Befristeter Arbeitsvertrag, Schwangerschaft, wann bekannt geben?

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5 Antworten

Dann kann der Vertrag trotz Schwangerschaft wegen arglistiger Täuschung gekündigt werden.

Kolibri2012 27.08.2012, 15:49

Das ist eben die Frage, liegt eine arglistige Täuschung vor, wenn der AG nicht nach einer Schwangerschaft fragt und die ANin nichts davon sagt?

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"Mitteilungspflicht der Schwangeren: Sobald die Schwangere von ihrer Schwangerschaft erfahren hat, sollte sie ihrem Arbeitgeber die Schwangerschaft mitteilen. Dieser muss die Schwangerschaft dann der Aufsichtsbehörde melden. Für werdende Mütter besteht laut Mutterschutzgesetz kein Zwang, die Schwangerschaft mitzuteilen. Allerdings verzichtet die Mutter dann auch auf die im Mutterschutz geregelten Maßnahmen."

Kolibri2012 27.08.2012, 15:48

Nachdem bei der Ausübung der Tätigkeit der Frau keinerlei Schaden für sie und das Kind zu befürchten wäre, bräuchte sie es dem AG also auch nicht zu sagen, da laut Mutterschutzgesetzt kein Zwang besteht, es dem AG mitzuteilen.

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huibu01 27.08.2012, 15:53
@Kolibri2012

so würde ich diesen passus interpretieren. sie weiss natürlich nicht, ob sie wirklich arbeiten kann (wegen übelkeit oder irgendwelchen schwierigkeiten), es ist also nicht fair, dem arbeitgeber gegenüber, aber wenn es ums "überleben" geht, bleibt ihr ja nicht viel anderes übrig. man kann es ihr ja kaum negativ anrechnen, dass sie um jeden preis arbeiten will - so weit sind wir zum glück noch nicht.

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eine schwangerschaft muss bekannt gegeben werden, sobald die schwangere davon weiß. ein mutterpass ist von vorteil. Die Art des Arbeitsvertrages ist da schnuppe, bei einem befristeten AV gilt der kuendigungsschutz nur solange, wie er vertrag gilt

Aber wozu beantworte ich das, wenns nur fiktiv ist??

Kolibri2012 27.08.2012, 15:43

Entschuldigung, das mit dem fiktiven Fall hatte ich vergessen beim Kopieren rauszunehmen.

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da würde ich mir als AG schän vera.... vorkommen und zusehen, dass du wegen IRGENDWAS fliegst, wenn du wieder kommst nach der geburt.

Bei der Frage nach Schwangerschaft darf gelogen werden.

Der AG hat nix in der Hand.

Kolibri2012 27.08.2012, 15:26

So ist es bei einem Bewerbungsgespräch, wenn der AG da nach einer Schwangerschaft fragt oder auch nach der Planung einer solchen, ist die Frage unzulässig und die Frau darf lügen. Wie aber sieht es aus, wenn sie den AG nach einer Weiterbeschäftigung fragt, er den befristeten Vertrag in einen unbefristeten verlängert, sie nicht nach einer Schwangerschaft fragt, die Frau ihm aber auch zu diesem Zeitpunkt nichts davon sagt?

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