Befristeten Arbeitsvertrag kündigen, bzw auf die Annahme der ordentlichen Kündigung bestehen?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Hast Du einen festen neuen Vertrag, sprich mit dem jetzigen Arbeitgeber Ansonsten warte, bis ein unterschriebener neuer Vertrag vorliegt. NICHT IN DEN BLAUEN
HINEIN VORZEITIG KÜNDIGEN

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Mojoi
26.10.2016, 15:41

Ganz genau. "In Aussicht" klingt für mich nämlich nicht nach schriftlichem Arbeitsvertrag in der Hand.

0

Der Arbeitgeber muss Deine Kündigung nicht "annehmen", damit sie wirksam wird; denn sie ist eine sogenannte "einseitige Willenserklärung" Deinerseits, für die es alleine darauf ankommt, dass der Arbeitgeber sie rechtzeitig erhält.

Wenn im Arbeitsvertrag ausdrücklich diese Möglichkeit zur Kündigung des befristeten Arbeitsverhältnisses vereinbart wurde, dann kannst Du eben mit 4-wöchiger Frist zum 30.09.2016 kündigen - fertig!

Was der Arbeitgeber dazu sagt (der Vertrag würd ohnehin zum 31.12.2016 auslaufen und bedürfe daher keine Kündigung), ist für Dich formal völlig belanglos und inhaltlich gegen Dein eigenes Kündigungsinteresse zum 30.11.

Du hast die Kündigung entsprechend des vertraglichen Bedingungen ausgesprochen; was Dein Arbeitgeber davon hält oder dazu sagt, ist belanglos: Dein Arbeitsverhältnis endet am 30.11.2016!

Und wie Mojoi schon richtig erwähnte: Du hast Anspruch auf den vollen Jahresurlaub, mindestens aber - wenn eine anteilige Berechnung vereinbart wurde - auf den vollen gesetzlichen Mindesturlaub.

Wenn Du den Urlaub aus dringenden betrieblichen Gründen oder z.B. wegen Erkrankung in der Kündigungsfrist ganz oder teilweise nicht mehr nehmen kannst, muss er ausgezahlt werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Aufgrund der seltsamen Antwortmail, schaue nochmal ganz dringend auf deine Kündigung, ob du dich vielleicht verschrieben hast.

Ansonsten siehe Supersunis Antwort. Du hast rechtzeitig gekündigt. der 30.11.16 ist dein letzter Arbeitstag.

Bedenke, dass du vollen Urlaubsanspruch hast und deinen Resturlaub bis Austrittsdatum genommen haben solltest.

Wenn du nett bist, weise deinen AG nochmal darauf hin, dass du ab 01.12. nicht mehr da bist. Vielleicht hat auch er etwas verpeilt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hast Du ausdrücklich vermerkt, daß die Kündigung vorfristig zum 30. November 2016 erfolgen soll? So wie Du schreibst, wäre die Kündigung nach 6 Monaten möglich, wenn die Kündigung 4 Wochen zuvor erfolgt. Notfalls könntest Du auch versuchen, beidseitig einen Aufhebungsvertrag abzuschließen, wenn der Kündigung etwas entgegen steht. Bist Du auch sicher, daß es mit der neuen Arbeit klappt, bei Eigenkündigung hättest Du Sperre bei Arbeitslosengeld.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von KeineMacht
26.10.2016, 15:53

Hey Liesche!

 'Vorfristig' habe ich nicht geschrieben, stattdessen eben, dass ich ordentlich und fristgerecht zum 30. November kündige, eben auf Grund der im Arbeitsvertrag gegebenen Kündigungsfrist.

(Und mit dem neuen Job ist alles in Butter. ;) )

0

Was möchtest Du wissen?