Befristeter Arbeitsvertrag, kurzfristig aufheben?

3 Antworten

Einen Aufhebungsvertrag braucht man nicht unterschreiben, also "Finger weg".

Hier versucht die Reinigungsfirma "problemlos" aus dem Arbeitsvertrag zu kommen. Man will Deine Bekannte über den Tisch ziehen.

Hat Deine Bekannte im befristeten Arbeitsvertrag/anwendbaren Tarifvertrag eine Kündigungsvereinbarung?

Wenn ja, soll die Firma ihr ordentlich, fristgerecht betriebsbedingt kündigen.

Gibt es im befristeten Vertrag keine Kündigungsvereinbarung und es gilt auch kein entsprechender Tarifvertrag, ist eine ordentliche Kündigung nicht möglich. Hier endet das Arbeitsverhältnis mit Ablauf der Befristung.

Entweder kann die Firma nicht betriebsbedingt kündigen, weil es andere Arbeit gibt oder sie kann nicht kündigen, weil es keine Kündigungsvereinbarung gibt. Deshalb versucht man es jetzt wohl mit einem Aufhebungsvertrag.

Wenn Deine Bekannte diesen nicht unterschreibt, passiert entweder die Kündigung (falls möglich) oder man muss sie anderweitig im Rahmen des Arbeitsvertrags beschäftigen.

Aufhebungsverträge bieten AG i.d.R. nur an, wenn sie einen AN nicht/nur sehr schwer kündigen können, um lange Kündigungsfristen und/oder Kündigungsschutzprozesse zu vermeiden.

Unterschreibt Deine Bekannt den Aufhebungsvertrag, obwohl der AG sie nicht kündigen könnte, bekommt sie eine Sperre des ALG, weil dann die Arbeitslosigkeit selbst verschuldet ist.

Da wäre eine Kündigung, gegen die man evtl. auch Kündigungsschutzklage erheben kann, die für den AN "bessere" Variante und es gibt keine Sperre bei einer betriebsbedingten Kündigung.

Grundsätzlich sollte sich deine Freundin rechtlich beraten lassen. Pauschal kann schlecht eine Empfehlung gegeben werden, wie mit einem solchen Angebot umzugehen ist.

Jedenfalls ist es erst einmal ein Angebot. Deine Freundin ist nicht verpflichtet den Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen. Ohne Unterzeichnung wird dieser nicht wirksam. Die Frage bleibt, ob dann eine Kündigung erfolgt. Wenn der Arbeitgeber das Objekt tatsächlich verloren hat und möglicherweise andere Objekte besetzt oder nicht vorhanden sind könnte der Arbeitgeber mit dem Gedanken an eine betriebsbedingte Kündigung spielen.

Natürlich kann es auch Sinn machen einen Aufhebungsvertrag zu verhandeln. Letztendlich ist ein Aufhebungsvertrag ein Angebot und dieses Angebot lässt sich nach oben verhandeln.

Also klare Empfehlung: deine Freundin soll sich rechtlich beraten lassen um ihre Situation, auch im Hinblick auf das Risiko einer Kündigung abzuklären. Dann erst kann sie vernünftigerweise den Aufhebungsvertrag ablehnen, nach verhandeln oder unterzeichnen

Sie muss den Aufhebungsvertrag nicht unterschreiben, wovon ich auch aufgrund einer Sperre abrate.

Je nachdem, wie der Arbeitsvertrag aussieht, wird es für die Befristung einen Sachgrund oder Enddatum geben. So einfach kann man ihr aufgrund vertraglicher Inhalte, die womöglich geschlossen wurden, nicht einfach kündigen.

Was muss man über einen Aufhebungsvertrag wissen?

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