Beerdigungskosten vom Vater

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6 Antworten

Erst einmal mein Herzliches Beileid. Leider ist es so, wer bestellt und dafür unterschreibt, der zahlt auch dafür. Ist natürlich auch nicht korrekt von dem Bestatter, denn schließlich ist der Auftraggeber die Lebenspartnerin gewesen. Die Friedhofskosten werden allerdings immer vom nächsten Angehörigen verlangt, d.h. wenn Dein Opa nicht zahlen kann wirst Du für die Bestattung (was die Friedhofskosten) betrifft herangezogen.

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Hallo,

es tut mir sehr leid!

Zu deiner Frage: Hat die Lebensgefährtin die Unterschrift zu dem Bestattungsauftrag "erzwungen"?D.h. der Opa ist davon ausgegangen sein Einverständnis für das Grab zu geben und hat "blind" alles andere auch unterschrieben? Wieso hat der Bestatter das so anerkannt?

An den Bestatter wüprde ich mich zuerst wenden, fragen wie er dies so anerkennen kann, wenn er den Opa gar nicht gesprochen hat.....

Liegt hier eine arglistige Täuschung der Lebensgefährtin vor, dann müßte man einen Anwalt einschalten....

Zu den rechtlichen Sachen: der Opa wäre vom gesetz her verpflichtet zu bestatten, die Lebensgefährtin hat damit nichts mehr zu tun (zumindest gesetzlich nicht). Hat sie trotzdem alle Aufträge erteilt und alles ausgesucht, wäre sie auch verpflichtet zu zahlen....

Also, gucken was der Bestatter sagt (evtl die Innung einschlaten), oder mal bei www.aeternitas.de anrufen und um Rat fragen....

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Kommentar von JohannesJ54
25.01.2013, 14:04

Die Kinder müssen die Bestattungskosten des Vaters bezahlen. Erst wenn sie nicht können, wird der Vater aufgefordert.

Ihr könnt euch doch die Friedhofsgebühren teilen ( Opa, du und deine Geschwister, die Geschwister des Verstorbenen und sonstige Verwandte , je nach Vermögenslage )

Wenn jemand in Eigenregie etwas veranlasst, muss er auch die Kosten tragen. Wenn du also einen tollen Grabstein bestellst, darfst du ihn auch allen bezahlen.

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Die Lebenspartnerin hat euch eine Menge Arbeit erspart.

Normalerweise redet man miteinander und teilt die Arbeit untereinander auf. (Ob das bei euch so war, ist aus der Frage nicht zu erkennen.).

Wenn die Lebenspartnerin die Gestaltung der Feierlichkeiten organisiert, wird sie auch die Unkosten tragen ( das Erbe ist ja vorhanden ). Der Opa kann doch die Rechnung vom Konto des Verstorbenen bezahlen lassen, warum spricht er die Lebenspartnerin nicht darauf an?


Wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch.

Wenn der Opa eine " Freigabe der Gruft " unterschrieben hat, ist das keine " Bestellung eines Eichesarges inkl. Zubehör". Hat er eine Kopie des Formulars?

Wenn der Opa zur Erteilung eines Auftrages " Bestattung inkl. der sonstigen Formalitäten" überredet wurde, kann das dem Bestatter egal sein. Er schickt die Rechnung an den, der den Auftrag erteilt hat.

Klärt unter euch, wer die Rechnung bezahlt. ( überweisung vom Konto des Verstorbenen ist nach Rücksprache mit der Bank möglich ).

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Ich verstehe das Problem nicht. Der Mann, dein Vater, mußte doch beerdigt werden. Man sollte meinen das die Hinterbliebenen dann für eine Beerdigung sorgen und natürlich auch die Kosten übernehmen. Vielleicht war der Ablauf nicht optimal, aber bezahlen müßt ihr.

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Kommentar von geckobruno
25.01.2013, 13:51

es geht wohl darum, das die Lebensgefährtin die Unterschrift vom Opa nicht ganz legal bekommen hat....

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Kommentar von JohannesJ54
25.01.2013, 13:57

Die Bestattungskosten ( Friedhofsgebühren ) zahlen die Kinder.

Wenn jemand einen Sarg oder einen Grabstein kauft, muss er den auch bezahlen. Die Kinder haben nichts bestellt.

Der Opa hat was unterschrieben, aber ob das eine Auftrag war oder eine Genehmigung für die Gruft kann man nicht sehen, ohne das Schriftstück zu kennen.

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Üblicherweise sind die Erben für die Beerdigungskosten zuständig. Ist also die Frage, wer erbt. War ein Testament vorhanden? Wenn nein, bekommt die Lebenspartnerin nichts.

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Kommentar von geckobruno
25.01.2013, 13:51

Erben hat mit der Bestattungspflicht nicht zu tun................

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Kommentar von JohannesJ54
25.01.2013, 13:53

Die Erben sind die Kinder des Verstorbenen. Auch wenn sie das Erbe ausschlagen, haben sie die Bestattungskosten zu tragen.


Wenn die Lebensgefährtin einen Sarg bestellt, muss sie den auch gezahlen. ( wenn sie nichts erbt, muss sie trotzdem alles bezahlen was sie bestellt )

Dass die Kinder ( und sonstige Verwandte ) sich an den Kosten beteiligen oder sie komplett übernehmen, ist selbstverständlich. Wenn sie aber gar nicht gefragt werden, Sollte sich die Lebensgefährtin auch über die Trotzreaktion nicht wundern.

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Wo ist denn genau das Problem? Wollt Ihr den Vater nicht im Familiengrab haben??

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Kommentar von JohannesJ54
25.01.2013, 14:11

Die Lebenspartnerin sucht im Alleingang den Sarg aus.

Und der Vater des Verstorbenen erhält dafür die Rechnung.


Der Vater soll in der Familiengruft beigesetzt werden und die Kinder zahlen die Friedhofsgebühren. Da sind sich wohl alle einig.

--

Es geht nur darum, dass die Lebensgefährtin etwas bestellt und der Vater die Rechnung erhält. Ist kein Problem, wenn man das vorher so abgesprochen hat.

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