Befristeter Arbeitsvertrag : Überstunden

2 Antworten

Der Arbeitgeber kann Überstunden anweisen. Begründung ist nicht unbedingt erforderlich, aber er muss sie bezahlen oder dir dafür frei geben (abbummeln). Wenn der Vertrag nicht verlängert wird, sind die Überstunden zu bezahlen.

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Der Arbeitgeber kann Überstunden anweisen. Begründung ist nicht unbedingt erforderlich

Das ist falsch!

Ob mit oder ohne entsprechende Vereinbarung im Arbeitsvertrag: Der Arbeitgeber ist nur dann zur Anordnung von Überstunden berechtigt, wenn diese aus wichtigen betrieblichen Gründen (z.B. ein für das Überleben des Betriebs wichtiger Auftrag kann ohne Überstunden nicht fertig gestellt werden) oder aufgrund eines Notalls (z.B. wegen Ausfalls der Stromversorgung muss ein Kühllager mit empfindlichen Lebensmitteln geräumt werden) erforderlich sind.

Personalknappheit alleine reicht nicht zur Anordnung von Überstunden, sowenig wie z.B. der Fall, dass eine LKW-Ladung am Ende des Arbeitstages entladen werden soll.

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im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen: das Gesetz sagt, (ist alles zu ergoogeln!) das eine tägliche AZ von 10h nicht überschritten werden darf (ohne Pause). Also meint dein AG, wenn Überstunden benötigt werden, dann im Rahmen der gesetzl. Bestimmungen eben. Und Gleitzeit...hier kannst du die Überstunden, wenn weniger zu tun ist, wieder abbummeln. Es werden also keine Überstunden vergütet.

Und es ist dabei unerheblich, ob befristet oder dauerhaft in Anstellung.Es werden alle AN einen ähnlichen Passus im Vertrag haben.

Verrechnung von Überstunden

Hallo,

ich bin (leider) noch bei einer Zeitarbeitsfirma beschäftigt. Meine Arbeitsvertrag besagt eine Wochenarbeitszeit von 40h. Davon werden 35h fest ausbezahlt und 5 h gehen solang auf ein AZK (Arbeitszeitkonto) bis 100 Stunden aufgebaut sind. nach Aufbau der 100 h wird jede Mehrarbeit nach Monatsabschluss ausbezahlt.

Ich muss meine Zeiten selbst notieren und den Nachweis unterzeichent der Zeitarbeitsfirma übermitteln. Diese errechnen dann die Überstunden.

Zum Problem:

Ich arbeite eig. in der Regelwoche mit 5 Arbeitstagen 42 Stunden - bekomme also korrekter Weise 7 Überstunden notiert. Wenn aber Urlaub oder Feiertag in einer Woche ist, wird dieser nicht in die Kalkulation einbezogen.

Bsp.: ich arbeite 3 Tage zu je 9 Stunden, 2 Tage sind Feiertag / Urlaub. 3 x 9h = 27h. Die Zeitarbeitsfirma rechnet = Alles > 35h / Woche ist Überstunden. Also in diesem Fall keine Überstunden, weil 27h < 35h.

Als ich sie damit konfrontierte wurde mir gesagt dies wäre korrekt so! Das entzieht sich jeder Rechtsgrundlage, denn dies würde bedeuten, das Feiertage gegen meine Überstunden subtrahiert werden.

Würde mich über Hilfe sehr Freuen, Gruß...

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Vielen Dank für Antworten

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Die eine ist ein Aufhebungsvertrag, welchen ich aber nur bei definitiv festgestellter AU in meinem alten Beruf unterzeichnen darf, da sonst eine Sperrzeit des Arbeitsamtes kommt.

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