Befristeter Arbeitsvertrag, Probezeit, dürfen die das?

3 Antworten

Moin,

folgendes hab ich zu dem Thema gefunden:

"Die Vereinbarung einer Probezeit ist nur beim Abschluss eines ersten Arbeitsvertrags rechtens. Wird mit dem Mitarbeiter ein neuer (Folge-)Vertrag geschlossen, ist eine erneute Vereinbarung einer Probezeit nicht zulässig. Diese Grundsatzentscheidung traf das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg am 28.02.2002."

http://www.experto.de/recht/arbeits...bezeitvereinbarung-nur-bei-arbeitsbeginn.html

Generell sollte ein sechsmonatiger Zeitraum vollkommen ausreichend sein, um die Eignung des Arbeitnehmer beurteilen zu können. Darüber hinaus setzt nach einer über sechs Monate hinaus dauernden Beschäftigung nach § 23 Abs. 1 KSchG der allgemeine Kündigungsschutz ein, so dass die diesbezüglich übliche Regelung während der Probezeit keine Gültigkeit mehr hätte.

https://www.juraforum.de/lexikon/[U...de/lexikon/arbeitsvertrag-probezeit]probezeit[/url]

Wie der AG es auch nennen mag, die besondere gesetzliche Regelung der Kündigungsfrist gilt m.E.n. nicht mehr: "Aufgabengebiet, Stellenbeschreibung, Vergütung sind absolut identisch."

Der AN hat sich bereits ausreichend bewährt.

Außerdem solltest du dich mal über Kettenverträge schlau machen. Es muss nämlich eine Grundlage für wiederholte befristete Verträge geben. Sollte diese Begründung nicht vorliegen kann selbst dein mehrfach befristet Arbeitsverhältnis als unbefristet gelten.

PS: Meiner Meinung nach würd ich mir einen anderen Arbeitgeber suchen wenn das unbegründet ist das er dich immer befristet einstellt. Such dir eine unbefristete Arbeit. Schläft sich um einiges ruhiger ;-)

LG

Woher ich das weiß:
Recherche
Außerdem solltest du dich mal über Kettenverträge schlau machen.

Von "Kettenverträgen" kann hier überhaupt keine Rede sein!

Es handelt sich hier - ganz offensichtlich - um eine erlaubte Zeitbefristung mit einer zulässigen Befristung von insgesamt (beide Verträge) nicht mehr als 2 Jahren!

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@Familiengerd

Sry. Ich sehe grad das es nicht in meinem Beitrag erwähnt habe das dies zu bedenken ist wenn noch mehrere solcher Verträge kommen sollten. Danke für den hinweis

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@Virtuacop

Wenn die Gesamtdauer aller Zeitbefristungen über 2 Jahre hinausgeht
(außer bei besonderen Ausnahmen wie Firmenneugründungen, ältere Arbeitnehmer), dann kann am Ende die Entfristung aufgrund der Unzulässigkeit der letzten Befristung behauptet werden.

Von "Kettenverträgen" wird aber nicht in Zusammenhang mit Zeitbefristungen gesprochen, sondern dann, wenn sind viele Befristungen mit einem bestimmten Sachgrund (z.B. für Vertretungen) aneinander reihen.

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Das kann der Arbeitgeber durchaus so in den Vertrag hineinschreiben, eine "rechtliche" Bedeutung hat das nicht.

d.h. er kann daraus keine kürzere Kündigungsfrist in Anspruch nehmen, denn das ist der Hintergrund einer Probezeit.

was steht überhaupt als Begründung für die Befristung im AV??

Es muss keine "Begründung" geben, wenn es sich (offensichtlich) um reine Zeitbefristungen handelt.

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Richtig? Was meint Ihr?

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