beerdigungszeremonie für haustiere?

8 Antworten

Eine Zeremonie, so wie du sie beschreibst wird es bei uns auch nicht geben, aber meinen Hund lasse ich definitiv einäschern und nehme ihn auch mit nach Hause!

Hattest du schonmal Haustiere? Also ich rede nicht von einer Maus oder einem Hamster, sondern eher in Richtung Hund oder Katze... Das sind regelrecht Familienmitglieder! Die sehen vielleicht deine Kinder aufwachsen und begleiten dich fast 2 Jahrzehnte. Ich finde, da hat das Tier was besseres verdient als beim Tierarzt im Kadaversack bei anderen toten Viechern zu landen.

ja ich hatte mal eine katze wo leider verstorben ist und wir haben sie in einem kleinen karton getan und begraben. es war auch nicht böse gemeint aber ich habe davon noch nie was gehört und finde das erstmal ungewöhnlich das viele leute tiere einäschern lassen

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@Nico357

Ich hab das jetzt auch nicht als "böse" aufgefasst :)

Aber das gibt es schon lange...

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@Nico357

Du musst auch bedenken, dass nicht jeder die Möglichkeit hat sein Tier im eigenen Garten zu beerdigen. Es hat eben 1. nicht jeder einen Garten 2. ist das in bestimmten Gebieten (Wasserschutzgebiete glaube ich) nicht erlaubt und 3. definitiv nur bis zu einer bestimmten Größe des Tieres.

Wenn man dann nicht will, dass das Tier in einem Sack in einer Verbrennungsanlage landet, dann hat man eben nur die Möglichkeit es einäschern zu lassen oder auf einem Tierfriedhof zu begraben.

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Also, dass "kleinere" Haustiere keine Familienmitglieder sein sollen, finde ich jetzt doch etwas harrsch ausgedrückt ^^

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@KillerKeks00

Richtige Beziehungen bauen sich eben nur über Jahre auf. Bei eine Maus, die nach 2 Jahren das zeitliche segnet fällt das wohl nicht zu sehr ins Gewicht...

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@blacksheepkills

Bei mir ist es egal ob 3 Tage, 3 Monate oder 20 Jahre - 40 g Wellensittich oder 80 kg Irischer Wolfshund.

Liebe kannst du weder in Kilogramm noch in Tagen oder Wochen messen.

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@blacksheepkills

Kommt auch ein bisschen auf das eigene Alter an bei manchen denke ich. Immerhin sind für eine 10 Jährige 3 Jahre viel länger als für eine 30 Jährige...

Meine Mäuse damals habe ich sehr betrauert, und selbst bei dem Hamster den ich mit anderthalb aus schlechter Haltung übernommen habe habe ich wochenlang geheult als er gestorben war...

Meine güte ich hab damals sogar die Urzeitkrebse aus dem Yps Heft betrauert...

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Mal im Ernst, es gibt so vieles was "nicht sein muss" da finde ich eine würdevolle Beerdigung nun wirklich nicht schlimm.

Manche brauchen eben eine "echte Beerdigung" um Abschied zu nehmen, und nicht jeder kann sein Tier im eigenen Garten vergraben.

Meine Tiere werden immer von mir selbst "richtig beerdigt", mit Kerzen und einem kleinen Grabstein, das brauche ich einfach...

Es gibt mittlerweile sogar einen Friedhof für die gemeinsame Beisetzung von Mensch und Tier (www.unser-hafen.de). Letztendlich geht es darum, wie Menschen mit Verlust und Trauer umgehen können. Wenn es dabei hilft, ist es eine gute Sache und kann Hinterbliebenen helfen.

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