Befristeten Arbeitsvertrag in unbefristeten umwandeln

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8 Antworten

HI, da Verträge 2x verlängert werden können, bevor die "Unbefristung" eintritt, können schon insges. 3 Jahre überbrückt werden (1. Vertrag für 1 Jahr, dann 1. Verlängerung für 1 Jahr.. dann 2. Verl. für 1 Jahr= 3 Jahre, 2 Verlängerungen. Danach muss übernommen werden.. oder sagen wir: sollte, denn es war ja grad erst ein Fall vor Gericht wo jemand ~13 mal verlängert wurde).

Ich kann mich meinen Vorrednern nicht anschliessen.

Das befristete Arbeitsverhältnis der Mitarbeiterin ist mit Sachgrund gewesen (Urlaubsvertretung). Befr. AV mit Sachgrund können über die 2 Jahresgrenze verlängert werden. Der Sachgrund muß mE auch nicht im Arbeitsvertrag stehen, er muß allerdings nachweisbar vorhanden sein.

Ergo, der Vertrag kann noch weiter geführt werden. Hier die ges. Grundlage:

http://www.gesetze-im-internet.de/tzbfg/__14.html

Die Einschränkung

(2) Die kalendermäßige Befristung eines Arbeitsvertrages ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes ist bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig; bis zu dieser Gesamtdauer von zwei Jahren ist auch die höchstens dreimalige Verlängerung eines kalendermäßig befristeten Arbeitsvertrages zulässig.

trifft nicht zu da es keine Kalendermäßige Befristung ist.

Wenn weiterhin Unsicherheiten bestehen empfehle ich die Auskunft eines Anwaltes.

Voraussetzung ist natürlich, das der bisherige Vertrag mit Befristung auch schr. vorliegt wie @Stelari ausführt. Ansonsten ist das AV jetzt schon unbefristet.

Wenn die MA nur eine mündl. Verlängerung bekommen hat und jetzt eine Entfristungsklage anstrebt, wird sie vermutlich Erfolg haben.

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Also die dritte Verlängerung ist unbefristet. Soviel steht fest.

Eine Stelleninhaberin als solches gibt es nicht. Wenn die Dame wiederkommt, ist das Unt nur verpflichtet, sie wieder einzustellen. Theoretisch kann das auch eine andere Abteilung sein.

Was der AG machen kann, ist den Titel und die Beschreibung der Aushilfe ändern. Dann kann uU dieser Arbeitsvertrag als "neuer" Arbeitsvertrag gewertet werden. Dann wiederrum ist dies quasi die "nullte" Verlängerung auf der neuen Stelle.

Gruß

Das meiste, von dem was Du schreibst ist Quatsch.

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Stimmt schon, Du darfst einen Mitarbeiter maximal 2 Jahre befristet beschäftigen. Manche machen 4mal 6 Monate, manche 2mal 12 Monate, aber nach 2 Jahren heißt es Festvertrag oder Entlassung bzw eben einfach Auslaufen des Arbeitsvertrags. (Hab selbst bald meine 2 Jahre voll. ^^)

Also wenn der erste Vertrag ohne weitere schriftliche Befristung - was zwingend wäre - fortgeführt wird, so liegt ein unbefristetes Arbeitsverhältnis vor und der Arbeitgeber hat nun ein Problem. Es kommt also darauf an, ob die Verlängerung erneut schriftlich ausgesprochen wurde oder nicht. Nur dann liegt eine erneute Befristung vor

Ich würde mich da noch mal bei einer fachlich kompetenten Stelle (Anwalt? evtl. Arbeitsamt?) erkundigen.

So weit ich weiß, ist es aber bei Vertretungsstellen, bei denen der Grund für die Befristung eben genau so benannt ist, möglich, die zwei Jahre zu überschreiten.

Frag einen Rechtsanwalt fuer Arbeitsrecht.

Soweit ich weiß, dürfen Zeitarbeitsverträge 2x verlängert werden. Danach laufen sie entweder aus oder es gibt einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

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