Befristeter Mietvertrag Kündigungsfrist

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2 Antworten

Er hat keine Gründe für die Befristung angegeben, wie es eigentlich im Gesetz steht.

Der Vermieter muß den gegenseitigen Kündigungsausschluß auch nicht begründen, denn es soll ja kein 1-100 Jahresmietvertrag abgeschlossen werden.

Ist der Mietvertrag so in Ordnung?

ein gegenseitiger Kündigungsausschluß ist wirksam und auch rechtens. Die Kündigung kann auch bis 4 Jahre lt. BGH ausgeschlossen werden.

Ist so eine Nebenabrede überhaupt gültig?

das wäre ja praktisch was ganz neues, denn hier wird nicht der Mieter sondern der Vermieter benachteiligt. Denn praktisch wird der gegenseitige Kündigungsausschluß dadurch ausgehebelt, daß Du, aber nicht der Vermieter in der Mietzeit jederzeit mit der gesetzlichen Kündigungsfrist kündigen könntet. Da freuen sich die Juristen, denn darüber können sich 3 Juristen mit 5 Meinungen trefflich streiten.

gordsen 21.12.2011, 20:09

Ähemm, das die Mieter hinsichtlich der Kündigung in einer stärkeren Position als die Vermieter sind ist der Regelfall...

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Ja, ist die Nebenabrede, wenn schriftlich fixiert. Aber die Befristung nicht, hier muss ein genauer Grund angegeben werden. So könntest Du länger wohnen bleiben und er müßte Dich im Bedarfsfall auf Eigenbedarf rausklagen.

Wenn Du mich fragst: Besteh daraud das die Klausel zur Ordentlichen Kündigung reinkommt, verhalte Dich als guter Mieter und frag nach 21 Monaten, ob er den Vertrag in einen unbefristeten Vertrag umschreibt....

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