespräch sagte, dass er dann eben wegen Eigenbedarf kündigt, weil er aus der Wohnung Büroräume machen wolle. Sein Rechtsbeistand hat ihm davon dann wohl abgeraten (Nutzungsänderung usw.). Es blieb eine kurze Weile still und nun kommt der Vermieter mit der Mutter seiner Frau "um die Ecke". Hier ein paar Eckdaten zu meinem Sohn: Er wohnt dort seit 2009, hat einen unbefristeten Mietvertrag und ist zu 80 % schwerbehindert. Die Wohnung ist behinderten-freundlich (keine Schwellen usw.). Er hat seinen Freundeskreis, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Umgebung.

Wie können wir meinem Sohn helfen die Wohnung zu behalten?

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